Letzter Abschied von Hulk Hogan: Weggefährten erinnern sich an den Menschen hinter der Legende – So emotional nehmen Sky Daily Hogan, The Rock, Mick Foley und Co. Abschied vom Hulkster

Sky Daily Hogan, die Witwe von Hulk Hogan, hat nach dem Tod ihres Mannes erstmals öffentlich Stellung genommen. In einem emotionalen Instagram-Beitrag, begleitet von einem Foto, auf dem sie ihrem Ehemann zärtlich einen Kuss auf die Wange gibt, gewährt sie intime Einblicke in ihre Trauer und Hogans letzte Tage. Sky schildert, dass Hogan zwar gesundheitlich angeschlagen war, sie aber dennoch fest an seine Genesung geglaubt habe. „Darauf war ich nicht vorbereitet… und mein Herz ist zerbrochen. Er hatte mit einigen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, aber ich glaubte fest daran, dass wir sie überwinden würden. Ich dachte, wir hätten noch mehr Zeit“, schreibt sie.

Besonders betont sie, dass Hogan trotz aller Beschwerden immer versucht habe, für seine Fans da zu sein – mit Autogrammen, Fotos und persönlichen Begegnungen. Diese Unterstützung habe ihm alles bedeutet. „Für die Welt war er eine Legende… aber für mich war er mein Terry. Der Mann, den ich liebte. Mein Partner. Mein Herz“, so Sky.

Hogan, der mit bürgerlichem Namen Terry Bollea hieß, starb am Morgen des 25. Juli 2025 an einem Herzstillstand im Alter von 71 Jahren. In den letzten Tagen seines Lebens verschlechterte sich sein Zustand rapide. Eine Quelle aus dem engsten Umfeld berichtete, dass er in der Woche vor seinem Tod seine Sprachfähigkeit verlor. Sky bittet um Gebete für ihre Familie und findet Trost im Glauben, dass Hogan als gläubiger Christ nun Frieden gefunden habe.

The Rock erinnert sich an den Moment, der alles veränderte

Auch Dwayne „The Rock“ Johnson äußerte sich nach dem Tod Hogans mit einem persönlichen Tribut. Dabei erinnerte er sich an eine Begegnung im Madison Square Garden im Jahr 1984, als er als zwölfjähriger Junge Hogans Stirnband auffing. Dieser Moment sei der Beginn einer tiefen Verbindung gewesen, so Johnson. Hogan habe ihm später sogar ein neues Stirnband angefertigt – eine kleine Geste, die für Johnson als Kind eine große Bedeutung hatte.

Viele Jahre später trafen sich The Rock und Hulk Hogan im Ring bei WrestleMania 18 wieder – diesmal als Gegner im Main Event. Für The Rock war das nicht einfach nur ein Match, sondern die Erfüllung eines Kindheitstraums. Er erinnerte sich an die Reaktion der Zuschauer und sagte: „Hör einfach zu und spür, wie die Menge völlig durchdreht… alles nur für dich.“

Er betonte, dass Hogan in jener Nacht zwar symbolisch die Fackel an ihn weitergegeben habe, doch es sei Hogan gewesen, der das Stadion überhaupt gefüllt habe. „Danke für das Haus, Bruder… Danke für das Haus“, beendete Johnson seine bewegende Botschaft – ein Satz, den nur jemand mit echter Liebe zum Wrestling wirklich versteht.

 

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Diamond Dallas Page: Die Nachricht traf ihn wie ein Schlag

Auch Diamond Dallas Page, ein enger Freund von Hulk Hogan, erzählte, wie er von dessen Tod erfuhr. Er war gerade bei einer Veranstaltung für sein DDP Yoga-Programm, als ihn seine Frau Paige zur Seite nahm, um ihm die Nachricht zu überbringen. Für ihn war der Moment völlig unwirklich – auch, weil er sich selbst krank fühlte und eigentlich gar nicht zur Veranstaltung hätte kommen wollen. „Das hat mir den Atem geraubt,“ sagte Page im Interview mit Busted Open Radio. „Ich wusste, dass Hulk gesundheitlich zu kämpfen hatte, aber er hat sich bisher immer wieder zurückgekämpft. Er hat es immer irgendwie geschafft.“

Sein persönliches Gefühl, trotz Krankheit an der Veranstaltung teilzunehmen, sieht er heute als Fügung. Die Nachricht von Hogans Tod sei ein schwerer Schlag gewesen, aber er empfinde Dankbarkeit, dass er sich an diesem Tag unter Menschen befand, die ihn auffangen konnten.

Mick Foley: Letzte Gespräche nach der Versöhnung und ein verlorenes Abendessen

Mick Foley erinnerte sich in einem Interview mit dem US-Sender WRAL an seine komplexe Beziehung zu Hogan – und wie sie sich vor einigen Jahren versöhnt hatten. Hogan habe sich bei ihm gleich zweimal für vergangene Differenzen entschuldigt, was Foley als aufrichtig und verbindend empfand.

Foley lernte Hogan auch durch dessen Tochter besser kennen und beschrieb ihn als Menschen mit Tiefe, dessen Engagement insbesondere für schwer kranke Kinder beeindruckend gewesen sei. Ein Freund hatte Foley einst berichtet, wie sehr Hogan sich bei Make-A-Wish-Terminen engagierte und dass die Freude in seinem Umgang mit den Kindern nicht gespielt, sondern authentisch gewesen sei. „Er war großartig zu diesen Kindern. Und das war sein Vermächtnis“, erklärte Foley.

Er sprach auch über Hogans Beitrag zum Wrestling: Als Aushängeschild der Branche habe er Generationen inspiriert und zur Explosion des Wrestling-Booms beigetragen. Trotz früherer Skandale betonte Foley, dass er Hogan als Menschen sehen möchte, der einen Fehler gemacht habe, aber dennoch Gutes in die Welt brachte.

Zum Abschluss erinnerte er an die vielen geplanten, aber nie realisierten Abendessen mit Hogan. „Vielleicht ist das etwas, das wir den Leuten mitgeben können: Wenn ihr schon lange nicht mehr mit jemandem gesprochen habt – dann macht es jetzt“, sagte Foley.

Jimmy Hart: Letzter Anruf vor der Tragödie

Jimmy Hart, einer von Hogans ältesten Freunden, gab in einem Interview mit PEOPLE tiefe Einblicke in Hogans letzte Tage. Nur wenige Stunden vor dessen Tod hatte Hart versucht, Hogan telefonisch zu erreichen. Zwar sprach er nicht direkt mit ihm, aber ihm wurde mitgeteilt, dass es ihm gut gehe. „Ich habe ihn am Mittwochabend angerufen, und am Donnerstagmorgen ist dann alles passiert“, sagte Hart sichtlich erschüttert.

Er beschrieb auch die Wochen vor Hogans Tod, in denen sie sich regelmäßig trafen, Wrestling schauten und Karaoke veranstalteten. Die plötzliche Wende kam völlig überraschend, da Hogan kurz zuvor noch in geselliger Stimmung gewesen sei.

Hart erklärte zudem, dass sie auf Besuche während Hogans Genesung verzichtet hatten, um ihn nicht einem Infektionsrisiko auszusetzen. Am Tag nach Hogans Tod sprach Hart bei WWE SmackDown in der Rocket Arena in Cleveland. Er würdigte den Zusammenhalt in der Wrestling-Welt als echte Bruderschaft, in der jeder Verlust tief gehe.

Michael Cole: Hogan machte WWE zum globalen Phänomen

Auch WWE-Kommentator Michael Cole würdigte Hogan in einem Live-Interview bei ESPN SportsCenter. Er erklärte, dass Hulk Hogan gemeinsam mit Vince McMahon den Grundstein für das gelegt habe, was heute als moderne Sportunterhaltung bekannt ist.

Cole beschrieb Hogan als Symbolfigur der 1980er Jahre – ein Mann, der mit seiner Erscheinung, seinen Promos und seiner Präsenz Generationen von Fans beeinflusste. „Er war überlebensgroß. In den 1980er Jahren war er wahrscheinlich die berühmteste Person auf dem Planeten“, sagte Cole. „Er moderierte Saturday Night Live, war bei den Grammy Awards, in Fernsehshows, in Spielfilmen – Hulk Hogan hat die gesamte Rock-’n’-Wrestling-Ära geprägt.“

Cole betonte, dass Millionen Menschen ohne Hulk Hogan niemals Wrestling-Fans geworden wären. Für ihn ist Hogan ein entscheidender Grund dafür, dass WWE heute eine milliardenschwere Marke ist.

Siehe auch: WWE Friday Night SmackDown: Alle Resultate & Videos aus Cleveland, Ohio (25.07.2025)