Die TV-Quoten von AEW zeigen vor allem bei Dynamite eine schwächere Entwicklung. Die Mittwochsshow verlor sowohl bei der Gesamtzuschauerzahl als auch in der wichtigen Zielgruppe der 18- bis 49-Jährigen deutlich an Zuschauern. „Collision” bewegte sich dagegen weiterhin auf einem weitgehend stabilen Niveau und hielt sein Rating in der Zielgruppe unverändert.
AEW Dynamite fällt auf 587.000 Zuschauer
Die Dynamite-Ausgabe vom 19. August 2026 aus Baltimore, Maryland, erreichte durchschnittlich 587.000 Zuschauer. Eine Woche zuvor hatten noch 658.000 Zuschauer eingeschaltet. Damit sank die Reichweite um rund elf Prozent und erreichte den niedrigsten Wert seit der Ausgabe vom 10. Juni, die damals gegen die NBA Finals antreten musste.
Auch gegenüber dem Durchschnitt der vorherigen vier Wochen fiel das Ergebnis deutlich schwächer aus. Dieser lag bei 684.000 Zuschauern, womit die aktuelle Ausgabe rund 14 Prozent darunter blieb. Im längerfristigen Vergleich zeigte sich bei der Gesamtzuschauerzahl dennoch ein positiveres Bild. Das Ergebnis lag rund ein Prozent über dem August-Durchschnitt des Vorjahres und etwa 14 Prozent über dem Durchschnitt des dritten Quartals 2025. Wie üblich sind Zuschauer, die Dynamite live über HBO Max verfolgten, in diesen TV-Zahlen nicht enthalten.
Noch stärker fiel der Rückgang in der werberelevanten Zielgruppe der 18- bis 49-Jährigen aus. Dynamite erzielte ein Rating von 0,10, nachdem in der Vorwoche noch 0,14 erreicht worden waren. Dies entsprach einem Minus von rund 29 Prozent. Gegenüber dem Vier-Wochen-Durchschnitt von 0,13 lag die Show rund 23 Prozent niedriger.
Der bisherige August-Durchschnitt von 0,12 lag zudem rund 19 Prozent unter dem August 2025 und etwa 14 Prozent unter dem entsprechenden Quartalswert des Vorjahres. Trotz der Rückgänge belegte Dynamite in den Primetime-Kabelcharts des Mittwochabends den vierten Platz.
Inhaltlich rückte AEW weiter auf All In London zu. Jon Moxley setzte sich im Continental Challenge Cup gegen Jay White durch und zog ebenso ins Halbfinale ein wie Nigel McGuinness. Maya World verteidigte die TBS Championship in einem Four-Way Match gegen Hikaru Shida, Kris Statlander und Persephone.
Auch die Rivalität zwischen AEW World Champion Kenny Omega und Will Ospreay wurde weiter verschärft. Omega setzte am Ende der Show ein deutliches Zeichen und ließ Ospreay nach einer körperlichen Auseinandersetzung am Boden zurück, wenige Tage bevor beide bei All In in Wembley aufeinandertreffen sollten.
AEW Collision bleibt bei Zuschauern und Zielgruppe weitgehend stabil
Die Collision-Ausgabe vom 22. August 2026 aus Reading, Pennsylvania, erreichte durchschnittlich 397.000 Zuschauer. Eine Woche zuvor hatten 409.000 Zuschauer eingeschaltet. Damit ging die Reichweite lediglich um rund drei Prozent zurück.
Auch gegenüber dem Durchschnitt der vorherigen vier Wochen blieb das Ergebnis relativ stabil. Dieser lag bei 418.000 Zuschauern, womit Collision rund fünf Prozent darunter blieb.
Deutlich positiver fällt erneut der längerfristige Vergleich der Gesamtzuschauerzahl aus. Der bisherige Durchschnitt des dritten Quartals 2026 lag rund 39 Prozent über den durchschnittlich 295.000 Zuschauern des entsprechenden Quartals im Jahr 2025. Der August-Durchschnitt verbesserte sich sogar um rund 38 Prozent gegenüber den 296.000 Zuschauern des August 2025.
In der wichtigen Zielgruppe der 18- bis 49-Jährigen erzielte Collision erneut ein Rating von 0,06. Damit blieb die Show sowohl gegenüber der Vorwoche als auch gegenüber dem Vier-Wochen-Durchschnitt unverändert. Im Vergleich zum dritten Quartal 2025 mit durchschnittlich 0,07 lag das Rating allerdings rund 14 Prozent niedriger. Gegenüber dem August des Vorjahres zeigte sich dagegen keine Veränderung.
Inhaltlich wurden die Viertelfinals des Continental Challenge Cup fortgesetzt. Kyle O’Reilly setzte sich in einem Duell zweier Conglomeration-Mitglieder gegen Orange Cassidy durch. Claudio Castagnoli gewann gegen seinen Death-Riders-Kollegen Daniel Garcia und erreichte ebenfalls das Halbfinale.
Im Main Event verteidigte Willow Nightingale die AEW Women’s World Championship erfolgreich gegen Maya World. Für Nightingale war es die letzte Titelverteidigung vor All In London, wo sie ihre Championship gegen Mercedes Moné aufs Spiel setzte. Divine Dominion gewann zudem ein kurzes Title Eliminator Match, während Lee Moriarty gemeinsam mit Bobby Lashley und Shelton Benjamin siegreich war.