Letzte Gespräche, tiefe Reue und persönliche Abschiede: Eric Bischoff, Shane McMahon, Nick Hogan & Brutus Beefcake erinnern an Hulk Hogan – emotionale Einblicke und letzte Worte

Eric Bischoff hat sich nach dem Tod seines engen Freundes Hulk Hogan mehrfach zu Wort gemeldet und dabei nicht nur seine Trauer geteilt, sondern auch persönliche Einblicke gegeben, die die Fans zutiefst berühren. In der Hommage-Episode seines Podcasts 83 Weeks schilderte der frühere WCW-Präsident das letzte Treffen mit Hogan – ein Moment, den er für immer im Herzen tragen wird.

Bischoff erklärte, dass Hogan wenige Wochen vor seinem Tod nach einem Krankenhausaufenthalt wieder zu Hause war. In dieser Phase hatte Hogan noch große Pläne für ein gemeinsames Projekt namens „Real American Freestyle“ und wollte wissen, ob bereits Wyatt Hendrickson verpflichtet worden sei. Obwohl er gesundheitlich stark angeschlagen war, zeigte sich Hogan mental hellwach und motiviert. Er sprach sogar davon, bald wieder geschäftlich aktiv zu sein – wenn auch vorerst nur telefonisch.

Während dieses Treffens war Hogan laut Bischoff zwar körperlich geschwächt, aber geistig voll präsent. Trotz anhaltender Probleme mit seiner Stimme und des schmerzhaften Sprechens war er weiterhin an Zukunftsplänen interessiert. Kurz bevor Bischoff das Haus verließ, versprach Hogan, bald wieder erreichbar zu sein – ein Zeichen seines unermüdlichen Tatendrangs.

Warum Eric Bischoff beim SmackDown-Tribute nicht anwesend war

Im Vorfeld der großen WWE-SmackDown-Hommage für Hulk Hogan wurde Eric Bischoff von der WWE eingeladen, vor Ort in Cleveland dabei zu sein. Wie er über X mitteilte, konnte er die Einladung jedoch aus logistischen Gründen nicht annehmen. Er bedankte sich öffentlich für die Einladung und erklärte, dass er im Geiste bei der Veranstaltung war – ebenso wie Hulk Hogan selbst.

Bischoff würdigte zudem, dass WWE zahlreiche Legenden eingeladen hatte, darunter Gerald Brisco, Brian Blair, „Hacksaw“ Jim Duggan, Jimmy Hart und Ted DiBiase, die Hogan über Jahrzehnte hinweg eng begleitet hatten.

Vince McMahons Tribut und was er für Hulk Hogan bedeutet hätte

Während der 83 Weeks LIVE Tribute Episode sprach Bischoff auch über Vince McMahons seltenes öffentliches Statement zum Tod von Hulk Hogan. Dieses Statement (wir berichteten) wurde während der Show vorgelesen und hinterließ bei Bischoff einen bleibenden Eindruck. Darin bezeichnete McMahon Hogan als den größten WWE-Superstar aller Zeiten und würdigte seinen weltweiten Einfluss.

Für Bischoff war diese Geste besonders bedeutend, da die Beziehung zwischen Hogan und McMahon über Jahrzehnte hinweg komplex, aber stets von gegenseitigem Respekt geprägt war. Hogan habe nie schlecht über McMahon gesprochen, selbst nicht nach seinem Wechsel zu WCW. Dass Vince McMahon öffentlich ein so klares und emotionales Statement abgab, berührte auch Bischoff persönlich zutiefst. Er sagte, es hätte Hogan sehr viel bedeutet – und auch ihm selbst.

Nick Hogan erinnert sich an seinen Vater: Held, Mentor und bester Freund

Nick Hogan, der Sohn der Wrestling-Legende, brach am 27. Juli 2025 sein Schweigen über den Tod seines Vaters. In einem bewegenden Instagram-Beitrag schilderte er, wie tief der Schmerz über diesen Verlust sitzt. Er dankte allen, die ihn in den vergangenen Tagen kontaktiert und unterstützt hatten, und sprach über die besondere Beziehung zu seinem Vater.

Nick beschrieb Hulk Hogan als den liebevollsten und unterstützendsten Vater, den man sich vorstellen kann. Besonders die gemeinsame Zeit in den letzten Jahren, nachdem Nick nach Florida zurückgezogen war, war ihm wichtig. Er bezeichnete seinen Vater nicht nur als sein großes Vorbild, sondern auch als seinen engsten Vertrauten und besten Freund.

Zusätzlich teilte Nick mehrere emotionale Fotos mit seinem Vater, darunter Backstage-Aufnahmen aus der WWE. Seine Botschaft war ein tief persönlicher Nachruf und zeigte die private Seite eines Mannes, der für Millionen als Held galt.

 

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Shane McMahon mit seltener Reaktion nach WWE-Hommage

Die SmackDown-Episode am 25. Juli 2025 wurde mit einem feierlichen 10-Glocken-Gruß eröffnet. Triple H sprach über Hogans prägenden Einfluss und betonte, dass niemand bei WWE ohne den Hulkster dort wäre, wo er heute ist. Es folgte ein emotionales Video zu Real American, eingesprochen von Triple H.

Nach der Ausstrahlung der Show meldete sich Shane McMahon mit einem seltenen öffentlichen Tweet zu Wort. Darin nahm er Bezug auf die Worte seines Vaters Vince McMahon und unterstrich, dass Hogans Vermächtnis unsterblich sei. Shane bedankte sich bei Hogan für alles, was er für die McMahon-Familie und WWE getan habe. Sein Posting zeigte, wie tief der Verlust selbst in der einflussreichsten Familie des Wrestling-Business wirkt.

Brutus Beefcake spricht über Versäumnis, das er nie vergessen wird

Brutus „The Barber“ Beefcake, einer der engsten Freunde Hogans aus früheren Jahren, offenbarte gegenüber TMZ Sports, dass er wenige Tage vor dessen Tod darüber nachdachte, Hogan zu besuchen – es jedoch aus Angst nicht tat. Die Sorge, möglicherweise abgewiesen zu werden, habe ihn abgehalten. Heute bereut er diese Entscheidung zutiefst.

Er berichtete, dass Jimmy Hart ihn über Hogans angeschlagenen Zustand informierte, auch wenn die Schwere der Situation zunächst nicht vollständig erkennbar war. Beefcake sprach auch über ihre frühere Entfremdung, die in den 2010er-Jahren begann. Trotzdem wurde in seinen Worten deutlich, wie sehr ihn der Verlust trifft und dass Hogan für ihn immer ein Freund geblieben ist.

In seinem abschließenden Gedanken sagte Beefcake: „Ich liebe dich, Bruder. Wir sind Freunde bis zum Ende.“