CM Punk reagiert auf Kritik, Verletzungsschreck und virale T-Shirt Diskussionen

CM Punk spricht Klartext am Mikrofon

Seit seiner Rückkehr in den WWE-Ring sieht sich CM Punk regelmäßig mit dem Vorwurf konfrontiert, nur als Teilzeitkraft aufzutreten. Auch im Jahr 2026 hält sich diese Kritik hartnäckig. In einem Interview bei NotSam Wrestling machte der amtierende World Heavyweight Champion nun unmissverständlich klar, dass sein aktueller WWE-Zeitplan allein auf eigenen Entscheidungen basiert und nicht vom Unternehmen diktiert wird.

Punk stellte klar, dass sich die Struktur des WWE-Tourplans im Vergleich zu früher verändert habe. Dennoch trete er bewusst bei den Shows auf, bei denen er zu sehen ist, und nicht aus Verpflichtung oder vertraglichem Zwang: „Wir veranstalten nicht mehr jeden Tag Shows, wie wir es früher getan haben. Ich arbeite bei den Shows, bei denen ich arbeite, weil ich mich dafür entschieden habe. Und weil ich es möchte.“

Besonders die jüngste Weihnachtstournee hob Punk hervor und beschrieb diese als positiven Rückblick auf frühere Zeiten seiner Karriere, in denen das Reisen von Stadt zu Stadt fester Bestandteil seines Lebens war: „Wir haben gerade eine Weihnachts-Tournee gemacht – Weihnachts-Tourneen machen Spaß. Das erinnert mich an die alten Zeiten, als ich mich einfach ins Auto setzen und in die nächste Stadt fahren konnte. Ich bin mein eigener Herr, ich kann meine Fans treffen … Ich liebe es.“

Gleichzeitig erklärte Punk, dass er großen Wert darauf lege, seine Verpflichtungen im Wrestling ernst zu nehmen, auch wenn er parallel an Filmprojekten arbeitet: „Ich gebe mir große Mühe, keine WWE-Shows und keine Termine zu verpassen, weil ich das für wichtig halte. Ich versuche nicht, alles zu umgehen und stattdessen Filme zu drehen und solche Sachen zu machen.“

Abschließend unterstrich er, dass sein Weg bewusst zeigen solle, dass sich beide Karrieren miteinander vereinbaren lassen: „Ich zeige allen, dass es einen Weg gibt – dass man beides schaffen kann.“

Schreckmoment nach Titelmatch gegen Bron Breakker

Neben der Diskussion um seinen Zeitplan sorgte ein Moment nach einem WWE-RAW-Match in Brooklyn für große Aufmerksamkeit. Nach seiner Titelverteidigung gegen Bron Breakker ging ein Video viral, das Punk beim Verlassen des Rings zeigte, während sich einer seiner Stiefel löste und sichtbar hinter ihm herflog. In einer Episode des NotSam Podcasts schilderte Punk, wie ernst die Situation sich für ihn in diesem Moment war: „Ich hatte diesen kurzen Moment, in dem ich spürte, dass etwas nicht stimmte, und als ich nach unten schaute, sah ich, dass mein Fuß verdreht war. Da dachte ich mir: Ich habe mir den Knöchel gebrochen.“

Kurz darauf realisierte er jedoch, dass es sich nicht um eine Verletzung handelte, sondern um ein ungewöhnliches Problem. Punk erklärte, dass der Stiefel weiterhin vollständig geschnürt gewesen sei und lediglich durch die Wucht der Aktionen von Breakker vom Fuß geschlagen worden sei.

Wie Punk weiter ausführte, hielt am Ende des Matches lediglich der Riemen des Kickpads den Stiefel noch an seinem Fuß. Der Vorfall blieb glücklicherweise ohne gesundheitliche Folgen.

Erklärung zu viralen T-Shirt-Spekulationen

Ein weiterer viraler Moment der WWE-Weihnachtstournee 2025 sorgte ebenfalls für Diskussionen. Während einer Titelverteidigung gegen Bronson Reed zog Punk im Ring sein T-Shirt aus, nur um darunter ein weiteres Shirt zu tragen. In den sozialen Medien wurde dieser Moment intensiv analysiert, insbesondere im Zusammenhang mit früherer Kritik von WWE Hall of Famer Kevin Nash, der Punk zuvor dafür kritisiert hatte, bei einer RAW-Ausgabe im T-Shirt gewrestelt zu haben. Punk stellte jedoch klar, dass hinter der Aktion keinerlei tiefere Bedeutung steckte und sie keinen Bezug zu dieser Kritik hatte: „Ja, es ist nicht so tiefgründig. Das war nur, um den Typen, mit dem ich gewrestelt habe, zu veräppeln. Mehr steckt nicht dahinter. Aber weißt du, irgendjemand muss immer seinen Senf dazugeben und sagen: ‚Nein, nein, nein, was er gemacht hat, war …‘. Ich habe den Kerl zum Lachen gebracht, und dafür sind Houseshows schließlich da.“

Punk machte deutlich, dass genau diese lockeren und humorvollen Momente für ihn ein wichtiger Teil von Live-Veranstaltungen sind und dass er bewusst versucht, Spaß in den Ring zu bringen: „Bei Houseshows bin ich bekannt dafür, mir kleine Späße zu erlauben. Letztes Jahr bin ich im Madison Square Garden mit einem Handtuch bekleidet herausgekommen, klatschnass und mit einer Duschhaube auf dem Kopf. Komm schon … ich versuche einfach, Spaß zu haben. Manche Leute wollen aber unbedingt unzufrieden sein. Ich versuche, das nicht zu sein.“

3 Kommentare

  1. Na und? Es ist doch Punks Entscheidung, ob er mit Shirt wrestlet oder nicht. Es ist einfach lächerlich, sich über so etwas aufzuregen.

  2. Punk hat noch nie so einen ausgeglichenen Eindruck gemacht. Ist doch schön, wenn er im Spätherbst seiner Karriere einfach nur Spaß haben möchte.

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