John Cena hat weitere Einblicke in sein geplantes „John Cena Classic“ gegeben und dabei einige interessante neue Details verraten. Während die Grundidee des Projekts bereits bekannt ist, sprach der frühere WWE-Champion nun ausführlicher darüber, was ihn zu dem Konzept inspiriert hat, welche Herausforderungen er noch lösen muss und warum er die teils kontroversen Reaktionen der Fans sogar begrüßt.
John Cena sieht das Event als WWE-All-Star-Game
Im Gespräch mit US Weekly beschrieb Cena das John Cena Classic als sein persönliches „All-Star-Game der WWE“. Genau dieser Gedanke sei der Ausgangspunkt für alle weiteren Überlegungen rund um das Event.
Nach seinen Vorstellungen soll die Veranstaltung Wrestler aus dem Main Roster und Talente aus WWE NXT auf einer gemeinsamen Bühne zusammenbringen. Dabei gehe es ihm jedoch nicht nur um die Matches selbst, sondern vor allem um die Möglichkeit, neuen Talenten zusätzliche Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Cena erklärte, dass er die Teilnehmer gerne persönlich auswählen und einladen möchte. Dadurch soll deutlich werden, dass das Event für ihn mehr als nur eine weitere WWE-Veranstaltung ist. Die Einladungen könnten deshalb sogar Teil laufender Storylines und TV-Auftritte bei RAW, SmackDown und NXT werden – wir berichteten
Eigene Karriere dient als Vorbild für das Konzept
Besonders ausführlich sprach Cena darüber, warum ihm die Förderung junger Talente so wichtig ist. Er erinnerte daran, dass seine eigene Karriere alles andere als geradlinig verlief. Zu Beginn seiner WWE-Laufbahn sei er keineswegs als zukünftiger Superstar betrachtet worden. Vielmehr habe er sich seinen Platz Schritt für Schritt erarbeiten müssen.
Nach eigenen Angaben stand er damals sogar zeitweise kurz davor, seinen WWE-Job zu verlieren. Den Durchbruch habe er nicht durch einen schnellen Titelgewinn geschafft, sondern durch zahlreiche Auftritte vor kleinen Publikumsgruppen und den langsamen Aufbau einer Verbindung zu den Fans.
Genau diesen Prozess möchte Cena nun für eine neue Generation von Wrestlern beschleunigen. Das John Cena Classic soll Talenten ermöglichen, innerhalb eines einzigen Abends Aufmerksamkeit zu gewinnen, für die andere Wrestler früher Jahre gebraucht hätten.
Fan-Voting bleibt Herzstück des Projekts
Ein zentraler Bestandteil des Konzepts bleibt die Beteiligung der Fans. Cena stellte erneut klar, dass er bewusst von klassischen Turnierstrukturen abweichen möchte.
Nach seiner Vorstellung soll nicht automatisch der Wrestler gewinnen, der alle Matches für sich entscheidet. Stattdessen sollen die Zuschauer darüber abstimmen können, welcher Teilnehmer sie am meisten überzeugt hat.
Dadurch könnten selbst Wrestler, die ihr Match verloren haben, am Ende als Sieger des gesamten Events hervorgehen. Cena sieht darin eine Möglichkeit, die Verbindung zwischen Publikum und Talenten stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Für ihn soll nicht allein das Ergebnis im Ring zählen, sondern vor allem die Frage, wer die Fans emotional erreicht und bleibenden Eindruck hinterlässt.
Bot-Manipulation bereitet Cena Sorgen
Gleichzeitig räumte Cena ein, dass dieses Abstimmungssystem noch einige offene Fragen mit sich bringt. Besonders beschäftigt ihn die Gefahr, dass das Voting durch Bots, Fake-Accounts oder koordinierte Online-Kampagnen beeinflusst werden könnte. Eine endgültige Lösung für dieses Problem habe er bislang noch nicht gefunden.
Genau deshalb befindet sich das Projekt weiterhin in der Entwicklungsphase. Viele Details werden derzeit noch intern diskutiert und ausgearbeitet. Cena machte deutlich, dass längst nicht alle Ideen öffentlich bekannt sind und in den kommenden Monaten weitere Informationen folgen werden.
Gemischte Reaktionen überraschen ihn nicht
Die teilweise kontroversen Reaktionen vieler Fans sieht Cena erstaunlich gelassen. Er selbst sei schließlich über viele Jahre hinweg eine der polarisierendsten Persönlichkeiten im Wrestling gewesen. Deshalb hält er es sogar für ein gutes Zeichen, dass das John Cena Classic bereits jetzt intensive Diskussionen auslöst.
Für Cena zeigt die Debatte vor allem, dass sich die Fans mit dem Konzept beschäftigen und Interesse daran haben, wie sich das Projekt weiterentwickeln wird.
Eigenes Match derzeit nicht geplant
Auch über seine persönliche Rolle bei der Veranstaltung sprach Cena offen. Wie bereits berichtet, sieht er sich aktuell nicht als aktiven Teilnehmer des Turniers. Vielmehr möchte er die Aufmerksamkeit bewusst auf die eingeladenen Wrestler lenken und vermeiden, selbst zum Mittelpunkt des Abends zu werden.
Mit einem Augenzwinkern erklärte er, dass es sehr viel Überzeugungsarbeit bräuchte, um ihn noch einmal zu einem Match zu bewegen.

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