Charlotte Flair gehört zu den erfolgreichsten Superstars in der Geschichte der WWE. Mit 14 Women’s World Championships auf ihrem Konto ist sie zweifellos eine dominierende Figur in der Division. Doch gerade diese dauerhafte Präsenz im Titelbild sorgt seit Jahren für Kritik aus der Fan-Community. Viele werfen ihr vor, immer wieder ins Titelgeschehen gedrängt zu werden, unabhängig von Storyline oder Entwicklung.
In einem Interview mit WrestleZone äußerte sich Flair nun offen zu diesen Vorwürfen. Sie betonte, dass hinter ihrem Erfolg kein Automatismus stecke, sondern harter, konstanter Einsatz. „Die Leute sagen, ich bin immer im Titelgeschehen. Aber das bedeutet auch, dass ich 13 Mal verloren und 14 Mal zurückgekommen bin“, erklärte sie. Für Flair ist jeder Titelverlust eine Herausforderung gewesen, der sie mit noch mehr Energie begegnet sei.
Charlotte betont, dass ihre Gegnerinnen von ihrer Stellung profitieren, weil Matches gegen sie immer wie ein großes Ereignis wirken. Aus ihrer Sicht liegt das an ihrer Leidenschaft für das Wrestling und dem hohen Einsatz, den sie dauerhaft zeigt. „Ich war nie unentschlossen oder nachlässig. Für mich ist das nichts Negatives, sondern ein Zeichen dafür, wie konstant und entschlossen ich bin.“
Zudem zeigte sie sich stolz auf ihre Leistungen abseits der Titelgewinne. Sie erinnerte an ihre Teilnahme am ersten reinen Womens-Pay-per-View, am ersten Womens One-Night-WrestleMania-Main Event sowie an die vielen Rivalitäten, die sie mit unterschiedlichsten Gegnerinnen aufgebaut hat. „Das sind Dinge, auf die ich wirklich stolz bin“, so Flair.
Ihre wahre Motivation für das Wrestling
Ein Punkt, den Charlotte Flair besonders wichtig ist, betrifft den wahren Grund, warum sie überhaupt Wrestlerin geworden ist. Viele glauben, dass sie ihrem Vater Ric Flair nacheifern wollte, doch das stimmt nicht. Tatsächlich war es ihr verstorbener Bruder Reid, der sie zum Wrestling gebracht hat. „Ich bin nicht wegen meines Vaters ins Wrestling gegangen. Es war wegen meines kleinen Bruders. Ich glaube, viele vergessen das. Ohne ihn wäre ich heute nicht hier“, erklärte Charlotte.
Der Name „Flair“ sei für sie Segen und Bürde zugleich. Sie müsse sich stets mit einem der größten Namen im Wrestling vergleichen lassen und den Erwartungen gerecht werden. Dabei gehe es ihr längst nicht mehr darum, Teil eines Erbes zu sein, sondern ihr eigenes Vermächtnis aufzubauen – eines, das durch persönliche Erfahrungen, Verluste und ihren eigenen Willen geprägt sei.
Sehnsucht nach einer Babyface-Rolle: Charlotte Flair will zurück zur geliebten Fanbindung
Charlotte Flair ist schon viele Jahre eine der größten weiblichen Heels in der WWE. Doch sie denkt gerne an eine Zeit zurück, in der sie eine ganz andere Seite von sich zeigen konnte. Kurz bevor sie sich verletzte, schlüpfte sie erstmals überzeugend in eine Babyface-Rolle und diese positive Erfahrung hat sie tief bewegt. „Ich habe es wirklich genossen, gut zu sein. Bei Live-Events habe ich echte Reaktionen bekommen, es war das erste Mal, dass ich mich in dieser Rolle wirklich wohlfühlte“, sagte sie. Besonders die Interaktion mit jungen Fans habe sie tief berührt.
Nach ihrer Rückkehr von der Verletzung war es jedoch schwierig, die gleiche Nähe zum Publikum wiederherzustellen. Ihre dominante Art, die ständigen Titelgewinne – das alles sei für viele Fans schwer greifbar, so als würden die „Yankees“ immer gewinnen. Doch Charlotte hofft darauf, eines Tages wieder in eine Babyface-Rolle zurückkehren zu können. Es sei die Verbindung zu den Fans, die ihr besonders wichtig sei. „Ich hoffe, dass ich später wieder dazu übergehen kann, denn es macht mir wirklich Spaß, die Kinder zu sehen. Und genau darum geht es doch, oder? Es ist die Interaktion mit den Fans. Wenn es euch nicht gäbe, wären wir schon längst aus dem Geschäft“, sagte sie abschließend.
Charlotte ist auch eine gute Performerin, denke, das möchte ihr keiner absprechen. Dennoch hat die Anzahl ihrer Titelgewinne einen merkwürdigen Nachgeschmack, und die Frage, ob sie es ohne ihren Namen geschafft hätte, so viele zu gewinnen, wird man nie beantworten können.
Denke schon, dass sie es nicht nur aus reiner Leistung geschafft hat, Vitamin F war noch nie verkehrt, ist zwar kein Garant für dauerhaften Erfolg, dennoch darf man es nicht unterschätzen. Ihr Vater ist eine verdammt große Nummer, hat unzählige Fans und das wird ihr am Anfang schon die ein oder andere Tür geöffnet haben. Auf alle Fälle ist sie besser als die langweilige Mone.
Sehe ich ähnlich. Sie gehört vom Gesamtpaket zu den Besten, ohne Frage, aber 14 ist einfach zu viel, dafür, dass es so viele andere talentierte Frauen gibt. Die Story mit Sasha Banks damals war zwar gut gemacht, wäre aber eher was für einen Midcard-Titel gewesen, den es damals noch nicht gab. Es gab einfach 2-3 Situationen in ihrer Karriere, allen voran, dass sie zum WM Main Event dazugepackt wurde, die für viele Fans, mich eingeschlossen, unnötig waren. Und jedes Mal, wenn sie nach einer Verletzung oder Beauty-OP zurückkommt, kriegt sie gleich ein Titelmatch. Ich glaube sie täte gut daran, diese Sicht der Fans zu verstehen, denn die Aussage, „auch 13 mal verloren…“ zieht heute generell nicht mehr.
Denke um mehr geht es den meisten „Fans“ auch nicht, denke und hoffe das die wenigsten „Fans“ es aus Missgunst machen.
Die OPs empfand ich als unnötig, ähnlich wie bei Natalya, sahen vorher einfach schon natürlich schön aus. Das ist allerdings jedem selbst überlassen und das soll auch nicht negativ sein.
Gerade der jetzige Roster gibt so viel her, bin gespannt, was noch kommt. Sehe die Frauen als Ganzes schon gleich auf mit den Männern, man sollte das Geschehen eventuell etwas breiter fächern, das Problem hat man aber auch n bisschen bei den Männern. Es liegt wie immer an den Bookern^^
Charlotte ist nur an der Spitze wegen ihres Nachnamens und ihren Vaters
Naja, „nur” an der Spitze wegen Ric ist dann doch Quatsch, da sie lange Zeit einer der besten weiblichen Athletinnen war, aber die Dichte von weiblichen Talenten ist inzwischen weitaus höher als zu ihrer Glanzzeit, und Charlotte ist inzwischen auch nicht mehr das, was sie einst mal war, aber wo ich zustimme, ist das die 14 Titelgewinne definitiv wohl nicht passiert wären, wenn Ric Flair nicht ihr Daddy wäre!
Bin ich ganz deiner Meinung.
14 Mal gewonnen heißt 14 Mal verloren ja. Wie bei Cena 17-mal gewonnen und 16-mal verloren… oft nach 1-2 Monaten. Was ist daran beeindruckend? Zumal man im Wrestling ohnehin nichts wirklich gewinnt, aber okay ist eine andere Geschichte 🤣
So peinlich. Auch andere arbeiten hart und kämpfen.
Wrestling ist dazu Fake. Es ist kein realer Sport, sie tut fast so als wäre sie nicht zum Champ gebookt worden. Dazu ist es nur diese lächerliche „Flair ist 16 facher World Champ“ weshalb man sie ebenso oft zum Champion macht und das dann ausschlachtet. Niemand interessiert das.
Das vergessen leider auch viele Fans. Viele Titel zu sammeln bedeutet nicht, dass man auch ein guter Wrestler ist, in erster Linie bedeutet es nur, man generiert am meisten Umsatz. Egal, ob durch Merch oder durch verkaufte Hallen, es hat mehr damit zu tun, wie jemand ankommt und wie er gepusht wird. Reines Leistungsprinzip ist das nicht
Meint Charlotte wohl damit dass die andere Wrestlerinnen die lange in der WWE sind den Titel nichts verdienen? Immer ich, ich, ich… 6x Woman Champion gewonnen das reichts vollkommen aus. Dann sollte sie leer ausgehen. Die andere Wrestlerinnen wollen auch etwas verdienen und dem Titel zu gewinnen.
Sie ist aber schon wie ihr Daddy. Genauso narzisstisch wie er.