Aleister Black ist seit seinem Ambulance Match gegen Damian Priest bei WWE SmackDown am 02. Januar 2026 nicht mehr im WWE-TV aufgetreten. Inzwischen liegt eine klare Erklärung für diese Abwesenheit vor.
Geplante Pause nach brutalem SmackDown-Match
Wie Mike Johnson auf PWInsider Elite berichtet, ist die aktuelle TV-Pause von Aleister Black vollständig geplant. Die Verantwortlichen der WWE entschieden sich bewusst dafür, ihn nach dem Ambulance Match aus den laufenden Shows zu nehmen. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Brutalität und die Folgen des Matches glaubwürdig darzustellen.
Das Ambulance Match endete damit, dass Aleister Black durch die Windschutzscheibe eines Krankenwagens geschleudert wurde. Anschließend wurde er vom Dach des Krankenwagens durch zwei Tische befördert. Danach brachte Damian Priest ihn zurück in den Krankenwagen, womit das Match offiziell beendet wurde und Aleister Black die Niederlage einstecken musste. Die aktuelle Abwesenheit dient dazu, diese Ereignisse innerhalb der Storyline konsequent nachwirken zu lassen.
Storyline-Fokus statt medizinischer Auszeit
Laut dem Bericht ist die Entscheidung, Aleister Black vorerst nicht im WWE-TV einzusetzen, kein Hinweis auf eine schwerwiegende Verletzung. Vielmehr handelt es sich um eine bewusste kreative Entscheidung, um die Intensität des Ambulance Matches zu unterstreichen und die Auswirkungen der gezeigten Aktionen realistisch zu vermitteln.
Ein konkreter Zeitpunkt für die Rückkehr von Aleister Black wurde bislang nicht kommuniziert. Entsprechend gibt es aktuell keinen offiziell bestätigten Zeitplan für seine erneute Präsenz in den WWE-Shows.
Möglicher Rahmen für die Rückkehr
Im Bericht wird darauf verwiesen, dass es derzeit keine festgelegten Rückkehrpläne gibt. Ein Zusammenhang mit dem WWE Royal Rumble 2026 wurde bislang nicht offiziell bestätigt.
Weitere Details zu den kreativen Rollen innerhalb der WWE
Über die Aufgabenverteilung mehrerer WWE-Führungskräfte im kreativen Prozess sind in den vergangenen Tagen zusätzliche Informationen bekannt geworden. Ein aktueller Bericht liefert nun weitere Einblicke in die internen Strukturen und Zuständigkeiten rund um die kreative Ausrichtung der WWE-Shows.
Grundstruktur des kreativen Prozesses
Der kreative Gesamtprozess der WWE wird weiterhin von Triple H geleitet. Die interne Kommunikation sowie die Verteilung relevanter Informationen erfolgen durch Bruce Prichard und Ed Koskey. Beide übernehmen eine koordinierende Rolle zwischen den kreativen Entscheidungsträgern und den einzelnen Show-Teams.
Für WWE RAW fungieren Jonathan Baeckstrom und Alexandra Williams als Co-Lead-Autoren. Bei WWE SmackDown übernehmen John Swikata und Road Dogg diese Funktion. Zusätzlich wurde bereits zuvor bekannt, dass der frühere NXT-Black-&-Gold-Autor Ryan Ward eine erweiterte kreative Rolle für beide Main-Roster-Shows übernommen hat. In dieser Position filtert er kreative Ideen und Vorschläge und legt diese direkt Triple H zur Bewertung vor.
Rolle von William Regal und Michael Hayes
Laut neuen Informationen aus dem aktuellen Wrestling Observer Newsletter von Dave Meltzer liegt der Schwerpunkt der Tätigkeit von William Regal nicht auf der Ausarbeitung konkreter Storylines oder langfristiger kreativer Pläne. Stattdessen konzentriert sich Regal darauf, während der Shows Rückmeldungen zum Stil, zur Matchstruktur und zur Glaubwürdigkeit der In-Ring-Action zu geben.
Michael Hayes ist dem Bericht zufolge primär als Produzent am Tag der jeweiligen Show im Einsatz. Darüber hinaus arbeitet er im Kreativteam bei den größten WWE-Veranstaltungen mit und bringt dort seine Erfahrung in die Umsetzung der Showformate ein.
Paul Heymans Einfluss auf kreative Entscheidungen
Paul Heyman ist weiterhin aktiv in kreative Prozesse eingebunden, insbesondere in Bezug auf Talente, mit denen er vor der Kamera zusammenarbeitet. Dazu zählen unter anderem The Vision, Brock Lesnar und Roman Reigns. Zusätzlich nimmt Heyman an Gesprächen über langfristige kreative Ausrichtungen teil und bringt sich in entsprechende Planungen ein.
Beteiligung von Nick Khan
Der Bericht geht außerdem auf die Rolle von Nick Khan ein. Obwohl Khan in Interviews betont, nur selten direkt in kreative Entscheidungen eingebunden zu sein, verfügt er dennoch über ein Mitspracherecht innerhalb dieses Prozesses. Laut den vorliegenden Informationen steht er dabei ausschließlich in direktem Austausch mit Triple H und ist nicht in die tägliche Arbeit des übrigen Kreativteams eingebunden.
Hintergrund zur Beförderung von Ryan Ward
Bereits in der Vorwoche wurde berichtet, dass die Beförderung von Ryan Ward Teil einer „minimale Umstrukturierung“ darstellt. Ziel dieser Anpassung war es, den Arbeitsablauf bei WWE SmackDown effizienter zu gestalten. Diese Entscheidung fiel vor dem Hintergrund, dass Road Dogg in dieser spezifischen Rolle zuvor nicht vollständig überzeugen konnte.