Cody Rhodes hat sich in einem aktuellen Interview sowohl unterstützend gegenüber Matt Cardona geäußert als auch deutliche Kritik an bestimmten Verhaltensweisen innerhalb der WWE geübt. Im Rahmen seines Podcasts sprach der WWE-Star über Cardonas Titelambitionen und thematisierte zugleich die Einstellung einiger Kollegen im Backstagebereich, die Shows vorzeitig verlassen. Beide Themen zeigen, welche Werte Rhodes innerhalb der Company für entscheidend hält.
Cody Rhodes stärkt Matt Cardona den Rücken
Während einer aktuellen Ausgabe seines Podcasts „What Do You Want To Talk About?“ nahm sich Cody Rhodes ausführlich Zeit, um über die Ambitionen von Matt Cardona zu sprechen. Dabei stellte er klar, dass er dessen Ziel, eines Tages einen WWE- oder World Champion Titel zu gewinnen, nicht nur ernst nimmt, sondern aktiv unterstützt. Rhodes machte deutlich, dass ihn diese Aussage von Cardona beschäftigt habe, auch wenn er ursprünglich vermeiden wollte, zu emotional oder zu persönlich darauf einzugehen.
Im weiteren Verlauf unterstrich Rhodes, dass er Cardona bewusst an diesem Ziel festhalten möchte. Er erinnerte daran, dass Cardona selbst immer betont habe, wie wichtig es sei, an eigenen Aussagen gemessen zu werden. Gleichzeitig hob er hervor, dass Cardona in der Vergangenheit stets jemand gewesen sei, der die Erfolge anderer anerkennt und ihnen Bedeutung beimisst. Vor diesem Hintergrund erklärte Rhodes, dass er nun erwarte, dass Cardona diesen Anspruch auch auf sich selbst überträgt und seinen eigenen Traum mit derselben Konsequenz verfolgt.
Rhodes betonte zudem, dass große Karrieremomente im Wrestling eine besondere Bedeutung haben und als Meilensteine gelten. Genau deshalb sei es aus seiner Sicht entscheidend, dass Cardona sein erklärtes Ziel nicht aus den Augen verliert. Abschließend machte er deutlich, dass er daran glaubt, dass Cardona dieses Niveau erreichen kann, und er hofft, ihn eines Tages tatsächlich als World Champion innerhalb der WWE zu sehen.
Cardona nennt sein persönliches Dream-Team
Im weiteren Verlauf des Gesprächs wollte Cody Rhodes von Matt Cardona wissen, wie dessen persönliches Traumteam aussehen würde. Cardona nannte daraufhin mehrere Namen, die ihn über viele Jahre begleitet haben und für ihn eine besondere Bedeutung besitzen. An erster Stelle stellte er Chelsea Green, die für ihn unverzichtbar ist. Zudem erwähnte er Cody Rhodes selbst sowie Brian Myers, mit dem ihn eine lange gemeinsame Geschichte verbindet, die bis zu ihren Anfängen und gemeinsamen Projekten reicht.
Darüber hinaus nannte er Nic Nemeth sowie The Miz, den er besonders für dessen Vielseitigkeit und Verlässlichkeit schätzt. Insgesamt machte Cardona deutlich, dass seine Auswahl stark von persönlichen Beziehungen, gemeinsamen Erfahrungen und Vertrauen geprägt ist.
Ergänzend fügte Matt Cardona noch einen weiteren Namen hinzu und richtete den Blick dabei auf eine frühere Phase seiner Karriere. Er erklärte, dass er zusätzlich Kit Wilson in dieses Gedankenspiel aufnehmen würde, und verwies darauf, dass der Kern eines solchen Teams seiner Ansicht nach bereits in den Jahren 2011 oder 2012 bestanden habe. Zu dieser Gruppe zählte er neben sich selbst auch The Miz, John Morrison, Dolph Ziggler und Kit Wilson, die ihn in dieser Zeit maßgeblich begleitet haben.
Cardonas WWE-Rückkehr und jüngste Entwicklungen
Matt Cardona war im vergangenen Jahr im Rahmen der NXT-Marke zur WWE zurückgekehrt, nachdem er zuvor fünf Jahre nicht Teil des Unternehmens gewesen war. Seine Rückkehr war in eine Storyline rund um eine Invasion zwischen NXT und TNA eingebettet, in deren Verlauf er gegen Josh Briggs antrat und unterlag.
Im November nahm Cardona außerdem an John Cenas „Last Time Is Now“-Turnier bei SmackDown teil. Zuletzt geriet er bei einer SmackDown-Ausgabe in eine Konfrontation mit Randy Orton. Dabei wollte er Orton für dessen Verhalten gegenüber Rhodes zur Rede stellen, nachdem dieser zuvor bei einer Vertragsunterzeichnung gegen Rhodes vorgegangen war. Die Situation eskalierte jedoch, als Orton ihn unter dem Vorwand einer Entschuldigung in den Ring lockte und dort attackierte.
Cody Rhodes kritisiert Verhalten im Backstagebereich
Neben seinen unterstützenden Aussagen in Richtung Matt Cardona sprach Cody Rhodes auch ein Thema an, das ihn zunehmend stört. Er machte deutlich, dass er das Verhalten einiger WWE-Talente kritisch sieht, die Shows bereits vor deren Ende verlassen, anstatt bis zum Schluss präsent zu bleiben. Dabei schilderte er, dass er selbst mehrfach beobachtet habe, wie Wrestler während laufender Veranstaltungen mit gepackten Taschen an ihm vorbeigingen, obwohl noch Matches ausstanden.
Rhodes betonte, dass dieses Verhalten teilweise offen zur Schau gestellt werde, und verwies auf die Praxis, Taschen bereits in der Nähe der Gorilla Position zu platzieren, während die letzten Matches noch laufen. Zwar könne er nachvollziehen, dass dies seit Längerem vorkomme, doch die Art und Weise, wie selbstverständlich einige Talente frühzeitig gehen, störe ihn. Gleichzeitig stellte er einen direkten Zusammenhang her und machte deutlich, dass genau solche Faktoren eine Rolle dabei spielen könnten, warum bei Großveranstaltungen wie WrestleMania immer wieder dieselben Namen im Mittelpunkt stehen.
Zusammenhang mit großen WWE-Chancen
In seinen Aussagen stellte Rhodes einen direkten Bezug zwischen diesem Verhalten und den Chancen auf große Auftritte her. Er deutete an, dass Engagement für die gesamte Show sowie die Bereitschaft, präsent zu bleiben und im Zweifel zu unterstützen, eine Rolle bei kreativen Entscheidungen spielen können, insbesondere bei Großveranstaltungen.
Diese Sichtweise wurde bereits zuvor auch von anderen WWE-Stars geteilt. So hatte Bayley in der Vergangenheit ebenfalls Kritik an Talenten geäußert, die Shows frühzeitig verlassen, und deutlich gemacht, dass sie dieses Verhalten stark stört.
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