Ein runder Geburtstag kann Anlass sein, Erinnerungen hervorzuholen, die im Alltag selten zur Sprache kommen. Stephanie McMahon nutzte eine besondere Ausgabe von „What’s Your Story?“ für einen persönlichen Rückblick und beantwortete Fanfragen zu ihrem Leben abseits der WWE-Shows.
Stephanie McMahon blickte auf ihre erfüllten Wünsche zurück
Anlässlich ihres 50. Geburtstags am 24. September beschäftigte sich McMahon auch mit der Frage, welche Ziele sie noch erreichen möchte. Ihre Antwort fiel ungewöhnlich aus: „Ich habe alles gemacht, was ich jemals machen wollte.“ Dabei stellte sie zunächst ihre Familie heraus. Mutter zu werden, sei ihr größter persönlicher Wunsch gewesen.
Auch beruflich hat sie Dinge erlebt, mit denen sie früher nicht gerechnet hätte. Dazu zählte sie ihre kurze Zeit als Chairwoman und CEO von WWE sowie ihre Aufnahme in die Hall of Fame. Hinzu kamen persönliche Erlebnisse wie eine Reise nach Irland und eine Safari. Ihren Podcast mit ihrer besten Freundin Elyse Dudzinski erwähnte sie ebenfalls als einen wichtigen Bestandteil ihres heutigen Lebens. Besonders schätzt sie die Menschen, die sie interviewen und mit denen sie zusammenarbeiten könne.
Die Unterstützung krebskranker Kinder bleibt ihre Lebensaufgabe
Eine Aufgabe möchte McMahon unabhängig von diesen erfüllten Wünschen weiterverfolgen: Sie möchte dabei helfen, die Suche nach Heilungsmöglichkeiten für Krebserkrankungen im Kindesalter voranzubringen und betroffene Kinder sowie ihre Familien zu unterstützen. Dieses Engagement bezeichnete sie als dauerhafte persönliche Verpflichtung. Es sei ihr „Leitstern“ und werde sie ihr Leben lang begleiten.
Eine Rückkehr in die WWE-Führung kündigte sie nicht an
Eine konkrete neue Führungsaufgabe bei WWE nannte McMahon in ihrer Antwort nicht. Sie erklärte allerdings auch nicht, dass sie eine solche Rückkehr grundsätzlich ausschließe. Seit ihrem Rücktritt im Januar 2023 hat sie keine Position mehr in der Unternehmensführung inne. Über ihren Podcast, eine Produktion von WWE und Fanatics, bleibt sie dem Unternehmen verbunden.
Wie sehr sie dieser berufliche Wechsel persönlich beschäftigte, hatte McMahon bereits Anfang September im Gespräch mit Charlotte Flair geschildert. Nach ihrem Abschied habe sie sich gefragt, ob sie ohne ihre Führungsposition weniger wert sei und weiterhin etwas beweisen müsse. Inzwischen habe sie erkannt, dass sie ihr Leben genießen, arbeiten und anderen helfen könne, während sie zugleich mehr für ihre Familie da sei.
Auch Triple H hatte schon im Januar 2025 erklärt, dass er ihre Rückkehr begrüßen würde. Gleichzeitig betonte er, wie wichtig ihr die zusätzliche Zeit mit den gemeinsamen Töchtern sei. Nick Khan hatte bereits im März 2023 deutlich gemacht, dass WWE sie gerne wieder einbinden würde, sofern der Zeitpunkt für sie passe.
Was Stephanie an Triple H besonders schätzt
In der Geburtstagsfolge beantwortete McMahon außerdem die Frage, wie ihr Ehemann privat sei. Sie verwies darauf, dass Zuschauer durch DX und die Einblicke bei „WWE: Unreal“ bereits verschiedene Seiten seiner Persönlichkeit kennengelernt hätten. Was möglicherweise weniger sichtbar werde, sei seine fürsorgliche Art. Gerade diese habe sie ursprünglich an ihm angezogen.
Sie hob seinen Umgang mit Kindern, seinen Respekt gegenüber anderen und seine Unterstützung von Frauen hervor. Außerdem habe er ihr viel beigebracht und fordere sie dazu auf, ihren eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Nach ihrer Einschätzung erkennt er Fähigkeiten in Menschen, die diese selbst noch nicht entdeckt haben, und hilft ihnen, daraus etwas zu machen. Als Vater ihrer Töchter beschrieb sie ihn ebenfalls ausgesprochen positiv.
Ein gemeinsamer Urlaub gab dem Heiratsantrag seine besondere Bedeutung
Eine weitere Fanfrage führte McMahon zu einer Erinnerung aus den Anfangsjahren ihrer Beziehung. Während Triple H sich von seinem ersten Oberschenkelmuskelriss erholte, verbrachten beide einen Urlaub auf einer Insel in Florida. Dort lief wiederholt Sades „By Your Side“, und Triple H bat sie zum Tanz. Für Stephanie wurde das Lied anschließend eng mit ihrer Beziehung verbunden.
Beim späteren Heiratsantrag griff er diese Erinnerung wieder auf. Stephanie hatte an diesem Tag starke Migräne und wusste zunächst nur, dass ein gemeinsames Abendessen geplant war. Kurzfristig sollte sie zusätzlich eine Tasche für eine Übernachtung packen. Im Hotelzimmer entdeckte sie Rosenblätter, die auf dem Bett zu einem Herzen angeordnet waren. Einen Antrag erwartete sie trotzdem noch nicht.
Stephanie verstand sein Zittern zunächst anders
Triple H spielte erneut „By Your Side“ und bat sie zum Tanz. Dabei bemerkte Stephanie, dass er zitterte. Sie führte das zunächst darauf zurück, dass er ungern tanzte und sich für sie dennoch überwand. Als das Lied endete, ging er auf ein Knie und fragte sie, ob sie ihn heiraten wolle.
Die Überraschung war so groß, dass McMahon zunächst keine Antwort herausbrachte. Sie erklärte, dass sie bei unerwarteten Momenten häufig still werde, obwohl innerlich sehr viel in ihr vorgehe. Triple H musste deshalb nachfragen, ob ihr Schweigen ein Ja bedeute. Erst dann antwortete sie ausdrücklich: „Ja, ja, ja.“
Die Geburtstagsausgabe zeichnete damit ein sehr persönliches Bild von Stephanie McMahon. Statt neuer beruflicher Ziele standen vor allem ihre Familie, ihr soziales Engagement und Erinnerungen an prägende Momente ihres bisherigen Lebens im Mittelpunkt.
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