Kevin Owens Ehefrau erhebt Vorwürfe gegen Cathy Kelley und sieht eine Grenze überschritten

Cathy Kelley ist sichtlich traurig und Kevin Owens steht neben seiner Ehefrau
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Ein Interview, das WWE-Moderatorin Cathy Kelley im Podcast „Insight with Chris Van Vliet“ geführt hat, sorgt unerwartet für Diskussionen. Auslöser waren Aussagen über Kevin Owens und seine Familie. Daraufhin meldete sich Owens‘ Ehefrau Karina Steen öffentlich zu Wort. Sie warf Kelley vor, ihren Sohn ohne Zustimmung der Familie zum Thema gemacht und dabei falsche Informationen verbreitet zu haben.

Was Cathy Kelley über Kevin Owens und dessen Familie erzählte

In dem Interview sprach Cathy Kelley offen über ihre kürzlich erhaltene Autismus-Diagnose und darüber, wie verschiedene Menschen aus ihrem Umfeld sie nach dieser Nachricht unterstützt haben.

Dabei erwähnte sie auch Kevin Owens, den sie als einen ihrer engsten Freunde innerhalb der WWE bezeichnete. Laut Kelley habe sich ihre Freundschaft über die Jahre ganz natürlich entwickelt, nicht zuletzt wegen ihres ähnlichen Humors und ihrer gemeinsamen Interessen.

Besonders nach ihrer Diagnose sei Owens für sie eine wichtige Unterstützung gewesen. Kelley erklärte, dass er sich mit dem Thema gut auskenne und viel Wissen darüber habe, auch wegen seines Sohnes.

Genau diese Formulierung sorgte anschließend für Spekulationen. Viele Zuschauer interpretierten die Aussage so, als habe Kelley angedeutet, dass Owens‘ Sohn Owen selbst von Autismus betroffen sei. Zwar sprach sie dies nicht ausdrücklich aus, ihre Wortwahl führte jedoch bei vielen Zuhörern zu dieser Schlussfolgerung.

Owen Steen ist der Sohn von Kevin Owens, dessen bürgerlicher Name Kevin Steen lautet. In den vergangenen Jahren wurde mehrfach berichtet, dass Owen großes Interesse am Wrestling zeigt und möglicherweise selbst einmal in die Fußstapfen seines Vaters treten könnte.

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Karina Steen widerspricht öffentlich

Karina Steen reagierte darauf mit einer Instagram-Story, in der sie ihre Verärgerung deutlich machte. Sie erklärte, dass sie sich normalerweise aus öffentlichen Auseinandersetzungen heraushalte. Wenn es jedoch um ihre Kinder gehe, sehe sie sich verpflichtet, Stellung zu beziehen.

Nach ihren Angaben seien die von Kelley gemachten Aussagen nicht korrekt gewesen. Gleichzeitig kritisierte sie, dass überhaupt über ihr Kind in einem öffentlichen Interview gesprochen worden sei, ohne zuvor die Zustimmung der Familie einzuholen.

Karina machte deutlich, dass ihr und Kevin Owens die Privatsphäre ihrer Kinder sehr wichtig sei. Deshalb störe es sie besonders, wenn andere Personen öffentlich über ihre Familie sprechen, ohne dies vorher mit den Eltern oder den Kindern selbst abzusprechen.

Sie erklärte außerdem, dass sie es als absurd empfinde, eine solche Situation überhaupt öffentlich klarstellen zu müssen. Obwohl ihr Instagram-Profil privat geführt wird, folgen ihr mehr als 40.000 Menschen. Dadurch verbreitete sich ihre Stellungnahme schnell über soziale Medien und Wrestling-Plattformen.

Bislang keine öffentlichen Reaktionen von Kelley oder Owens

Die betreffende Instagram-Story wurde inzwischen gelöscht. Nach Einschätzung verschiedener US-Quellen könnte dies darauf hindeuten, dass die Angelegenheit inzwischen privat besprochen wurde oder zumindest Gespräche zwischen den Beteiligten stattgefunden haben. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es allerdings nicht.

Cathy Kelley hat sich bislang nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäußert. Auch Kevin Owens selbst hat keine Stellungnahme abgegeben.

Owens ist derzeit nicht im WWE-TV zu sehen. Der frühere Universal Champion fällt aufgrund einer Nackenverletzung, die er im vergangenen Jahr erlitten hat, weiterhin aus. Ein konkreter Zeitpunkt für seine Rückkehr wurde bislang nicht bekannt gegeben.

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Kelley veröffentlichte nach Erscheinen des Interviews lediglich einen Beitrag auf X, in dem sie sich für die zahlreichen unterstützenden Nachrichten nach ihrer Autismus-Diagnose bedankte.

Sie erklärte, dass sie den vergangenen Tag damit verbracht habe, Nachrichten und Kommentare von Menschen zu lesen, die ihre eigenen Geschichten, Diagnosen und Erfahrungen mit ihr geteilt hätten. Es falle ihr schwer, in Worte zu fassen, wie viel ihr diese Reaktionen bedeuten würden. Besonders Menschen, die ihre Diagnose erst im Erwachsenenalter erhalten hätten, würden das Gefühl kennen, das sie beschrieb.

Während viele Menschen davon gesprochen hätten, anders oder einzigartig sein zu wollen, habe sie sich ihr Leben lang vor allem gewünscht, dazuzugehören. Der Moment ihrer Diagnose habe schließlich vieles erklärt und zahlreiche Erfahrungen ihres Lebens in ein neues Licht gerückt.

Abschließend bedankte sie sich bei allen Fans für ihre Freundlichkeit und die aufmunternden Worte. Sie habe sich durch die Reaktionen willkommen, angenommen und verstanden gefühlt und hoffe, diese Unterstützung eines Tages zurückgeben zu können. Auf die Diskussion rund um die Familie von Kevin Owens ging sie in ihrem Beitrag nicht ein.

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