Der 10. Februar 2025 markierte einen der bedeutendsten Tage in der jüngeren Geschichte von All Elite Wrestling, als bekannt wurde, dass Ricky Starks, Malakai Black und Miro offiziell aus ihren Verträgen entlassen wurden. Diese Entwicklungen haben in der Wrestling-Community für großes Aufsehen gesorgt.
Besonders für Malakai Black und Miro wäre eine Rückkehr zur WWE ein vertrauter Schritt, da sie bereits in der Vergangenheit Teil des Unternehmens waren, bevor sie WWE verließen oder entlassen wurden. Im Hall of Fame Podcast mit Brad Gilmore hat sich nun WWE Hall of Famer Booker T zu ihrer Zeit bei All Elite Wrestling geäußert und seine kritische Sichtweise auf das AEW-System und dessen Auswirkungen auf bestimmte Wrestler dargelegt.
AEW als Herausforderung für Ex-WWE-Stars – Booker T vergleicht es mit seinem eigenen TNA-Wechsel
Booker T begann seine Analyse, indem er AEW mit seiner eigenen Erfahrung verglich, als er von der strukturierten WWE zur chaotischeren TNA wechselte. Er betonte, dass der Sprung von einer fest organisierten Promotion wie WWE zu einem weniger reglementierten Umfeld wie AEW eine enorme Herausforderung für viele Wrestler darstellt.
„Wir müssen über Ricky Starks sprechen, wir müssen über Malakai Black sprechen, der seinen Weg zur AEW gefunden hat, und über Miro, der von WWE zur AEW gewechselt ist. Aber manchmal ist das Gras auf der anderen Seite nicht grüner. Manchmal sind Jungs einfach nicht für dieses System gemacht.“
Booker T erinnerte sich daran, dass er selbst nach seinem WWE-Ausstieg einen kulturellen Schock erlebte, als er für TNA antrat. In WWE lief alles hochprofessionell und organisiert, während er sich in TNA um viele Dinge selbst kümmern musste, darunter Werbung, Matchgestaltung und Charakterentwicklung.
„Ich ging in Städte und niemand wusste, dass wir dort waren. Ich dachte mir: ‚Oh Mann, was ist denn hier los?‘ Ich habe es selbst erlebt. Es ist schwierig, sich plötzlich an so eine neue Umgebung anzupassen.“
Viele Wrestler, die den Wechsel von WWE zu AEW machen, unterschätzen laut Booker T die Unterschiede zwischen den Unternehmen. Während WWE ein komplett durchstrukturiertes System mit einem kreativen Team, festgelegten Storylines und klaren kreativen Vorgaben bietet, haben Wrestler in AEW viel mehr Freiheiten, müssen sich aber oft auch selbst um ihre Storylines und Charakterentwicklungen kümmern.
Booker T: „Das fehlende kreative System hat Malakai Black geschadet“
Besonders Malakai Black habe laut Booker T unter der strukturellen Schwäche von AEW gelitten. Während sein Charakter bei WWE durchdacht aufgebaut wurde, musste er sich bei AEW selbst um viele kreative Aspekte kümmern, was sich letztlich negativ auf seine Karriere auswirkte.
„Bei WWE wurde alles für ihn erledigt, oder? Alles war für ihn vorbereitet, er musste nur rausgehen und es mit einem Knall erledigen. Er musste keine Geschichten schreiben, er musste keine Fraktionen bilden oder so etwas.“
Doch als Malakai Black bei AEW ankam, änderte sich alles. Er musste sich eine eigene Gruppierung, House of Black, aufbauen, doch ohne ein kreatives Team hinter sich fehlte ihm eine klare Richtung. Laut Booker T ist dies einer der Hauptgründe, warum er nie wirklich sein volles Potenzial ausschöpfen konnte.
„Boom, wir erschaffen House of Black. Großartige Idee. Aber dann gibt es niemanden, der dafür wirklich schreibt. Dann muss man sich selbst ausdenken, was man tut, die Leute zusammentrommeln und sagen: ‚Hey Jungs, machen wir eine Storyline?‘ Für mich persönlich ist das das Dümmste auf der Welt.“
Letztendlich, so Booker T, fehlte Malakai Black einfach die nötige kreative Unterstützung, um seine Ideen erfolgreich umzusetzen. Das AEW-System machte es ihm schwer, sich zu entfalten, weshalb eine Rückkehr zur WWE möglicherweise der beste Schritt für ihn wäre.
Miro und Ricky Starks: Warum WWE eine bessere Umgebung für sie sein könnte
Auch Miro, der einst als Rusev in WWE berühmt wurde, hatte laut Booker T mit ähnlichen Problemen zu kämpfen: „Wenn man dort hingeht und diese Struktur nicht mehr hat, wenn man einen Typen wie Miro seine eigenen Promos machen lässt. Wer, glauben Sie, hat diese Promos geschrieben?“
Miro hatte bei WWE das kreative Team hinter sich, das ihm half, seine Promos zu gestalten und seinen Charakter weiterzuentwickeln. Doch in AEW war er auf sich allein gestellt, was dazu führte, dass er nie wirklich seinen Platz finden konnte.
Ricky Starks wiederum wurde bei AEW zuletzt nur noch sporadisch eingesetzt, was die Vermutung nahelegt, dass er selbst mit seiner Rolle in der Company unzufrieden war. Sein erfolgter Wechsel zu WWE NXT könnte für ihn nun ein dringend benötigter Neustart sein.
Da kann man nur zur 100% zustimmen! Jedem schadet eine Karriere bei AEW!
Deshalb ist die WWE auch so scharf auf jeden Abgänger der die AEW verlässt. Zusätzlich wurden die genannten nochmal von wem entlassen? Meines Wissens kamen die alle aus der WWE und wurden dort entlassen.
Wieder typisches Promotion gebashe Geschwaffel 🙄…
Ricky Starks ist bei AEW bekannt & groß geworden. Miro hat einfach bei AEW nicht überzeugt wie bei WWE in vielen Phasen ebenso wenig. Für Black tut es mir Leid, er kann viel, hat aber weder bei WWE noch AEW komplett gezündet. Ich wünsche Black einen Neustart bei NXT.
Booker hat vermutlich vollkommen recht und ich denke, das jemand der seit 36 Jahren im Wrestling Geschäft ist, mehr Ahnung davon hat als jeder Kommentator hier.
Booker T, der sein Geld bei der WWE verdient, soll Recht haben, wenn er die AEW kritisiert? Na gut.
Ja klar! Und bei Jericho ist es dann Geschwafel! Tut mir leid, die 3 benannten Wrestler sind erwachsen und wenn AEW nicht gewesen wäre, dann wäre Malakai durch Europa oder UK getourt. Ricky Starks würde kaum jemand kennen und AEW war seine Chance für den Sprung zur WWE. Und Miro? Wow….dazu sage ich besser nix
AEW Kommentator spricht über WWE, lobt HHH und verteidigt ihn gegen die Kritik. 2 Tage später: WWE Kommentator spricht über AEW und übt Kritik und Fehlverhalten aus. WWE Trolle kommen dazu und machen sich darüber lustig. AEW Fans haben ne andere Meinung. Daraufhin WWE Trolle unterstellen AEW Fans ein Fanboy zu sein und sehen sich im Recht. Kranke Welt oder? 🙂
Manche Kommentare wandeln straight auf der absoluten Nulllinie der Sinnhaftigheit. Ich kann einfach nicht verstehen, wie man als Wrestlingfan derart dieses Promotion Schubladendenken abfeiern muss. Absolut engstirnig & nicht bereit auch nur einen Millimeter über den eigenen Tellerrand zu schauen. Unglaublich.
1. Ricky Starks: Er wurde erst bei AEW bekannt und relevant. Sonst hätte WWE bis heute wohl wenig Interesse an ihm
2. Malakai. Er würde ohne AEW wohl wieder durch Europa touren oder gar nicht mehr wrestlen. Wollte ja sogar nach eigenen Angaben aufhören
3. Und Miro: Trennung von Lana hat ihm den Rest gegeben
Die beste Werbung in eigener Sache ist der perfekte Matchpartner in Sachen verletzungsfreie Choreographie zu sein (umso leichter findet man Match Gegner) und ganz wichtig, am Mikro gut und eigenkreativ zu sein, was Mimik und Stimmlage betrifft (siehe Tony Storm). Mit anderen Worten: Du hast schon gewonnen, wenn du kein Goldberg und kein Wardlow bist!^^
Ricky Starks wurde zwar erst bei AEW ein großer Name, aber ich finde, dass er leider doch verschwendet wurde. Der Mann hätte easy das Potenzial zum World Champion. Schade, dass er jetzt weg ist.
Malakai hätte ich auch gerne weiterhin bei AEW gesehen. Er hat für mich fast immer überzeugt und war einer der interessantesten Charaktere.
Miro war mit seinem Redeemer Gimmick auch relativ interessant, konnte aber trotzdem nie wirklich überzeugen. Wenn man dann noch laufend Stories ablehnt, wie ja öfter berichtet wurde, braucht man sich auch nicht wundern, wenn man nicht eingesetzt wird.