Dustin Rhodes gibt bewegendes Karriere-Update: Rückkehr in den Ring rückt näher

Dusty Rhodes mit ernstem Blickausdruck
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Nach fast einem Jahr Pause rückt eine Rückkehr von Dustin Rhodes in den Ring offenbar immer näher. Der AEW- und ROH-Veteran hat nun ausführlich über seine Genesung nach einer doppelten Kniegelenkersatzoperation gesprochen und dabei nicht nur ein mögliches Comeback in Aussicht gestellt, sondern auch überraschend offen über seine verbleibende Karrierezeit und seine Pläne für den Ruhestand gesprochen.

Dustin Rhodes fühlt sich einer Rückkehr in den Ring immer näher

Im Podcast „What Happened When“ gab Dustin Rhodes ein ausführliches Update zu seinem Gesundheitszustand. Der 57-Jährige befindet sich seit seiner doppelten Kniegelenkersatzoperation im August 2025 außer Gefecht und hat seitdem kein Match mehr bestritten.

Rhodes beschrieb insbesondere die ersten Monate nach dem Eingriff als äußerst schwierig. Die ersten beiden Monate seien „ziemlich schlimm“ gewesen. Gleichzeitig lobte er die Unterstützung seiner Ehefrau, die ihm während dieser Zeit enorm geholfen habe.

Trotz der Schmerzen habe er von Beginn an versucht, so viel wie möglich in Bewegung zu bleiben. Die Ärzte hätten ihm geraten, möglichst viel zu laufen, und genau daran habe er sich gehalten. Mittlerweile arbeitet Rhodes bereits wieder teilweise als Trainer und Produzent hinter den Kulissen. Die offizielle medizinische Freigabe für eine Rückkehr in den Ring steht zwar noch aus, nach eigener Einschätzung dürfte diese jedoch nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Rhodes erklärte, er gehe davon aus, kurz vor der Freigabe zu stehen, und könne es kaum erwarten, herauszufinden, was er in den letzten Jahren seiner aktiven Karriere noch erreichen werde.

Mentale Hürde bleibt trotz positiver Fortschritte bestehen

Bereits im März wurde Rhodes bei AEW-Tapings in Fresno gesichtet. Dort arbeitete er nicht nur als Produzent, sondern wurde auch dabei beobachtet, wie er im Ring die Seile testete.

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Solche Übungen gelten häufig als wichtiger Schritt auf dem Weg zurück in den Ring, da Wrestler dadurch überprüfen können, wie ihr Körper auf die typischen Belastungen eines Matches reagiert.

Trotz der Fortschritte gab Rhodes zu, dass er noch immer mit gewissen Unsicherheiten kämpft. Die größte Herausforderung sei aktuell nicht unbedingt körperlicher Natur, sondern spiele sich im Kopf ab.

Er frage sich immer wieder, wie seine neuen Knie unter Wettkampfbedingungen reagieren würden. Zwar sei er überzeugt, dass alles funktionieren werde, dennoch bleibe ein gewisses Gefühl der Unsicherheit bestehen.

Interessanterweise suchte Rhodes sogar Rat bei WWE Hall of Famer Sting, der ihn beruhigt habe. Sting habe ihm versichert, dass alles gut werden werde und er sich nicht zu viele Gedanken machen solle. Rhodes erklärte, dass man manchmal selbst sein größter Gegner sei und zu viel Nachdenken den eigenen Fortschritt behindern könne.

Karriereende rückt näher: Noch ein bis zwei Jahre geplant

Besonders bemerkenswert war, dass Rhodes erstmals einen konkreteren Zeitrahmen für das Ende seiner aktiven Laufbahn nannte. Nach eigener Einschätzung möchte er noch etwa eineinhalb bis zwei Jahre als aktiver Wrestler antreten, bevor er seine Karriere beendet.

Damit scheint auch ein weiteres persönliches Ziel von Rhodes greifbar zu werden. Rhodes erklärte, dass er gerne 40 Jahre lang aktiv als Wrestler bleiben würde. Da seine Karriere Ende der 1980er Jahre begann, würde dieser Meilenstein zeitlich nahezu perfekt zu seinem aktuellen Karriereplan passen.

Abschiedsmatch bereits Thema in Gesprächen mit Tony Khan

Rhodes verriet außerdem, dass er sich bereits Gedanken über sein letztes Match gemacht hat. Nach eigenen Angaben hat er mehrfach mit AEW-Präsident Tony Khan über seine Vorstellungen gesprochen. Gleichzeitig stellte er klar, dass er nicht erwarte, sämtliche Entscheidungen selbst treffen zu können.

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Er habe zwar Ideen für einen würdigen Abschied, letztlich müsse jedoch immer berücksichtigt werden, was für AEW und das Geschäft insgesamt am besten sei. Trotzdem würde er sich wünschen, dass sein letztes Match etwas Besonderes werde und einen emotionalen Abschluss seiner langen Karriere bilde.

Rückkehr von „The Natural“ zum Karriereende denkbar

Eine interessante Idee für seine letzten Jahre im Ring brachte Rhodes ebenfalls ins Spiel. Er könne sich vorstellen, für sein Abschiedsprogramm Elemente seines früheren „The Natural“-Charakters zurückzubringen, mit dem er in den frühen 1990er Jahren bekannt wurde.

Dabei gehe es jedoch nicht darum, seine damalige Figur eins zu eins wiederzubeleben. Vielmehr könne er sich eine moderne Version vorstellen, die zu seiner heutigen Persönlichkeit und seiner aktuellen Rolle passe. Für langjährige Fans wäre eine solche Hommage an eine frühere Phase seiner Karriere sicherlich ein besonderer Moment.

Zukunft bei AEW auch nach dem Karriereende gesichert

Unabhängig davon, wann sein letztes Match stattfindet, scheint die Zukunft von Dustin Rhodes bei AEW bereits gesichert zu sein. Der Veteran betonte, dass seine Aufgaben hinter den Kulissen auch langfristig fortgesetzt werden sollen. Schon während seiner Verletzungspause war er regelmäßig als Trainer, Produzent und Mentor für jüngere Talente im Einsatz.

Deshalb betrachtet Rhodes seine aktuelle Situation nicht als Abschied von AEW, sondern lediglich als Übergang in die letzte aktive Phase seiner Karriere.

Sollte die medizinische Freigabe tatsächlich in Kürze erfolgen, dürfte seine Rückkehr in den Ring nach fast einem Jahr Pause nur noch eine Frage der Zeit sein. Für Rhodes beginnt damit möglicherweise der letzte große Abschnitt einer Karriere, die sich inzwischen über fast vier Jahrzehnte erstreckt.

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