D-Von Dudley äußert sich erneut zu Rassismusvorwürfen und öffentlicher Kritik – Erfolgreicher Eingriff bei Jake Roberts

D-Von Dudley mit Headset am Mikrofon

D-Von Dudley hat sich öffentlich gegen Stimmen gewehrt, die der Ansicht sind, dass rassistische Vorfälle aus der Vergangenheit heute keine Relevanz mehr hätten. Der WWE Hall of Famer machte deutlich, dass er nicht bereit ist, über eigene Erfahrungen mit Rassismus in der Wrestling-Branche zu schweigen, selbst wenn die Ereignisse mehr als zwei Jahrzehnte zurückliegen.

Aussagen in seinem Podcast

Im Devon & The Duke Podcast richtete sich D-Von Dudley direkt an Fans, die ihn dafür kritisiert hatten, dass er öffentlich über einen Vorfall sprach, bei dem ihm zufolge vor über 20 Jahren rassistische Äußerungen gemacht worden seien – wir berichteten. Einige Stimmen bezeichneten die Angelegenheit als alte Geschichte. D-Von Dudley stellte jedoch klar, dass das Erlebte nicht an Bedeutung verliere, nur weil es lange zurückliege.

Wörtlich erklärte er: „Warum muss jeder Schwarze so etwas unter den Teppich kehren, wenn es ans Licht kommt, und warum dürfen wir nicht darüber sprechen oder warum sollte es uns nicht stören, weil es schon über 20 Jahre her ist?“

Umgang mit der Namensnennung

D-Von Dudley erklärte, dass er ursprünglich nicht beabsichtigt habe, den Namen von Jim Ross öffentlich zu nennen. Er schilderte, dass er erst dazu gedrängt worden sei, nachdem sowohl Maven als auch Bubba Ray Dudley ihn aufgefordert hätten, sich klar zu äußern. Auch nach der Namensnennung habe er versucht, Rücksicht zu nehmen, was wiederum Kritik nach sich gezogen habe.

Dazu sagte er: „Ich habe sogar Hass von einigen Afroamerikanern auf Instagram bekommen, weil ich den Namen nicht genannt habe. Sie wollten, dass ich sage, wer es war. Viele Schwarze sind der Meinung, dass so etwas öffentlich gemacht werden muss, wenn es passiert, weil wir über die Jahre so schlecht behandelt worden sind.“

Warum das Thema öffentlich wurde

D-Von Dudley machte deutlich, dass es für ihn nicht einfach gewesen sei, diese Erfahrung über einen so langen Zeitraum für sich zu behalten. Er erklärte, dass die Geschichte letztlich nur deshalb öffentlich geworden sei, weil sie erzählt werden musste, insbesondere im Zusammenhang mit der Verantwortung von Personen in Machtpositionen: „Die einzige Möglichkeit, rassistische Kommentare und Ähnliches aufzudecken, besteht darin, sie als das zu entlarven, was sie wirklich sind. Sie sind falsch. Es ist falsch und nicht richtig.“

Kritik am Verhalten mancher Fans

Im weiteren Verlauf sprach D-Von Dudley über den Umgang mancher Fans in sozialen Netzwerken, insbesondere auf Plattformen wie X. Er erklärte, dass er den direkten Kontakt mit Fans bei Veranstaltungen schätze, sich jedoch an einem Anspruchsdenken störe, das ihm online begegne: „Diese Fans glauben, sie könnten zu dir sagen und tun, was sie wollen als hätten sie das Recht dazu. Oh, wir bezahlen deinen Gehaltsscheck. Ja, ihr geht vielleicht dorthin und zahlt das Geld, damit wir das Leben führen können, das wir führen, aber denkt daran, wir machen unseren Job, nämlich euch zu unterhalten, und das ist alles, was wir zu tun haben.“

Haltung zu Respekt und Öffentlichkeit

D-Von Dudley stellte klar, dass er seine Fans schätze, Respekt jedoch keine Einbahnstraße sei. Er machte deutlich, dass er nicht bereit sei, seine eigenen Erfahrungen zu relativieren oder zu verschweigen, nur weil sie für manche unbequem seien.

Erfolgreiche Hüftoperation bei Jake Roberts

Jake Roberts hat sich am Dienstag, dem 06. Januar 2026, einer Hüftoperation unterzogen. Der WWE Hall of Famer befindet sich inzwischen wieder zu Hause und erholt sich von dem medizinischen Eingriff. Die Information wurde am Dienstagabend öffentlich gemacht.

Cheryl Roberts, die Ehefrau des früheren Wrestling-Stars, meldete sich nach der Operation über ihren Facebook-Account zu Wort und informierte über den positiven Verlauf des Eingriffs. Sie schrieb: „Die Operation war ein großer Erfolg! Jake ist jetzt zu Hause und erholt sich. Vielen Dank für all die Gebete und guten Wünsche.“

Details zur medizinischen Behandlung

Mike Johnson von PWInsider berichtete, dass es sich bei dem Eingriff um eine Hüftrevisionsoperation handelte. Ziel der Operation war es, einen früheren Hüftersatz zu korrigieren, der im Laufe der Zeit problematisch geworden war. Laut dem Bericht stand der Eingriff im Zusammenhang mit anhaltenden Beschwerden, die eine erneute medizinische Maßnahme erforderlich machten.

Jake Roberts hatte seine aktive Karriere im Jahr 2018 offiziell beendet. Seitdem war er wiederholt mit gesundheitlichen Problemen konfrontiert, die verschiedene medizinische Behandlungen nach sich zogen.

Auftritte trotz WWE-Legendenvertrag

Obwohl Jake Roberts unter einem WWE-Legendenvertrag steht, trat er in den vergangenen Jahren mehrfach für All Elite Wrestling auf. Im März des vergangenen Jahres äußerte sich Roberts öffentlich zu dieser Situation und erklärte, dass ihm von WWE ausdrücklich die Zustimmung für diese Auftritte erteilt worden sei. Wörtlich erklärte er damals: „Seien wir ehrlich, sie wollen immer noch Geld mit mir verdienen.“

Langjährige gesundheitliche Herausforderungen

Bereits im Jahr 2022 war bekannt geworden, dass Jake Roberts mit anhaltenden gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, die eine Operation erforderlich machten. Die aktuelle Hüftoperation im Jahr 2026 reiht sich in eine längere medizinische Vorgeschichte ein.

Roberts sprach in den vergangenen Jahren offen über mehrere gesundheitliche Belastungen. Dazu zählt unter anderem eine COPD-Erkrankung, die seine Atmung beeinträchtigt und zeitweise den Einsatz einer Sauerstoffflasche notwendig machte. Darüber hinaus unterzog er sich im Laufe der Zeit mehreren Operationen an Hüften, Knien und weiteren Gelenken, die durch die jahrzehntelangen Belastungen im Wrestling stark beansprucht worden waren.

Auch seine frühere Suchterkrankung thematisierte Roberts öffentlich. In diesem Zusammenhang betonte er wiederholt die Rolle von Diamond Dallas Page und dessen DDP-Yoga-Programm, das ihm nach eigenen Angaben dabei half, sein Leben sowohl körperlich als auch mental neu auszurichten.

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