Kyle O’Reilly hat kurz vor AEW Dynasty in zweifacher Hinsicht für Aufmerksamkeit gesorgt. Der AEW-Star deutete in einem Interview Clip an, dass er rechtzeitig für den Pay-per-View am 12. April in Vancouver in den Ring zurückkehren könnte. Gleichzeitig machte er mit einer sehr persönlichen Instagram Botschaft öffentlich, dass sein Vater Rick Greenwood Ende März 2026 verstorben ist.
Kyle O’Reilly macht Vancouver zum möglichen Zeitpunkt seiner Rückkehr
In einem Vorschau-Clip zum vollständigen Interview mit „This is VANCOLOUR“ sprach O’Reilly darüber, rechtzeitig für AEW Dynasty wieder fit zu sein. Der Pay-per-View findet am 12. April in der Rogers Arena in Vancouver, British Columbia, Kanada, statt und damit in der Nähe seines Heimatorts Delta. Genau dieser Bezug ließ seine Aussagen schnell in den Mittelpunkt rücken.
O’Reilly ließ dabei erkennen, dass die Fans ihn womöglich früher wiedersehen könnten, als zuletzt angenommen. Seine Formulierung war bewusst spielerisch gehalten, stellte aber klar heraus, dass er an einer Rückkehr für das Wochenende der Großveranstaltung arbeitet. Wörtlich erklärte er: „Ich möchte wirklich rechtzeitig für das Pay-per-View in Vancouver bereit sein, nämlich für ‚Dynasty‘, das dieses Wochenende in der Rogers Arena stattfindet. Also, zwinker, zwinker, stups, stups. Vielleicht bin ich rechtzeitig dafür zurück.“
Verletzungspause seit Ende 2025 bleibt ein wichtiger Hintergrund
Die Andeutung ist deshalb besonders relevant, weil O’Reilly seit Ende 2025 nicht mehr aktiv im AEW-Ring zu sehen war. Damals hatte er öffentlich gemacht, dass er mit mehreren Verletzungen zu kämpfen habe. Genannt wurden ein Bandscheibenvorfall im Nacken sowie ein gebrochener Arm. Diese gesundheitlichen Probleme verhinderten seine Rückkehr in den Ring und hielten ihn seit seinem bislang letzten AEW-Match aus dem Geschehen heraus.
Seinen bisher letzten Einsatz für AEW absolvierte O’Reilly bei Full Gear im November 2025. Dort setzte er sich in einem No Holds Barred Match gegen Jon Moxley durch.
Trauer um Rick Greenwood bewegt O’Reilly auch abseits des Rings
Parallel dazu veröffentlichte O’Reilly auf Instagram eine emotionale Würdigung seines Vaters Rick Greenwood. Darin gab er bekannt, dass dieser am 27. März 2026 friedlich verstorben sei. Bereits zu Beginn seiner Botschaft machte O’Reilly deutlich, welchen Platz sein Vater in seinem Leben eingenommen hatte und wie er gestorben war. Er schrieb: „Mein Vater, Rick Greenwood, war der gütigste Mensch, den man sich vorstellen kann. Er ist am 27. März 2026 friedlich verstorben, umgeben von seinen Lieben, die sein Lieblingsalbum von Pink Floyd hörten.“
Im weiteren Verlauf blickte O’Reilly auf die frühen Lebensjahre seines Vaters zurück. Er schilderte eine Kindheit, die nicht leicht war, aus der aber eine starke Haltung zu harter Arbeit und Durchhaltevermögen entstand. Außerdem beschrieb er, wie Rick Greenwood später seinen beruflichen Weg fand. O’Reilly formulierte dazu: „Er wurde am Valentinstag 1952 geboren und wuchs in Penticton, British Columbia, als kränkliches Kind mit sechs Geschwistern auf. Sie alle hatten Zeitungsausträgerjobs und arbeiteten im Kirschgarten, wo sie den Wert harter Arbeit lernten. Später zogen sie nach East Vancouver, und als Teenager begann Rick eine Lehre, wurde Tischler von Beruf und schließlich Meister.“
Ein Leben geprägt von Handwerk, Familie und stiller Präzision
O’Reilly würdigte seinen Vater als außergewöhnlich talentierten Handwerker, dessen Arbeit für ihn weit über einen Beruf hinausging. Zugleich sprach er über seine Eltern und den Trost, den seine Familie daraus zieht, dass beide nun wieder vereint sind: „Ricks Fähigkeit, etwas aus der Fantasie zu entnehmen und es mit seinen bloßen Händen aus Holz zu fertigen, kannte keine Grenzen. Er lernte seine Frau und meine Mutter, Janie McLoughlin, 1975 kennen, und zu wissen, dass sie nun jenseits dieser irdischen Welt wieder vereint sind, spendet meiner Familie und mir großen Trost.“
Danach beschrieb O’Reilly die Rolle seines Vaters innerhalb der Familie und dessen berufliche Stationen noch ausführlicher. Er zeichnete das Bild eines Mannes, der nicht nur als Versorger da war, sondern die Umgebung seiner Kinder buchstäblich selbst erschuf. Später arbeitete Rick Greenwood bei BC Ferries und war dort an der Wartung und Überholung einer gesamten Flotte beteiligt.
Die wichtigste Lektion seines Vaters wirkt bis heute nach
Ein zentraler Teil der Würdigung war O’Reillys Blick auf das von seinem Vater erbaute Haus und die bis heute sichtbaren Spuren, die dieser dort hinterlassen hat. Für ihn ist dieses Zuhause ein bleibendes Zeichen von Rick Greenwoods Lebenswerk. Zugleich nannte er die wichtigste Botschaft, die sein Vater ihm mit auf den Weg mitgab und die auch seinen eigenen Weg zum Wrestling geprägt hatte. O’Reilly schrieb: „Wenn wir uns heute in seinem Haus umsehen, sehen wir überall seine Spuren. Die wichtigste Lektion, die er mir beigebracht hat, war: ‚Wenn du etwas tust, das du liebst, wirst du keinen einzigen Tag in deinem Leben arbeiten müssen‘, und Dad arbeitete unermüdlich hart, einfach weil es das war, was er liebte.“
Am Ende seiner Botschaft machte O’Reilly deutlich, wie viele Menschen seinen Vater als freundlichen und sanftmütigen Menschen in Erinnerung behalten. Damit hob er noch einmal das Vermächtnis hervor, das Rick Greenwood hinterlässt. Wörtlich schrieb er: „Zu guter Letzt freuen wir uns sehr über die vielen Nachrichten von Menschen, die meinen Vater kannten und beschrieben, was für ein gütiger und sanftmütiger Mensch er war. Ich bin so stolz darauf, dass Rick sich in einer Welt voller Bosheit und Hass immer dafür entschieden hat, gütig zu sein. Sei gütig und sei kreativ; das muss sein Mantra gewesen sein.“
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