Drew McIntyre: Verpasste Chance mit John Cena und ein persönlicher Verlust

Drew McIntyre am WWE Mikrofon im Backstagebereich

Drew McIntyre hat in einem aktuellen Interview umfassende Einblicke in mehrere Themen rund um seine WWE-Situation gegeben. Dabei sprach er über verworfene Pläne mit John Cena, seine Entwicklung im Zuge der Fehde mit Jacob Fatu sowie über persönliche Erfahrungen mit Verlust, die ihn emotional geprägt haben.

Veränderte WWE-Pläne um John Cena sorgten für neue kreative Richtungen

Bereits zuvor war bekannt geworden, dass Drew McIntyre ursprünglich für ein Match gegen John Cena bei WWE Crown Jewel 2025 vorgesehen war. Diese Planung wurde jedoch verworfen, als sich die Verantwortlichen stattdessen für ein Duell zwischen Cena und AJ Styles entschieden. McIntyre hatte diese Änderung bereits zuvor akzeptiert und zeigte sich auch rückblickend verständnisvoll gegenüber der Entscheidung.

Im Interview mit Chris Van Vliet erklärte McIntyre nun, dass hinter den Kulissen deutlich mehr Ideen im Umlauf gewesen seien, als öffentlich bekannt wurde. Er machte deutlich, dass solche Anpassungen ein normaler Bestandteil des Geschäfts seien und Flexibilität eine entscheidende Rolle spiele.

„So ist das Leben. Manchmal schlägt man einen Weg ein, der nicht funktioniert, und dann muss man umkehren und sich mit den Folgen auseinandersetzen. Ich kann mich darüber ärgern oder einfach sagen: ‚Na gut, hier hätte es eben ein Tag Team Match gegeben.‘“

Auf Nachfrage machte McIntyre deutlich, dass im Vorfeld mehrere unterschiedliche Ideen durchgespielt wurden, bevor die Verantwortlichen eine endgültige Entscheidung trafen. Konkrete Einzelheiten ließ er bewusst offen, deutete jedoch an, dass ursprünglich auch ein anderes Match mit größerer Bedeutung geplant war, ehe mehrere Anpassungen folgten und letztlich das Duell gegen AJ Styles zustande kam.

Auch wenn es nie zu diesem Aufeinandertreffen kam, ließ McIntyre erkennen, dass ihn ein Match mit John Cena weiterhin gereizt hätte. Gleichzeitig betonte er, dass er sich gewünscht hätte, beide Szenarien zu erleben, sowohl ein Duell mit Cena als auch das spätere Match gegen AJ Styles.

Fehde mit Jacob Fatu als wichtiger Schritt für seine Karriereentwicklung

Parallel dazu befindet sich Drew McIntyre aktuell in einer intensiven Storyline mit Jacob Fatu, die im Vorfeld von WrestleMania 42 für Aufsehen sorgt.

Im Gespräch erklärte McIntyre, dass er diese Fehde als bedeutenden Wendepunkt betrachtet, insbesondere nachdem er zu Beginn des Jahres an Dynamik verloren hatte. Für ihn stellt die aktuelle Entwicklung eine wichtige Grundlage dar, um seine Position innerhalb der WWE neu zu festigen.

„Nach all dem, was ich mit Jacob gemacht habe, weiß ich, dass McIntyre wieder genau dort ist, wo wir ihn brauchen.“

Darüber hinaus ließ McIntyre erkennen, dass seine aktuelle Darstellung Teil eines längerfristig angelegten Plans ist, der bewusst auf eine schrittweise Entwicklung seines Charakters abzielt. In diesem Zusammenhang stellte er in Aussicht, dass seine derzeitige Ausrichtung langfristig in einen klassischen Babyface-Turn münden könnte, bei dem er wieder als positive Identifikationsfigur positioniert wird. Gleichzeitig machte er deutlich, dass dieser mögliche Wandel nicht kurzfristig erfolgen soll, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt greifen könnte, wenn die entsprechende Entwicklung innerhalb der Storyline vollständig aufgebaut ist.

Persönliche Verluste zeigen eine andere Seite von Drew McIntyre

Neben den beruflichen Themen sprach McIntyre auch offen über persönliche Erfahrungen, die ihn emotional geprägt haben. Im Mittelpunkt stand dabei der Tod seiner Katze Chaz, die nach einer längeren Erkrankung verstorben ist. In diesem Zusammenhang äußerte er sich auch zu einem sensiblen Thema rund um CM Punk und dessen verstorbenen Hund Larry.

McIntyre machte deutlich, dass er trotz aller Rivalität großen Respekt für den Umgang mit diesem Verlust empfindet und dies ein Thema sei, über das er niemals scherzen würde.

„Es gibt eine Sache, über die ich mich bei CM Punk niemals lustig machen würde, und das ist der Tod von Larry. Es hat mir wirklich das Herz gebrochen, das zu sehen, denn diese kleinen Tiere sind einfach voller Liebe und sonst nichts.“

Im weiteren Verlauf sprach er erstmals öffentlich über den Tod seiner eigenen Katze und machte dabei deutlich, wie schwer ihn dieser Verlust getroffen hat.

„Wir haben nichts darüber gepostet, weil wir es einfach nicht ertragen können, darüber zu sprechen. Das ist also das erste Mal, dass ich darüber spreche, und es ist mir egal, ob wir vor der Kamera emotional werden – es tut wirklich so weh. Ich vermisse den kleinen Kerl, und ich werde ihn für immer vermissen.“

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