Der Aufbau für WrestleMania 42 entwickelt sich zunehmend zu einem Gesprächsthema innerhalb der Wrestling-Community. Besonders im Mittelpunkt stehen dabei Jade Cargill und Rhea Ripley. Neue Berichte geben Einblicke in die ursprünglichen Planungen für das Titelmatch bei WrestleMania sowie in die Hintergründe der intensiven Diskussionen zwischen beiden Wrestlerinnen in den sozialen Medien.
Ursprüngliche WrestleMania-Pläne für Jade Cargill
Rhea Ripley sicherte sich am 28. Februar 2026 in Chicago einen entscheidenden Erfolg, als sie das Women’s Elimination Chamber Match gewann. Im Finale setzte sie sich gegen Tiffany Stratton durch und erzielte den Sieg mit dem Riptide. Dadurch erhielt Ripley die Möglichkeit, bei WrestleMania 42 um die Womens Championship anzutreten.
Aufgrund dieses Ergebnisses wurde kurzfristig ein Match zwischen Rhea Ripley und Jade Cargill für die Großveranstaltung angesetzt. Laut Berichten war dieses Szenario jedoch nicht der ursprüngliche Plan der WWE.
Im Wrestling Observer Live erläuterte Bryan Alvarez, dass ursprünglich eine andere Gegnerin für Cargill vorgesehen war. Nach den ursprünglichen WrestleMania-Planungen sollte Jade Cargill gegen Bianca Belair antreten. Da sich Belair jedoch noch nicht vollständig von ihrer Operation erholt hat, musste das Unternehmen die Pläne anpassen.
Bryan Alvarez erklärte dazu wörtlich: „Und am Ende standen Tiffany und Rhea Ripley im Finale. Und Rhea besiegte sie mit dem Riptide. Damit erhält Rhea die Chance auf den Womens Titel und wird bei WrestleMania gegen Jade Cargill antreten. Dies war eines dieser Matches, die ursprünglich ganz anders geplant waren. Es sollten Bianca und Jade gegeneinander antreten, aber Bianca hat sich noch nicht vollständig erholt. Also mussten sie eine Änderung vornehmen, und genau das haben sie dann auch getan.“
Diese kurzfristige Änderung führte dazu, dass Ripley nun die Rolle einnimmt, die ursprünglich für Bianca Belair vorgesehen war.
Social-Media-Austausch sorgt für Diskussionen
Parallel zur Match-Ankündigung entwickelte sich zwischen Jade Cargill und Rhea Ripley eine intensive Diskussion in den sozialen Medien. Ein Beitrag von Ripley sorgte für besondere Aufmerksamkeit, da der Ton sehr persönlich wirkte.
Der Beitrag lautete: „Kein Spaß. Keine Freunde. Lerne zu arbeiten und lüge niemals, um den wahren Charakter eines Menschen zu diffamieren, indem du die vierte Wand durchbrichst.“
Der Austausch löste sofort zahlreiche Reaktionen aus. Viele Fans gingen davon aus, dass WWE hier bewusst einen besonders realistisch wirkenden Aufbau für das WrestleMania-Match inszenieren wollte.
In einer Diskussion im Wrestling Observer Radio erklärte Bryan Alvarez, dass der Online-Austausch bewusst so gestaltet sein könnte, dass er wie echte Spannungen wirkt. Er formulierte es folgendermaßen: „Sie inszenieren auf X etwas, um den Eindruck zu erwecken, dass sie sich tatsächlich hassen.“
In derselben Diskussion wurde außerdem angemerkt, dass die Wortwahl der Tweets teilweise mit tatsächlichen Meinungen übereinstimmen könnte, die hinter den Kulissen bereits länger existieren. Alvarez erklärte dazu: „Unter den Menschen und Talenten dort herrscht eine Meinung vor, die mit einigen der Dinge übereinstimmt, die getwittert wurden.“
Unterschiedliche Berichte über den Hintergrund der Kontroverse
Während einige Beobachter davon ausgehen, dass der Social-Media-Austausch Teil einer bewusst inszenierten Storyline ist, zeichnen andere Berichte ein etwas anderes Bild. Laut Informationen von PWInsider soll der Streit in den sozialen Medien nicht vom Kreativteam der WWE geplant gewesen sein. Mehrere Quellen berichteten, dass Jade Cargill für die Eskalation verantwortlich gemacht wurde.
Eine Quelle gab an, dass Cargill in der Vergangenheit wegen ihres Auftretens und ihrer direkten Art von einigen Talenten kritisiert worden sei. Als der Streit mit Ripley öffentlich wurde, beteiligten sich auch andere Wrestlerinnen an der Diskussion. Unter anderem mischten sich Chelsea Green und Piper Niven in den Austausch ein.
Eine weitere Quelle versuchte, die Situation zu relativieren. Gleichzeitig wurde eingeräumt, dass Cargills persönliche Differenzen mit einigen Kollegen früher oder später öffentlich sichtbar geworden wären. Laut dieser Darstellung habe es innerhalb der Umkleidekabine wiederholt Versuche gegeben, sie zu unterstützen und zu begleiten, der entgegengebrachte Respekt sei jedoch nicht immer vollständig erwidert worden.
Diskussion über mögliche Inszenierung
In der Analyse von Wrestling Observer Radio wurde auch ein weiterer Aspekt angesprochen. Demnach könnte die Einbindung weiterer Wrestlerinnen bewusst erfolgt sein, um die Situation realistischer wirken zu lassen. Bryan Alvarez erklärte dazu: „Das Interessante an dieser Geschichte ist, dass sie andere Leute einbezogen haben, damit man glaubt, es sei echt. Das Lustige daran ist, dass ich, seit dieser Sache mit Jade und Shayna Baszler vor Monaten, beim Lesen denke: Genau das würden diese Leute sagen. Ich sage nicht, dass die Leute, die getwittert haben, das zu mir gesagt haben, ich sage nur, dass diese Worte zu mir gesagt wurden.“
Er ergänzte außerdem: „Unter den Leuten und Talenten dort herrscht eine Meinung vor, die mit einigen der Tweets übereinstimmt. Das ist wirklich interessant, denn es handelt sich um eine Inszenierung. Wenn es echt wäre, würden Chelsea Green und Piper Niven das nicht tun. Sie würden niemanden aus ihrem eigenen Team öffentlich bloßstellen, weil sie wissen, dass man so etwas nicht tun darf, dass es nicht erlaubt ist. Aber sie nutzen die Gedanken vieler Menschen, wenn sie diesen Ansatz verfolgen. Sie versuchen, es so darzustellen, als wäre es ein Shoot und sie würden bei dieser Show wirklich kämpfen. Es ist seltsam, denn wenn man das auf X macht. Es ist nur ein Versuch. Es ist ein Versuch, etwas Aufsehen für das Match zu erzeugen.“
Diese Aussagen verdeutlichen, dass die Grenze zwischen Storyline und Realität bewusst verschwimmen kann, um zusätzliche Aufmerksamkeit zu erzeugen.
WWE bewertet die Reaktionen positiv
Ein weiterer Bericht von Fightful Select deutet darauf hin, dass WWE insgesamt mit der Aufmerksamkeit zufrieden ist, die durch den Online-Austausch entstanden ist.
Intern soll zwar diskutiert worden sein, dass eine Erwähnung kreativer Gespräche in den Tweets ungewöhnlich gewesen sei. Eine Quelle aus dem kreativen Bereich erklärte dazu: „Wir würden niemals etwas Kreatives als Teil davon erwähnen, das würde den Sinn untergraben.“
Trotz dieser Diskussionen gibt es laut mehreren Quellen innerhalb des Unternehmens keine größeren Bedenken hinsichtlich der Zusammenarbeit zwischen Ripley und Cargill.
Auch frühere Gerüchte, wonach Jade Cargill Ende 2024 die WWE-Weihnachtstour zugunsten eines Urlaubs ausgelassen habe, wurden in diesem Zusammenhang erneut thematisiert. Berichten zufolge hatte Cargill zu diesem Zeitpunkt tatsächlich eine Verletzung erlitten.
Darüber hinaus wurde intern beobachtet, dass Tiffany Stratton, Michin und B-Fab nach Matches mit Cargill zeitweise nicht anwesend waren. Laut Berichten machte die Unternehmensführung Cargill dafür jedoch keine Vorwürfe.
Blick auf das kommende WrestleMania-Match
Während WrestleMania 42 näher rückt, richtet sich der Fokus nun zunehmend auf das Titelmatch zwischen Jade Cargill und Rhea Ripley. Die beiden werden bereits zuvor bei SmackDown am 6. März im Ring aufeinandertreffen.
WrestleMania 42 findet am 18. und 19. April im Allegiant Stadium in Las Vegas statt. Das Match um die Womens Championship gehört zu den Begegnungen, die im Vorfeld besonders viel Aufmerksamkeit erhalten.
also, ich finde es schon amüsant, wenn Leute sich Gedanken darüber machen, ob das nun Shoot oder work war, was da von Rhea und Piper kam, in Richtung Jade. Denn es ist ja eigentlich klar, das in den Verträgen der Wrestler/innen exakt steht, was sie wann was sagen dürfen bezüglich Kollegen oder eben auch nicht. Aber seis drum, da ich dem ganzen X(Twitter) Zeugs eh net folge und als allerletztes darauf käme, da irgendwem zu „folgen“, ist mir das ganze Geposte von Rhea und Co eh egal, schlimm genug das Samckdown/Raw mittlerweile aus mehr Gequatsche besteht als aus Wrestling und wirklich interessanten Storylines. Was mir aber nicht rein will, das ist es, Rhea jetzt zum gefühlten 15ten mal nacheinander, im Mainevent der Frauen bei Wrestlemania steht, ähnlich wie das ja auch mittlertweile beo Cody der Fall zu sein scheint. Und wenn dann die Ausrede kommt, das eine starke Gegnerin für Jade braucht, auch um Jade damit nochmal aufzuwerten, dann sagt das nur viel darüber aus, das sie bei WWE offenbar keine anständigen Pläne für die Damen Riege haben und sind wir mal ehrlich, das Problem ist, das, das mittlerweile seit 2,3 Jahren der Fall ist. Denn man hätte ja andere Damen eine gute Charakterentwicklunf plus gute Storyline geben können, um sie dann eben auch als „stark“ bzw Maineventmaterial darstellen zu können. Aber da HHH das nicht hinbekommt…Rhea zum 127ten mal im Mainevent der Damen bei Wrestlemania bzw im Maievent bei einem der großen Premium-Shows. Und der Witz ist, ich mag Rhea aber irgendwann wirds halt mal langweilig, sie ständig in der Maineventszene bzw im Titelrennen zu sehen, denn es gibt eben auch noch andere Wrestlerinnen.