Cody Rhodes hat sich zu zwei viel diskutierten Themen geäußert. Zum einen ging es um das nahezu 10.000 Dollar teure WrestleMania-Erlebnis, zum anderen um seinen unerwarteten Einstieg in die Verfilmung von Street Fighter. Seine Aussagen liefern neue Einblicke sowohl in die Fanangebote der WWE als auch in seinen Weg nach Hollywood.
Cody Rhodes bewertet Preis der WrestleMania-Tour als auffällig hoch
Im Gespräch bei Busted Open Radio äußerte sich Rhodes erstmals ausführlich zum sogenannten „American Nightmare“-Bus-Tour-Paket rund um WrestleMania 42, das mit einem Preis von 9.950 Dollar für große Aufmerksamkeit sorgte. Dabei machte er deutlich, dass dieses Angebot nicht vollständig neu sei. Eine ähnliche Version habe es bereits zuvor gegeben, allerdings ohne große öffentliche Wahrnehmung: „Wir haben diese Tour letztes Jahr ganz im Stillen durchgeführt. Es ist einfach ein tolles Angebot vor Ort für alle, die sich diesen kleinen zusätzlichen Moment wünschen. Was ich letztes Jahr gemacht habe, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Leute konnten mein WrestleMania-Outfit vorab sehen und wir konnten über WrestleMania sprechen.“
Rhodes ging anschließend offen auf die Kritik an den Kosten ein und zeigte Verständnis dafür, dass der Preis für viele ins Auge fällt. Gleichzeitig lenkte er den Fokus bewusst auf den Mehrwert der persönlichen Begegnungen: „Ich habe dieses Jahr einen guten Plan für sie, denn wie du gesagt hast, ist das eine absurde Summe Geld. Und, meine Güte, danke dafür! Die Tatsache, dass die Leute da draußen das bezahlen, gibt mir ein unglaubliches Gefühl. Deshalb möchte ich, dass sie definitiv das Gefühl haben, eine einzigartige und coole Erfahrung gemacht zu haben, die nur wir teilen. Denn wenn man diese Momente mit seinen Fans hat, in denen man sich ihnen gegenübersetzt und sie tatsächlich kennenlernt, ist das etwas ganz Besonderes. Zwei der Jungs, die letztes Jahr auf der Bustour waren, kommen tatsächlich in meinen Podcast.“
Cody Rhodes erklärt überraschenden Weg zur „Street Fighter“-Rolle
Neben dem Thema WrestleMania sprach Rhodes am 31. März 2026 auch bei The Breakfast Club über seine Rolle als Guile in der kommenden Verfilmung von Street Fighter. Dabei schilderte er detailliert, wie unerwartet sich diese Möglichkeit ergeben hatte.
Rhodes schilderte, dass er ursprünglich nicht damit gerechnet habe, selbst für den Film infrage zu kommen, nachdem Roman Reigns bereits für die Rolle des Akuma bestätigt worden war. Er habe sich zwar für ihn gefreut, sei aber davon ausgegangen, dass damit kein weiterer WWE-Star berücksichtigt werde. Umso überraschender sei für ihn ein Anruf gewesen, in dem er gebeten wurde, bei Legendary Entertainment vorbeizukommen und mit dem Produzenten zu sprechen.
Im weiteren Verlauf erklärte Rhodes, dass er anfangs ohne konkrete Erwartungen in dieses Treffen gegangen sei und eher mit einer beratenden Rolle gerechnet habe. Aufgrund seiner eigenen Erfahrung mit dem Spiel sowie durch Kontakte in die kompetitive Szene habe er vermutet, dass man ihn möglicherweise als Berater hinzuziehen könnte. Gleichzeitig habe er betont, dass er auch ohne ein solches Angebot zufrieden gewesen wäre und das Gespräch für ihn in jedem Fall eine wertvolle Erfahrung dargestellt hätte.
Unerwartetes Angebot führt direkt zur Hauptrolle
Der eigentliche Wendepunkt kam laut Rhodes während des Treffens selbst, als sich die Situation plötzlich veränderte und aus einem lockeren Gespräch ein konkretes Angebot wurde: „Also gehe ich hin, der Regisseur ist über Zoom zugeschaltet, die Produzenten sitzen mir gegenüber, und ich denke immer noch: Okay, cool, wir reden über Street Fighter, 1994. Dann sagen sie: ‚Gib uns einen Moment, der Studioleiter möchte hierherkommen.‘ Okay, das ist cool, ich treffe gerne Leute.“
Als schließlich die Studioleiterin den Raum betrat, änderte sich die Situation schlagartig, denn Rhodes erhielt direkt ein konkretes Rollenangebot. Er beschrieb, wie sie mit großer Präsenz und Selbstsicherheit auftrat, ihm erklärte, dass man ihn unbedingt für die Figur des Guile verpflichten wolle, und zugleich darauf hinwies, dass sein voller Terminkalender dabei berücksichtigt werden müsse. Nach einer kurzen, klaren Ansprache habe sie das Gespräch bereits wieder verlassen.
Rhodes berichtete weiter, dass ihn dieser Moment zwar überrascht habe, er jedoch sofort reagieren musste, vor allem als die Frage aufkam, ob eine Zustimmung der WWE realistisch sei. In dieser Situation habe er spontan bejaht und optimistisch dargestellt, dass sich eine Lösung finden lasse, auch wenn diese Einschätzung in dem Moment nicht vollständig abgesichert gewesen sei.
Unterstützung durch WWE macht Filmrolle möglich
Abschließend erklärte Rhodes, dass sich die Situation dank der Unterstützung innerhalb der WWE klären ließ. Sowohl Nick Khan als auch Triple H hätten dem Projekt zugestimmt: „Zum Glück hat Nick Khan es verstanden, und dann hat auch Triple H es verstanden.“
Die Veröffentlichung des Films ist für den 16. Oktober 2026 geplant. Rhodes’ Schilderungen zeigen, wie schnell sich diese Gelegenheit entwickelte und wie aus einem vermeintlich unverbindlichen Treffen eine bedeutende Rolle entstand.
Hinterlasse jetzt einen Kommentar