John Cena wird beim WWE-Projekt konkreter – und reagiert auf die Kritik an Gunther

Foto mit Gunther (links) und John Cena (rechts)

John Cena bleibt WWE auch nach seinem Karriereende eng verbunden und arbeitet weiter an Projekten, die über seine eigene aktive Zeit hinausreichen. Nun hat der 17-fache World Champion neue Details zu einem Vorhaben genannt, das bereits seit Monaten angekündigt ist und weiterhin einige offene Fragen mit sich bringt.

John Cena bestätigt den Dezember für den John Cena Classic

Der John Cena Classic soll noch im Dezember 2026 stattfinden. Cena bestätigte den Zeitraum während eines Auftritts bei „TODAY“ und konkretisierte damit erstmals persönlich, wann WWE das im Mai angekündigte Turnier veranstalten möchte.

Der Dezember war bereits zuvor als möglicher Zeitraum genannt worden. Fightful Select hatte im August berichtet, dass WWE die Austragung für den letzten Monat des Jahres anvisiere. Zusätzlich war zeitweise der 12. Dezember als möglicher Termin im Umlauf. Diese Angabe ist inzwischen allerdings mit Vorsicht zu betrachten, da WWE für diesen Tag offiziell Wrestlepalooza: Perth in der RAC Arena in Westaustralien angesetzt hat.

Ob der John Cena Classic Teil dieser Veranstaltung wird oder WWE das Turnier an einem anderen Tag austrägt, ist weiterhin offen. Cena nannte weder ein konkretes Datum noch einen Austragungsort oder eine Übertragungsplattform.

Inhaltlich soll sich die Veranstaltung stark an den Werten orientieren, mit denen Cena seine WWE-Karriere über viele Jahre geprägt hat. Er verwies dabei auf „Hustle, Loyalty, Respect“, Durchhaltevermögen, Tugend und das Überwinden von Widerständen. Gleichzeitig sollen auch die Geschichte seiner Figur und die damit verbundene Nostalgie eine Rolle spielen.

„Im Dezember freue ich mich sehr auf den John Cena Classic. Wir werden eine Veranstaltung machen, die auf all den Erinnerungen, der Nostalgie, dem geistigen Eigentum rund um die Figur und den Grundwerten basiert, die ich verkörpere: Hustle, Loyalty, Respect, Durchhaltevermögen, Tugend, das Überwinden von Widrigkeiten und die Stimme der Menschen“, erklärte Cena.

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Eine zentrale Besonderheit hatte Cena bereits bei der ursprünglichen Vorstellung des Projekts angekündigt und nun erneut bestätigt: Die Fans sollen über den Champion entscheiden. Nach seiner Darstellung wird das Publikum an diesem Abend darüber abstimmen, wer den ersten John Cena Classic gewinnt. Das Konzept sieht dabei vor, dass die Zuschauerentscheidung nicht zwingend mit dem eigentlichen Matchausgang übereinstimmen muss.

Cena räumte zugleich ein, dass er selbst nicht wisse, wie das ungewöhnliche Konzept beim Publikum ankommen werde. Gerade dieser offene Ausgang scheint für ihn jedoch Teil des Reizes zu sein. Er wolle auch nach seinem Rücktritt weiterhin neue Ideen innerhalb der WWE ausprobieren und sei stolz darauf, den John Cena Classic mitzugestalten.

Das Turnier war ursprünglich im Mai bei WWE Backlash angekündigt worden. Cena stellte damals ein Format in Aussicht, bei dem Talente aus NXT und Wrestler aus dem Main Roster aufeinandertreffen sollen. Ziel ist es, zukünftigen WWE-Stars eine größere Bühne zu geben und gleichzeitig die Zuschauer stärker in den Verlauf des Wettbewerbs einzubeziehen.

John Cena reagiert auf Kritik an GUNTHERs aktueller WWE-Darstellung

In einem weiteren Interview äußerte sich Cena zu der Frage, wie WWE GUNTHER seit ihrem gemeinsamen Abschiedsmatch einsetzt. Bei „Busted Open Radio“ sprach er die Kritik einiger Fans offen an, wonach der Österreicher derzeit an Momentum verloren habe.

Cena machte dabei deutlich, dass er selbst keinen Einblick in die langfristigen Kreativpläne von WWE besitzt. „Ich weiß, dass es diese Meinung gibt: ‚Mann, sie verschwenden GUNTHER.‘ Vielleicht tun sie das momentan. Aber ich habe nicht den Blick aus dem Penthouse“, erklärte er. Er sitzt nicht in den Meetings, in denen WWE die Storylines plant und die einzelnen Entwicklungen miteinander verbindet.

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Dass WWE GUNTHER möglicherweise bewusst etwas zurücknimmt oder ihn vorübergehend weniger prominent einsetzt, nannte Cena lediglich als mögliche Erklärung. Er betonte ausdrücklich, dass er nicht wisse, was intern vorgesehen ist.

Seine eigene Aufgabe habe darin bestanden, GUNTHER während ihrer gemeinsamen Fehde so stark wie möglich aussehen zu lassen und ihm möglichst viel Schwung für die Zeit danach mitzugeben. Was WWE anschließend daraus mache, liege nicht mehr in seiner Verantwortung.

GUNTHER hatte Cena am 13. Dezember 2025 bei Saturday Night’s Main Event in dessen letztem Match zur Aufgabe gezwungen. Zuletzt musste er bei SmackDown unter anderem eine Niederlage in einem Money in the Bank Qualifying Match hinnehmen, als CM Punk ihn nach einem Coup de Grâce von Finn Bálor pinnte. Parallel dazu wurde GUNTHER wiederholt in Backstage-Segmenten mit Danhausen eingebunden.

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