Giulia hat sich bei ihrem Match bei WWE SmackDown am 27. März 2026 offenbar mehrere Blessuren zugezogen. Nach dem Duell mit Tiffany Stratton war sie laut ihrem Trainer körperlich deutlich angeschlagen. Das könnte vor allem im Hinblick auf kommende Matches und die Entwicklung in Richtung WrestleMania 42 eine Rolle spielen.
Trainer berichtet von Schmerzen und spontaner Trainingsanpassung
In einem inzwischen gelöschten Instagram-Beitrag schilderte Giulias Trainer Matthew Ennis detailliert den Zustand der Wrestlerin nach dem Match. Demnach erschien sie in einem körperlich angeschlagenen Zustand im Training, was eine unmittelbare Anpassung der geplanten Einheit erforderlich machte. Ursprünglich war ein intensives Training für den Unterkörper vorgesehen, doch dieser Plan konnte aufgrund ihrer Beschwerden nicht umgesetzt werden.
„Giulia kam heute ziemlich mitgenommen von ihrem [Match] am vergangenen Freitag bei SmackDown zum Training“, sagte er. „Normalerweise wäre heute unser Tag für das gesamte Unterkörpertraining, aber heute war dafür kein guter Tag, weil sie so starke Schmerzen hatte. Schmerzen im unteren Rücken, im Knie, in der Hüfte, in den Schultern – was auch immer.“
Diese Aussagen verdeutlichen, dass die Belastung durch das Match nicht auf einzelne Körperregionen beschränkt war, sondern mehrere Bereiche gleichzeitig betroffen waren. Vor diesem Hintergrund entschied sich das Team bewusst gegen ein festes Trainingsschema und setzte stattdessen auf eine flexible Herangehensweise.
Schwerpunkt auf Regeneration und schnelle Belastbarkeit
Statt eines klassischen Krafttrainings wurde das Programm kurzfristig angepasst. Ziel war es, die körperliche Situation zu stabilisieren und gleichzeitig eine Grundlage zu schaffen, damit Giulia möglichst schnell wieder belastbar wird. Dabei lag der Fokus auf einem ganzheitlichen Ansatz mit Mobilitätsübungen, Aktivierungseinheiten und Dehnungen.
„Anstatt uns also an einen starren Plan zu halten, haben wir uns heute spontan angepasst. Das Ziel ist ganz einfach: Sie soll die Sporthalle mit einem besseren Gefühl verlassen. Glücklicherweise konnten wir dieses Ziel mit einem Zirkel aus Ganzkörperübungen, Aktivierungs- und Mobilitätsübungen sowie Dehnungen erreichen.“
Diese Trainingsumstellung zeigte offenbar Wirkung. Laut den Angaben ihres Trainers konnte Giulia die Einheit mit einem verbesserten Körpergefühl beenden, was als wichtiger Schritt in Richtung schneller Erholung gewertet werden kann. Bereits am darauffolgenden Tag war sie demnach wieder in der Lage, intensiver zu trainieren, was auf eine positive Entwicklung hindeutet.
Keine konkrete Verletzung bestätigt
Trotz der Vielzahl an beschriebenen Beschwerden wurde keine spezifische Verletzung genannt, die Giulia langfristig beeinträchtigen könnte. Weder in den Aussagen ihres Trainers noch in den weiteren Berichten wurde eine konkrete Diagnose erwähnt. Dies deutet darauf hin, dass es sich um typische körperliche Belastungserscheinungen nach einem intensiven Wrestling-Match handeln könnte.
Gleichzeitig wurde betont, wie wichtig es im Profibereich ist, das Training flexibel an den jeweiligen körperlichen Zustand anzupassen. Gerade im Wrestling, wo körperliche Belastungen regelmäßig auftreten, ist diese Herangehensweise ein zentraler Bestandteil der Vorbereitung und Regeneration.
„Jetzt sind wir besser darauf vorbereitet, morgen noch mehr zu geben. Das ist für Profi-Wrestler sehr wichtig. Je nachdem, wie sich der Körper anfühlt, muss man das Training für den Tag vielleicht anpassen.“
Matchverlauf gegen Tiffany Stratton bei SmackDown
Im Match selbst traf Giulia in der SmackDown-Ausgabe vom 27. März in einem Non-Title Match auf Tiffany Stratton. Die Begegnung entwickelte sich zu einem intensiven Duell, in dem beide Wrestlerinnen offensive Akzente setzen konnten.
Letztlich war es eine entscheidende Situation, die den Ausgang des Matches beeinflusste. Eine Ablenkung durch Kiana James verschaffte Giulia den notwendigen Vorteil. Stratton setzte zu einem Moonsault an, doch Giulia reagierte schnell, indem sie ihre Knie anhob und den Angriff konterte.
Im Anschluss nutzte sie den Moment, brachte Stratton in eine Cradle-Position und erzielte den entscheidenden Pinfall. Damit sicherte sie sich den Sieg in einem Match, das sowohl körperlich als auch taktisch anspruchsvoll war.
WrestleMania-Gerüchte um mögliches Rematch
Ob sich die Rivalität zwischen Giulia und Stratton in Richtung WrestleMania 42 weiterentwickeln wird, ist derzeit nicht bestätigt. Dennoch gibt es bereits Spekulationen über ein mögliches weiteres Aufeinandertreffen der beiden Wrestlerinnen.
In einem Interview mit The Schmo wurde Tiffany Stratton direkt auf entsprechende Gerüchte angesprochen. Dabei machte sie deutlich, dass bislang keine konkrete Bestätigung für einen Einsatz bei WrestleMania vorliegt.
„Ja, ich habe diese Gerüchte auch gehört, und ich glaube, es sind nur Gerüchte, weil mir noch nicht wirklich gesagt wurde, dass ich bei WrestleMania dabei bin“, sagte Stratton. „Aber wir müssen abwarten und sehen. Ich hoffe, dass es um einen Titel geht.“
Damit bleibt die weitere Entwicklung offen. Klar ist jedoch, dass sowohl das Match bei SmackDown als auch Giulias aktueller körperlicher Zustand eine Rolle bei der Planung zukünftiger Auftritte spielen könnten.
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