John Cena zeigt nach Karriereende großen Einsatz für die nächste WWE-Generation

John Cena lächelt herzlich
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John Cena mag seinen letzten Ringeinsatz im Dezember 2025 gehabt haben, doch seine Verbindung zur Wrestling-Welt ist alles andere als beendet. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen hat der 17-fache World Champion sowohl eine renommierte Wrestling-Schule in Iowa als auch das WWE Performance Center in Orlando besucht und dabei eindrucksvoll demonstriert, wie er seine neue Rolle als Botschafter versteht. Beide Besuche fanden gezielt statt: nicht als PR-Termine, sondern als echtes Engagement für die nächste Generation.

Sechs Stunden für den Nachwuchs: Black & Brave in Iowa

Am Dienstag, den 26. Mai, stattete Cena der Black & Brave Wrestling Academy in Davenport, Iowa, einen Besuch ab. Die Akademie wurde 2014 von Seth Rollins und seinem ehemaligen Indie-Partner Marek Brave gegründet. Der Name setzt sich aus Rollins‘ damaligem Ring-Namen „Tyler Black“ und dem Nachnamen seines Partners zusammen. Heute gilt Black & Brave als eine der renommiertesten Wrestling-Schulen der USA, aus der bereits zahlreiche Talente hervorgegangen sind, die später WWE-Verträge erhielten, darunter Nathan Frazer.

Die Akademie meldete den Besuch auf Instagram und berichtete, dass Cena fünf Stunden damit verbrachte, Schüler zu unterrichten, zu trainieren und Fragen zu beantworten. Anschließend blieb er noch eine weitere Stunde, um sich individuell mit Absolventen zu unterhalten.

Damit verbrachte er insgesamt sechs Stunden an der Schule. Die Akademie dankte Cena öffentlich für seine Großzügigkeit. Trainee Bruss Hamilton teilte auf X ein Foto mit ihm und erklärte, das Wissen und die Ratschläge, die Cena an diesem Tag geteilt habe, seien auf einem ganz anderen Level gewesen. Ob Seth Rollins selbst beim Besuch anwesend war, ist nicht bekannt.

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Tag darauf: WWE Performance Center in Orlando

Bereits am nächsten Tag, Mittwoch, dem 27. Mai, tauchte Cena im WWE Performance Center in Orlando auf. Mehrere Talente teilten Fotos und Videos mit ihm auf ihren Social-Media-Profilen. Delia Schweizer, eine deutsche CrossFit-Athletin, die erst seit März 2026 beim Performance Center unter Vertrag steht, veröffentlichte ein Foto und erklärte, die Nachwuchstalente hätten die Gelegenheit gehabt, Cena zuzuhören, als er über seine Erfahrungen im Wrestling-Geschäft gesprochen habe.

Auch Alyssa Danielle und Lacey Simon posteten Fotos. Letztere ist die Tochter von AEW-Produzent Dean Malenko und wurde erst kürzlich als Teil der neuen NXT-Rookie-Class offiziell vorgestellt. Besonderes Aufsehen erregte ein kurzes Video von NXT-Talent Shiloh Hill, in dem Cena am Ende kurz zu sehen ist und Hills laufende „Mr. NXT“-Kampagne mit einer persönlichen Botschaft unterstützte.

Hill, ein ehemaliger American-Football-Spieler aus Stanford, hatte seinen Weg in die WWE über die Reality-Show LFG gefunden und gilt als eines der interessantesten Nachwuchstalente im aktuellen NXT-Roster. Dass Cena gezielt seinen Namen für Hills Kampagne einsetzte, ist kein unerhebliches Signal.

Von Bayley bis Shiloh Hill: Cenas Muster als Mentor

Die zwei Besuche an aufeinanderfolgenden Tagen sind kein Zufall. Cena hat seit seinem Karriereende ein klares Muster entwickelt: Er besucht aktiv Orte, an denen Wrestling-Talente ausgebildet werden oder Nachwuchstalente arbeiten, und investiert persönliche Zeit in die Menschen, die das Geschäft nach ihm tragen sollen.

Bereits zuvor hatte er Bayleys Lodestone Camp für unabhängige Wrestlerinnen besucht. Den Status als offizieller WWE-Botschafter füllt er damit deutlich aktiver aus als erwartet. Der größere Kontext ist dabei klar: Bei WWE Backlash 2026 hatte Cena das John Cena Classic angekündigt, ein Turnier, bei dem NXT-Talente auf Main-Roster-Stars treffen und ein Fan-Voting über den Sieger entscheidet.

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Dass er nun Schulen und das Performance Center besucht, spricht also auch für ein persönliches Interesse daran, die Talente zu kennen, die dieses Turnier eines Tages bestreiten könnten. Für die Nachwuchstalente ist der Zugang zu jemandem mit Cenas Erfahrung und Beziehungsnetz dabei unbezahlbar.

 

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