Cody Rhodes setzt sich intern dafür ein, dass nicht im Fernsehen übertragene WWE-Live Events wieder häufiger stattfinden. Diese sogenannten House Shows gehörten über viele Jahre zum festen Bestandteil des WWE-Tourplans und boten Talenten zusätzliche Ringpraxis sowie direkte Interaktion mit dem Publikum.
In seinem Podcast „What Do You Wanna Talk About?“ sprach Rhodes erneut über dieses Thema und bestätigte, dass er bereits konkrete Vorschläge an Verantwortliche innerhalb der WWE-Führung weitergegeben hat. Dabei hob er vor allem die Bedeutung von Teamgefühl, Trainingspraxis im Ring und das allgemeine Arbeitsgefühl innerhalb des Unternehmens hervor.
Rhodes erklärte: „Ich habe das aus verschiedenen Gründen einigen Leuten aus der Führungsetage vorgeschlagen: wegen der Kameradschaft, der Praxis im Ring und dem allgemeinen Gefühl, hier zu arbeiten.“
Rhodes machte deutlich, dass es schwierig ist, sich als Teil des Unternehmens zu fühlen, wenn man nur wenige Tage pro Woche vor Ort arbeitet. Früher sei der Ablauf anders gewesen. Zunächst wurden komplette Touren und Live-Events absolviert und erst danach fanden die TV-Aufzeichnungen statt.
Er erklärte, dass Wrestler früher deutlich seltener zu Hause waren und teilweise nur ein bis zwei Tage zwischen den Shows hatten. In diesem Zusammenhang brachte er die Idee ein, einmal im Monat ein komplettes Wochenende mit House Shows zu veranstalten. Diese Events könnten lockerer aufgebaut sein als TV-Shows, teilweise mit direkter Fan-Interaktion und einer Mischung aus bekannten TV-Elementen und neuen Gesichtern. Gleichzeitig könnten dort auch Nachwuchstalente vor Publikum Erfahrung sammeln. Aus seiner Sicht ließen sich diese Shows besonders über ihre Nähe zu den Fans vermarkten, da gerade diese intime Atmosphäre einen großen Reiz ausmache. Zudem betonte er, dass House Shows aus seiner Sicht vor allem durch den Spaßfaktor für Fans und Talente überzeugen.
House Shows wurden in den letzten Jahren innerhalb der WWE deutlich reduziert, unter anderem wegen Veränderungen im Tourplan und stärkerem Fokus auf TV-Produktionen und Premium Live Events.
Aktuelle WWE-Situation nach dem Royal Rumble 2026
Cody Rhodes nahm am Royal Rumble Match der Männer 2026 teil. Im Verlauf des Matches wurde er jedoch eliminiert, nachdem Drew McIntyre ihn mit einem Claymore Kick traf, obwohl McIntyre kein offizieller Teilnehmer des Matches war.
Im Anschluss daran wurde bestätigt, dass Rhodes und McIntyre in der SmackDown-Ausgabe am 06. Februar 2026 aufeinandertreffen werden.
Emotionaler Jey Uso-Moment führte beinahe zu Tattoo-Überlegung
Neben Themen rund um WWE-Live-Events sprach Rhodes im Podcast auch über einen persönlichen Moment nach der Fastlane-Pressekonferenz mit Jey Uso. Diese Pressekonferenz entstand spontan nach ihrem gemeinsamen Tag Team Titelgewinn und entwickelte sich später zu einem viralen Moment innerhalb der Fan-Community.
Rhodes beschrieb, dass ihn die Situation nach der Pressekonferenz emotional sehr stark mitgenommen hatte, besonders nachdem er gesehen hatte, wie die Fans darauf reagierten. Er erklärte, dass er in diesem Moment extrem aufgeregt gewesen sei und nicht sicher gewesen sei, ob die Aktion Ärger verursachen oder einfach als lustiger Moment wahrgenommen würde. Als er später gesehen habe, dass die Pressekonferenz ausgestrahlt wurde und bei den Fans gut ankam, habe er das Gefühl gehabt, dass alles in Ordnung gewesen sei und die Leute den Moment mochten.
Rückblickend machte Rhodes deutlich, dass er in dieser Phase sehr emotional reagiert habe. Er erinnerte sich daran, dass er Jey und Jimmy Uso sogar geschrieben und gefragt habe, ob sich weiße Männer jemals ein samoanisches Tattoo stechen lassen. Damit wollte er verdeutlichen, wie sehr ihn die Situation und die gemeinsame Erfahrung bewegt hatten.
Außerdem erklärte Rhodes, dass ihn besonders eine Aussage von Jey Uso berührt habe. Als Jey Uso davon sprach, noch nie einen Titel mit jemand anderem als seinem Bruder gewonnen zu haben, habe Rhodes in diesem Moment gedacht, dass er gerne selbst wie ein Bruder für ihn sein würde. Er machte deutlich, dass er emotional so mitgerissen war, dass er in diesem Moment für vieles offen gewesen wäre.
Laut Rhodes reagierten die Usos mit Humor auf diese Situation. Ihm wurde anschließend ein YouTube-Video geschickt, das die kulturelle Bedeutung samoanischer Tätowierungen erklärt. Dadurch wurde ihm verdeutlicht, dass dies keine angemessene Entscheidung gewesen wäre.
Bedeutung des Moments für Rhodes und Jey Uso
Rhodes betonte, dass es bei dieser Geschichte nicht um kulturelle Respektlosigkeit ging. Vielmehr habe die Situation gezeigt, wie stark die Kameradschaft zwischen ihm und Jey Uso in diesem Moment gewesen sei.
Die spontane Pressekonferenz sei nicht geplant gewesen. Zudem hätten sie erst im Nachhinein realisiert, welche Bedeutung der Titelgewinn für Jey Uso hatte.
Für Rhodes blieb dieser Moment eine Erinnerung an eine außergewöhnliche Nacht, eine ungeplante Pressekonferenz und eine besondere Verbindung zwischen zwei Teampartnern.
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