Hulk Hogans letztes Wunschmatch: Warum es nie zum Duell mit John Cena kam – Ric Flair reagiert auf Fan-Beschwerden

Fotoaufnahme von Hulk Hogan und John Cena

Hulk Hogan verstarb im Juli 2025. Jahre zuvor existierten jedoch konkrete Überlegungen zu einem letzten großen Abschiedsmatch gegen John Cena. Dieses Duell wurde intern tatsächlich diskutiert, kam letztlich aber nie zustande. Der ausschlaggebende Grund lag nicht in kreativen Entscheidungen, sondern im sich deutlich verschlechternden Gesundheitszustand von Hogan.

Eric Bischoff bestätigt konkrete Verhandlungen

In einer aktuellen Ausgabe des Podcasts 83 Weeks sprach Eric Bischoff offen über die damaligen Gespräche. Bischoff machte deutlich, dass es sich nicht um Hörensagen handelte, sondern um reale Verhandlungen, die er persönlich miterlebte. Er erklärte wörtlich: „Sein letztes Match sollte eigentlich gegen John Cena stattfinden, bis gesundheitliche Probleme bei beiden das Ganze zunichte machten. Ich wusste nicht nur davon, ich saß auch neben Hulk, als er am Telefon in Echtzeit über den Deal verhandelte. Also ja, ich war mir dieser Gespräche sehr wohl bewusst, zumindest von dem, was ich hören konnte.“

Hogans Gesundheitszustand als zentrales Hindernis

Bischoff ordnete die Situation weiter ein und schilderte, wie stark Hogans körperliche Einschränkungen zu diesem Zeitpunkt bereits waren. Er betonte, dass er zwar nicht in sämtliche Vertragsdetails eingebunden war, aber dennoch engen Einblick in Hogans Alltag hatte. Seine vollständige Aussage lautete: „Ich kann nicht mitteilen, wie weit es letztendlich gekommen ist. Ich war nicht in die Details involviert, aber ich war an einigen der Planungen beteiligt. Ich habe es nur mitbekommen, weil ich zu dieser Zeit in Hulks Wohnung lebte, um ihm zu helfen. Hulk konnte sich nicht mehr gut bewegen, das war zu der Zeit, als sein Rücken wirklich sehr, sehr schlimm wurde.“

Gespräche vorhanden, Umsetzung unrealistisch

Bischoff machte zusätzlich klar, dass er einzelne Inhalte der Diskussionen zwar mitbekam, diese jedoch nie konkrete Formen annahmen. Auch hierzu äußerte er sich eindeutig: „Ich erinnere mich, dass ich an diesen Diskussionen teilgenommen und ein wenig darüber gehört habe, wie das Match aussehen könnte, aber ich habe dem nur sehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt und auch nicht viel davon mitbekommen. Aber ja, es ist eine wahre Geschichte. Ich war dabei.“

Frühere Aussagen zu schweren Rückenproblemen

Bereits im August 2023 hatte Hogan im Gespräch mit Muscle and Health offen über seinen Gesundheitszustand gesprochen. Damals bestätigte er, dass er sich zehn Rückenoperationen unterzogen hatte und möglicherweise eine elfte bevorstand. Die Schäden führte er auf jahrzehntelange Belastungen im Ring zurück, insbesondere auf seinen Leg Drop. Zudem verwies er auf ein Match mit Ric Flair in Australien, das seine Situation weiter verschlechtert habe. Hogan sagte zu jener Zeit: „Unser guter Freund Ric Flair hat mir letztes Jahr den Rücken ruiniert. Es ist die Rede von der elften Rückenoperation, die ich hoffentlich vermeiden kann. Das Problem reicht vom Steißbein bis zu den Schulterblättern.“

Das tatsächliche letzte Match von Hulk Hogan

Unabhängig von den späteren Gedankenspielen fand Hogans letztes offizielles Match bereits im Januar 2012 im Rahmen einer TNA Houseshow statt. Die nun bekannt gewordenen Aussagen zeigen jedoch, dass ein letztes großes Duell gegen John Cena zeitweise real diskutiert wurde, auch wenn es letztlich nie umgesetzt werden konnte.

Öffentliche Kritik an Ric Flairs Cameo Auftritten

Ric Flair sah sich in den vergangenen Tagen mit massiver öffentlicher Kritik konfrontiert, nachdem mehrere negative Bewertungen zu seinen kostenpflichtigen Cameo Videos viral gingen. Fans warfen dem WWE Hall of Famer vor, hochpreisige Grußbotschaften nur mit geringer Sorgfalt aufzunehmen. In den Bewertungen wurden unter anderem falsch ausgesprochene Namen, schwer verständliche Aussagen sowie ein sichtbar alkoholisierter Eindruck thematisiert.

Die Diskussion erhielt zusätzliche Aufmerksamkeit, nachdem diverse US-Medien ausführlich über die Vorwürfe berichtet hatten. In der Wrestling-Community entwickelte sich daraufhin eine breite Debatte über die Qualität und Preisgestaltung der angebotenen Cameo-Videos.

Ric Flair reagiert öffentlich und bietet Rückerstattung an

Am 12. Januar 2026 äußerte sich Ric Flair erstmals direkt zu der Kritik. Über X erklärte er öffentlich, dass er bereit sei, unzufriedenen Kunden eine Rückerstattung zu gewähren. Seine vollständige Erklärung lautete: „Ich möchte nicht, dass jemand eine schlechte Erfahrung macht, während immer mehr Leute hinzukommen. Um die Sache wieder ins Lot zu bringen, bin ich gerne bereit, denjenigen, die mit ihrem @Cameo unzufrieden sind, eine Rückerstattung zu gewähren. Bitte wenden Sie sich an meine Anwaltskanzlei in Boston, Hartman Law. Ich entschuldige mich dafür, dass ich mich nicht früher darum gekümmert habe.“

Diese Stellungnahme stellte Flairs erste direkte Reaktion auf die zunehmende Kritik dar.

Ein-Stern-Bewertungen sorgen für Empörung

Auf Flairs Cameo Profil wurden mehrere Ein Stern Bewertungen entdeckt, die bei Fans für erhebliche Irritation sorgten. In einer der meistbeachteten Kritiken berichtete ein Kunde, er habe 600 Dollar für ein Weihnachtsvideo für seinen Vater bezahlt. Stattdessen habe Flair den Namen seines Vaters falsch ausgesprochen und eine kaum verständliche Botschaft hinterlassen. Der Nutzer schrieb wörtlich: „Yo, ich habe 600 Dollar bezahlt, damit Ric in einem Restaurant sitzt, sich volllaufen lässt und den Namen meines Vaters falsch ausspricht. Ich bin super enttäuscht. Ich hätte jemanden engagiert, der sich tatsächlich Mühe gibt. Für einen normalen Menschen sind 600 Dollar eine Menge Geld.“

Hochzeitsbotschaft endet im Desaster

Ein weiterer Fan schilderte eine ähnlich enttäuschende Erfahrung mit einem noch teureren Cameo Auftrag. Laut seiner Aussage habe er fast 1.000 Dollar für eine Hochzeitsbotschaft für seinen Bruder bezahlt. Das Ergebnis habe jedoch für große Enttäuschung gesorgt. Der Käufer schilderte seine Erfahrung folgendermaßen: „Nachdem ich fast 1000 Dollar ausgegeben habe, damit jemand, den mein Bruder so sehr bewundert, dass er sich ein Tattoo von ihm stechen ließ, ihm Glück für seine Hochzeit wünscht, hätte ich erwartet, dass Ric zumindest vorab die Notizen durchliest, statt sie beim ersten Mal Wort für Wort vorzulesen, und ihm ganz sicher NICHT sagt, dass er einen Fehler macht und sie eine ‚Freundin‘ bleiben soll, weil er so durcheinander war, dass er kaum richtig sprechen konnte. Was ein großartiges Geschenk hätte sein können, wurde am Ende zum ‚schlimmsten Geschenk, das er je bekommen hat‘. Unglaublich.“

Offene Fragen zur weiteren Vorgehensweise

Ob Ric Flair über den angekündigten Fall hinaus künftige Rückerstattungen gewähren wird, ist derzeit nicht bekannt. Ebenso bleibt offen, ob sich an der Preisstruktur seiner Cameo Angebote etwas ändern wird. Aktuell liegt der Preis für ein Video bei rund 500 Dollar. Flairs öffentliche Entschuldigung gilt dennoch als seltenes Beispiel dafür, dass die Wrestling Legende Fehler offen eingesteht und auf Kritik reagiert.