John Cenas In-Ring-Karriere endete am 13. Dezember 2025 bei WWE Saturday Night’s Main Event in Washington D.C. mit einer Submission-Niederlage gegen GUNTHER. Der „Ring General“ zwang Cena im Main Event zur Aufgabe, womit Cena erstmals seit über 20 Jahren in einem WWE-Match abklopfte. Das Match markierte den offiziellen Abschluss einer der bedeutendsten Karrieren in der Geschichte der WWE.
Inzwischen sind weitere Details zu den langfristigen Planungen hinter diesem Abschied bekannt geworden. Laut Fightful Select war vorgesehen, dass GUNTHER der letzte Gegner von John Cena sein sollte, bereits seit längerer Zeit intern festgelegt. Die Planungen sollen bis in die Zeit vor dem WWE SummerSlam 2025 zurückreichen. Demnach war GUNTHER schon Monate vor dem Event als Cenas finaler Gegner vorgesehen.
GUNTHER als letzter Gegner seit Monaten intern vorgesehen
Der Bericht von Fightful Select führt weiter aus, dass John Cena selbst ein Mitspracherecht bei der Wahl seines letzten Gegners gehabt haben soll. Ob er dieses Recht aktiv genutzt hat, ist jedoch nicht bekannt. Unabhängig davon galt GUNTHER innerhalb der WWE bereits seit Monaten als die interne Wunschlösung für das Abschiedsmatch
Diese Ausrichtung bestand laut Bericht schon, bevor GUNTHER seinen World Heavyweight Championship Titel an CM Punk verlor und sich anschließend wegen einer Nasenverletzung einer dringenden Operation unterziehen musste. Wegen dieser Verletzungspause konnte die WWE ein mögliches Aufeinandertreffen zwischen John Cena und GUNTHER im Vorfeld nicht durch gemeinsame TV-Segmente vorbereiten oder andeuten.
Trotz dieser Einschränkungen hielt die WWE an der ursprünglichen Planung fest. Auch während GUNTHERs Ausfallzeit blieb der Fokus der Abschiedspläne für John Cena auf dem „Ring General“ bestehen, wie bereits in den Monaten vor dem TV-Special berichtet worden war.
Interne Diskussionen über die Wahl des letzten Gegners
Im vergangenen Monat wurde berichtet, dass die Wahl von GUNTHER als letzter Gegner von John Cena intern nicht unumstritten war. Während einige Stimmen innerhalb der WWE diese Entscheidung kritisch sahen, sprach sich die Mehrheit der Verantwortlichen für GUNTHER aus.
Diese Befürworter betrachteten das Match als Möglichkeit, GUNTHER langfristig als sogenannten „Career Killer“ zu etablieren. Nach Siegen über Persönlichkeiten wie Bill Goldberg und nun John Cena könne GUNTHER in Zukunft als ernst zu nehmender Angstgegner für etablierte Veteranen positioniert werden. Das Ziel sei es, ihm ein besonderes Standing gegenüber Altstars zu verschaffen und seine Aura weiter zu stärken.
Ein historisches Tap-out beendet eine Ära
Im Match selbst kämpfte John Cena über weite Strecken darum, sich aus GUNTHERs Sleeper Hold zu befreien. Trotz mehrerer Versuche gelang ihm dies nicht. Schließlich klopfte Cena ab und beendete damit seine aktive Wrestlingkarriere.
John Cena beeinflusste auch die Matchcard der Abschiedsshow
Neben dem Main Event hatte John Cena laut Fightful Select auch maßgeblichen Einfluss auf die Zusammenstellung der Matchcard von WWE Saturday Night’s Main Event. Die Sonderausgabe, die in der Capital One Arena vor 19.232 Zuschauern stattfand, ging offiziell in die WWE-Geschichtsbücher ein.
Mehrere Talente aus NXT und von TNA Wrestling waren Teil der Show. Dazu gehörten NXT Champion Oba Femi, Sol Ruca, Je’Von Evans sowie TNA X-Division Champion Leon Slater. Laut Bericht galt John Cena als treibende Kraft hinter der Idee, bei diesem Event gezielt aufstrebende Talente aus NXT und dem erweiterten WWE-Umfeld zu präsentieren.
Fokus auf die nächste Generation von WWE-Stars
Fightful Select zufolge war es einer der letzten Wünsche von John Cena, bei seinem Abschied etwas für die nächste Generation von Superstars zu tun. Zwar war Cena nicht direkt an der Auswahl der konkreten Talente beteiligt, die letztlich auftraten, diese Entscheidung lag weiterhin bei der WWE. Dennoch soll sein Vorschlag maßgeblich dazu beigetragen haben, dass NXT-Talente in prominenten Rollen eingesetzt wurden.
Positive Reaktionen hinter den Kulissen bei WWE und TNA
Backstage soll die WWE sehr zufrieden mit den Leistungen der eingesetzten NXT- und TNA-Talente gewesen sein. Den beteiligten Wrestlern wird intern großes Potenzial zugeschrieben, und ihre Auftritte wurden als überzeugend bewertet.
Auch aufseiten von TNA Wrestling fiel das Feedback positiv aus. Dort zeigte man sich sehr zufrieden darüber, dass ein eigener Champion bei einer so großen WWE-Veranstaltung auftreten konnte. Die Verantwortlichen sollen es als wertvolle Möglichkeit betrachtet haben, ihren Star auf einer großen Bühne zu präsentieren und zugleich Aufmerksamkeit für TNA Wrestling zu erzeugen. Entsprechend dankbar habe man sich gegenüber den WWE-Verantwortlichen gezeigt.
Ein Abschied mit Blick in die Zukunft
John Cenas letztes Match war nicht nur der Abschluss einer außergewöhnlichen Karriere, sondern zugleich bewusst als Übergabe an die nächste Generation konzipiert. Die langfristige Planung des Main Events, die gezielte Präsentation junger Talente und die positive Resonanz hinter den Kulissen zeigen, dass WWE diesen Abschied nicht isoliert betrachtete, sondern als Teil einer größeren strategischen Ausrichtung.
Career Killer vs Legend Killer. Book it HHH.
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