Carmelo Hayes hat sich nach dem Verlust der United States Championship in der SmackDown-Ausgabe vom 27. März 2026 erstmals ausführlich zu Wort gemeldet und dabei mehrere kursierende Gerüchte klar zurückgewiesen. Gleichzeitig sprach der WWE-Star offen über seine Erfahrungen mit dem Publikum und erklärte, wie schnell sich die Unterstützung der Fans verändern kann. Seine Aussagen im „Battleground“-Podcast geben einen Einblick sowohl in die Hintergründe seines Titelverlusts als auch in seine Sicht auf das Wrestling-Umfeld.
Klarstellung nach Titelverlust bei SmackDown
Nach dem Titelwechsel bei WWE SmackDown verbreiteten sich schnell Spekulationen, wonach Carmelo Hayes den Titel aus privaten Gründen abgegeben habe. Im Mittelpunkt stand dabei unter anderem die Behauptung, er bereite sich auf seine Hochzeit mit Kelani Jordan vor und habe deshalb bewusst auf den Titel verzichtet.
In der Podcast-Ausgabe trat Hayes den aufgekommenen Gerüchten entschieden entgegen und stellte klar, dass seine bevorstehende Hochzeit keinerlei Einfluss auf die Entscheidung rund um den Titelverlust gehabt habe. Dabei verwies er ausdrücklich darauf, dass die Trauung erst im Oktober stattfinden werde und somit in keinem direkten Zusammenhang mit den aktuellen Entwicklungen stehe.
Gleichzeitig brachte er zum Ausdruck, dass die Diskussionen rund um dieses Thema aus seiner Sicht deutlich übertrieben seien und sich viele Spekulationen unnötig verselbstständigt hätten.
Emotionale Reaktion auf den Titelverlust
Auch wenn Hayes keine konkreten Details zu den weiteren internen Planungen der WWE preisgab, ließ er keinen Zweifel daran, wie sehr ihn der Verlust des United States Titels getroffen hat. Der Titel hatte für ihn eine große persönliche Bedeutung, wie er in seinen Aussagen deutlich machte: „Es bricht mir das Herz, dass ich nicht mehr Champion bin. Darauf war ich sehr stolz. Mal sehen, was bei WrestleMania auf dem Programm steht.“
Deutliche Worte zu Internet-Gerüchten
Im weiteren Verlauf des Gesprächs wandte sich Hayes direkt an die Fans und äußerte deutliche Kritik an der schnellen Verbreitung unbelegter Informationen im Internet. Er erklärte, dass sich Gerüchte heutzutage innerhalb kürzester Zeit verselbstständigen und von vielen Menschen als Fakten wahrgenommen werden, obwohl ihnen oft jede Grundlage fehle.
Gleichzeitig machte er deutlich, dass er bewusst versucht, nicht auf jede einzelne Behauptung zu reagieren, da dies schnell zu einem endlosen Kreislauf führen könne. Dennoch räumte er ein, dass ihn die Dynamik solcher Entwicklungen beschäftigt, weil sich falsche Darstellungen ohne Korrektur rasch verfestigen und schließlich als Wahrheit gelten können.
Ein bestimmtes Gerücht griff Hayes dabei besonders deutlich auf. Die Behauptung, er habe den Titelverlust bewusst in Kauf genommen, um in die Flitterwochen zu fahren, bezeichnete er als vollkommen unverständlich. Er machte klar, dass ihn diese Darstellung überrascht habe und er nicht nachvollziehen könne, wie eine solche Idee überhaupt entstehen konnte. Gleichzeitig reagierte er am Ende mit einem augenzwinkernden Kommentar und betonte, dass er seine Partnerin zwar sehr schätze, sie jedoch selbst verstehen würde, dass ein solcher Zusammenhang schlicht keinen Sinn ergebe.
Fokus auf WWE-Pläne statt Privatleben
Im Verlauf seiner Aussagen stellte Hayes klar, dass sein Titelverlust ausschließlich im Zusammenhang mit der kreativen Ausrichtung der WWE steht und nicht durch private Umstände beeinflusst wurde. Zuvor war diskutiert worden, dass er nach einer starken Titelregentschaft nicht mehr im Titelgeschehen rund um WrestleMania berücksichtigt wird.
Carmelo Hayes über die Unberechenbarkeit der Fans
Neben der Klärung rund um seinen Titelverlust sprach Hayes im selben Podcast auch über seine Erfahrungen mit dem WWE-Publikum. Dabei ging er insbesondere auf seine Zeit bei WWE NXT ein und reflektierte, wie sich die Unterstützung der Fans im Laufe seiner Karriere verändert hat.
Er erklärte, dass ihm früh bewusst geworden sei, wie schnell sich die Loyalität des Publikums verschieben kann. Besonders während seiner Zusammenarbeit mit Trick Williams habe er erkannt, dass Fans häufig denjenigen unterstützen, der sich gerade im Aufwind befindet: „Dieses Publikum ist auch heute noch wankelmütig. Ein solches Publikum gehört einem nie. Es gehört demjenigen, der gerade angesagt ist. Das wusste ich, und das habe ich verstanden. Es war eine dieser Erfahrungen, bei denen ich sogar mal mit Trick eine Promo gemacht habe. Darin ging es darum, dass sie dich lieben, wenn du auf dem Weg nach oben bist. Wenn dann der Nächste an der Reihe ist, wenden sie sich von dir ab. Und das ist die Wahrheit, Mann. Dieses Publikum kann dich groß machen, aber auch fertig machen.“
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