Je’Von Evans möchte WWE-Geschichte schreiben: Das Match gegen Randy Orton beschäftigte ihn monatelang

Randy Orton streckt den Arm von Je’Von Evans siegreich in die Höhe

Je’Von Evans gehört zu den jüngsten Talenten im aktuellen WWE-Roster und hat sich mit seinem auffälligen Stil in kurzer Zeit eine wachsende Rolle erarbeitet.

Im Interview blickte der 22-Jährige nun nicht nur auf einen besonderen Abend mit Randy Orton zurück, sondern machte auch deutlich, welche außergewöhnlichen Ziele er sich für seine weitere WWE-Karriere gesetzt hat.

Je’Von Evans möchte WWE-Geschichte schreiben

Im Gespräch mit Chris Van Vliet sprach Evans ausführlich über seine langfristigen Ambitionen bei WWE. Dabei geht es ihm nicht lediglich darum, irgendwann eine Championship zu gewinnen. Der junge Wrestler hat einige der bedeutendsten Altersrekorde des Unternehmens im Blick und möchte seine noch frühe Karriere nutzen, um sich möglichst schnell einen festen Platz in den Geschichtsbüchern zu sichern.

Besonders reizt ihn die Möglichkeit, einer der jüngsten Titelträger in der WWE-Geschichte zu werden. Evans beschäftigt sich unter anderem mit dem Rekord des jüngsten Intercontinental Champions und hat darüber hinaus ein noch größeres Ziel vor Augen: Er möchte eines Tages der jüngste World Champion der Unternehmensgeschichte werden.

Dass der zeitliche Spielraum dafür begrenzt ist, ist Evans bewusst. Gerade deshalb betrachtet er sein Alter als besondere Chance. Seine bisherigen Auftritte bei NXT und Raw haben ihm bereits Begegnungen mit etablierten Namen ermöglicht, doch Evans sieht seine bisherige Laufbahn offenbar erst als Beginn eines wesentlich größeren Weges.

Das Match gegen Randy Orton wurde zu einem besonderen Karrierepunkt

Ein Wrestler, mit dem Evans bereits früh in seiner WWE-Karriere den Ring teilen durfte, war Randy Orton. Die beiden trafen im Oktober 2024 bei NXT aufeinander. Für Evans war die Begegnung mit dem vielfachen World Champion ein außergewöhnlicher Moment, der allerdings nicht vollständig so verlief, wie er es sich vorgestellt hatte.

Besonders der geplante Abschluss des Matches beschäftigt ihn bis heute. Evans und Orton hatten eine spektakuläre Variante des RKO vorgesehen, bei der Evans aus einer ungewöhnlichen Bewegung heraus in Ortons Finisher geraten sollte. Die Idee funktionierte während des Matches jedoch nicht wie geplant.

Siehe auch  Stephanie McMahon nach ihrem WWE-Rücktritt: Diese Frage ließ sie lange nicht los

Laut Evans hatten sie den entscheidenden Spot vor der Show nicht ausprobiert. Im eigentlichen Match passten Timing und Positionierung schließlich nicht vollständig zusammen, sodass der RKO nicht die gewünschte Wirkung erzielte. Für Evans war das unmittelbar nach der Begegnung eine große Enttäuschung.

Evans wollte das Match monatelang nicht mehr ansehen

Der misslungene Abschluss beschäftigte den jungen WWE-Star stärker, als Zuschauer möglicherweise vermutet hätten. Evans war mit sich selbst derart unzufrieden, dass er das Match zunächst überhaupt nicht noch einmal anschauen wollte.

Über mehrere Monate vermied er es, sich die Begegnung erneut anzusehen. Dabei ging es weniger darum, dass das gesamte Match schlecht verlaufen wäre. Vielmehr konzentrierte sich Evans stark auf jenen einen Moment, der aus seiner Sicht nicht so funktionierte, wie er es sich für eine der größten Gelegenheiten seiner damaligen Karriere gewünscht hatte.

Gerade weil Randy Orton seit seiner Kindheit zu den bekanntesten WWE-Stars gehörte und Evans die Bedeutung des Matches bewusst war, setzte er sich selbst erheblich unter Druck. Der misslungene Spot überschattete für ihn zunächst vieles, was zuvor während der Begegnung funktioniert hatte. Ortons Reaktion half ihm jedoch dabei, den Abend später anders einzuordnen.

Randy Orton baute Evans nach dem Match wieder auf

Nach der Begegnung ließ Orton seinen jungen Gegner mit dessen Frust nicht allein. Evans erinnerte sich daran, dass der erfahrene WWE-Star ihn unmittelbar nach dem Match unterstützte und ihm half, die Situation in einem größeren Zusammenhang zu betrachten. Für Evans war dies eine wichtige Erfahrung. Statt ihn wegen des misslungenen Spots zu kritisieren, vermittelte Orton ihm, dass einzelne Fehler zum Wrestling gehören und nicht den Wert eines gesamten Matches bestimmen.

Siehe auch  Bron Breakker setzt die Messlatte für sich selbst extrem hoch: Nun wartet der nächste Härtetest

Die Begegnung wurde dadurch trotz Evans’ anfänglicher Enttäuschung zu einer wichtigen Lektion. Rückblickend betrachtet er das Match deshalb nicht mehr ausschließlich unter dem Gesichtspunkt des missglückten RKO. Vielmehr gehört der Abend zu jenen Erfahrungen, die ihm früh in seiner WWE-Laufbahn zeigten, wie hoch die Anforderungen auf großer Bühne sind und wie wichtig es ist, mit Fehlern professionell umzugehen.

Die Ankündigung des Orton-Matches wurde Evans versehentlich verdorben

Eine kuriose Geschichte verbindet Evans ebenfalls mit diesem Auftritt. WWE hatte offenbar geplant, ihn mit der Bekanntgabe des Matches gegen Randy Orton zu überraschen. Dazu kam es allerdings nicht vollständig. Harlem Lewis zeigte Evans kurz vor dem entsprechenden TV-Segment einen bereits veröffentlichten Beitrag und verriet ihm damit unbeabsichtigt, dass das Match mit Orton bevorstand.

Damit erfuhr Evans früher als vorgesehen von einer der damals größten Chancen seiner Karriere. Die Überraschung fiel zwar anders aus als von WWE geplant, änderte aber nichts daran, wie besonders die Ansetzung für ihn war.

Evans begann bereits mit 13 Jahren zu trainieren

Dass Evans schon in jungen Jahren auf eine professionelle Wrestling-Karriere hinarbeitete, passt zu seinen heutigen ambitionierten Zielen. Im Interview erinnerte er daran, dass er bereits im Alter von 13 Jahren mit dem Training begann.

Damit sammelte er deutlich früher praktische Erfahrungen als viele andere Wrestler. Noch bevor er das Erwachsenenalter erreicht hatte, beschäftigte sich Evans intensiv mit dem Wrestling und arbeitete daran, seinen eigenen Stil zu entwickeln.

Auch sein späteres Auftreten bei WWE entstand nicht zufällig. Evans sprach über die Entstehung seiner „Bouncy“-Catchphrase und darüber, wie sich seine heutige Präsentation im Laufe der Zeit formte. Der Begriff wurde schließlich eng mit seinem explosiven und besonders beweglichen In-Ring-Stil verbunden.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*