Ein neuer Bericht deutet darauf hin, dass Bad Bunny möglicherweise wieder Teil des WWE-Programms werden könnte. Die Information stammt vom Wrestling Observer Live, in dem Host Bryan Alvarez über den aktuellen Stand rund um den international erfolgreichen Musiker sprach.
Bad Bunny gehört zu den bekanntesten Musikstars weltweit und konnte auch im Wrestling-Bereich große Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Seine bisherigen WWE-Auftritte wurden sowohl von Fans als auch von Branchenbeobachtern stark beachtet. Nun rückt sein Name erneut in den Fokus, nachdem neue interne Einschätzungen öffentlich geworden sind.
Bericht von Bryan Alvarez über möglichen Zeitpunkt
Laut Bryan Alvarez könnte ein erneuter WWE-Auftritt von Bad Bunny in absehbarer Zeit stattfinden. Dabei wurde eine klare Formulierung verwendet, die den zeitlichen Rahmen andeutet. Wörtlich wurde erklärt: „Eher früher als später“
Diese Aussage deutet darauf hin, dass innerhalb der WWE offenbar weiterhin Interesse an einer Zusammenarbeit besteht. Offizielle Ankündigungen liegen aktuell jedoch nicht vor.
Politische Diskussionen als Auslöser neuer Gespräche
Auslöser für die aktuelle Diskussion waren öffentliche Aussagen des US-Senators Ruben Gallego. Dieser forderte AEW-Präsident Tony Khan öffentlich dazu auf, Bad Bunny zu AEW zu holen. Hintergrund waren Anti-ICE-Rufe während des Main Events von AEW Dynamite in Las Vegas.
Bad Bunny hatte sich zuletzt ebenfalls politisch positioniert. Während der Grammy Awards äußerte er deutliche Kritik an der US-Einwanderungsbehörde ICE. Diese thematischen Überschneidungen führten dazu, dass sein Name erneut im Wrestling-Kontext diskutiert wurde.
AEW-Wechsel laut Bericht kein Thema
Bryan Alvarez wies in seiner Einschätzung Spekulationen über einen möglichen Wechsel zu AEW klar zurück. Er stellte heraus, dass die langjährige Verbindung zwischen Bad Bunny und WWE weiterhin eine große Rolle spielt. Zudem wurde betont, dass die öffentliche Forderung von Ruben Gallego diese bestehende Beziehung offenbar nicht ausreichend berücksichtigt habe.
Nach der Darstellung von Alvarez spricht derzeit vieles dafür, dass zukünftige Wrestling-Auftritte des Musikers weiterhin im WWE-Umfeld stattfinden könnten.
Bad Bunnys bisherige WWE-Auftritte bleiben stark in Erinnerung
Zwar war Bad Bunny zuletzt nicht regelmäßig im WWE-TV zu sehen, er konnte sich jedoch mit mehreren Auftritten nachhaltig präsentieren. Dazu zählen Einsätze beim Royal Rumble, bei WrestleMania und bei Backlash.
Vor allem seine In-Ring-Leistungen erhielten viel Lob. Innerhalb der Wrestling-Community wurde mehrfach hervorgehoben, dass er sich intensiv auf seine Matches vorbereitet habe und seine Auftritte sehr ernst nahm. Dadurch konnte er sich auch bei langjährigen Wrestling-Fans Respekt erarbeiten.
Auch außerhalb des Wrestlings bleibt Bad Bunny aktuell Teil globaler Großereignisse, was seine Präsenz im Mainstream-Entertainment zusätzlich verstärkt. Diese internationale Sichtbarkeit spielt eine wichtige Rolle, wenn es um mögliche Kooperationen mit großen Marken wie WWE geht.
In diesem Zusammenhang steht auch sein Auftritt beim Super Bowl 2026 im Fokus. Bad Bunny ist der Headliner der Halftime Show beim Super Bowl LX am 8. Februar 2026 im Levi’s Stadium in Santa Clara. Damit steht er auf einer der größten Bühnen des weltweiten Entertainments.
Kelly Kincaid verlässt WWE im Februar
Kelly Kincaid wird WWE noch im Laufe dieses Monats verlassen. Die NXT-Backstage-Interviewerin gab auf X bekannt, dass ihr Vertrag mit dem Unternehmen am 14. Februar endet und sie ab diesem Zeitpunkt nicht mehr bei WWE unter Vertrag stehen wird. Damit endet ihre Zeit beim Marktführer nach rund vier Jahren.
Kincaid kam im Februar 2022 zur WWE und debütierte damals bei NXT Level Up. Seit diesem Zeitpunkt war sie überwiegend als Backstage-Interviewerin im NXT-Umfeld im Einsatz und entwickelte sich zu einem festen Bestandteil der Showpräsentation. Vor ihrem Wechsel zur WWE arbeitete sie ab 2019 für Ring of Honor. Dort trat sie unter dem Namen Quinn McKay als Interviewerin und Kommentatorin auf. Im Jahr 2021 war sie zusätzlich aktiv in der Women’s Division von ROH und bestritt mehrere Matches.
Ihr letztes dokumentiertes Match fand am 30. Dezember 2021 für MCW in Maryland statt. Dieses Match lag nur wenige Wochen vor ihrem Wechsel zur WWE. Abseits ihrer Tätigkeit vor der Kamera ist Kincaid privat mit Elton Prince liiert. Gemeinsam bekamen sie am 20. September 2024 ihr erstes Kind. Prince steht seit Mai 2025 verletzungsbedingt nicht mehr im Ring und unterzog sich im vergangenen Monat einer Nackenoperation.
Keine Vertragsverlängerung bei WWE vorgesehen
Nach ihrer ersten Ankündigung reagierte Kincaid auf Spekulationen rund um ihren Abschied und lieferte weitere Einblicke in die Situation. Dabei wurde deutlich, dass eine Verlängerung ihres Vertrags nie Teil der Planungen war.
Nachdem ein Nutzer auf X fragte, ob die Entscheidung zum Weggang von ihr selbst getroffen wurde, antwortete sie eindeutig: „Ich hatte keine Wahl.“
Diese Aussage liefert einen klareren Kontext zu ihrer ursprünglichen Mitteilung. In ihrer ersten Bekanntgabe bestätigte sie lediglich, dass sie nach dem 14. Februar 2026 nicht mehr bei WWE unter Vertrag stehen wird, ohne die Hintergründe näher zu erläutern.
Kincaid, die bürgerlich Kelly Verbil heißt, machte sich zunächst in der Independent-Szene einen Namen, bevor sie 2022 zur WWE wechselte. Nach ihrem Debüt bei NXT Level Up war sie anschließend sowohl als Ringsprecherin als auch als Backstage-Interviewerin im NXT-TV zu sehen und entwickelte sich dort zu einer bekannten Stimme im Programm.
Abgang erfolgt während auffälliger Personalveränderungen
Der Weggang von Kelly Kincaid fällt in eine Phase, in der mehrere bekannte Namen WWE verlassen haben. Zu den weiteren Abgängen gehören Tommaso Ciampa und Ava Raine, deren Verträge ebenfalls ausgelaufen sind. Im Unterschied zu einigen anderen Fällen macht Kincaids Aussage deutlich, dass es bei ihr offenbar gar nicht erst zu Gesprächen über eine Vertragsverlängerung gekommen ist.
Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch keine Bestätigung darüber, wie ihre Zukunft aussehen wird. Es bleibt offen, ob sie weiterhin im Wrestling aktiv sein wird, möglicherweise wieder in den Ring zurückkehrt oder sich komplett aus der Branche zurückzieht.
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