AEW nach All Out: Was hinter Will Ospreays Einzug steckt – und wie es um Ilja Dragunov steht

Will Ospreay im Fokus auf der Entrance Stage

Der besondere Auftritt von Will Ospreay bei AEW All Out beschäftigt die Fans ebenso wie die Frage, wann Ilja Dragunov erstmals für die Promotion zu sehen sein wird. Zu beiden Themen liefern englischsprachige Berichte zusätzliche Hintergründe, allerdings ist die Quellenlage unterschiedlich klar.

Ospreays besonderer Einzug hatte einen längeren Vorlauf

Bevor Will Ospreay bei All Out seine AEW World Championship gegen Jon Moxley verteidigte, erhielt sein Einzug eine aufwendige Präsentation im Stil von Assassin’s Creed. Die Verbindung zur Videospielreihe gehört längst zu seinem Auftreten als „Aerial Assassin“. Diesmal stand jedoch besonders die Welt von Black Flag im Mittelpunkt.

Wie Fightful Select berichtet, wurde der Einzug offiziell von Assassin’s Creed gesponsert. Für die Erzählstimme kam Matt Ryan zum Einsatz, der Edward Kenway in Assassin’s Creed IV: Black Flag verkörpert. Damit begleitete eine Stimme aus dem Spiel Ospreays Weg zum Ring. Laut Fightful Select wurde über einen Monat an der Präsentation gearbeitet. Der Bericht ordnet sie zudem in eine bereits vierjährige Zusammenarbeit der beteiligten Seiten ein.

Bilder, Musik und eine vertraute Stimme

Die sichtbaren Bestandteile des Auftritts werden auch außerhalb der klassischen Wrestling-Berichterstattung beschrieben. Insider Gaming berichtete über eingeblendete Szenen aus Black Flag Resynced, eine live auf der Geige gespielte musikalische Begleitung und Ryans Erzählstimme als Edward Kenway. Zur Inszenierung gehörte darüber hinaus eine Szene auf dem Parkplatz, in der Ospreay eine Flagge der Death Riders verbrannte. Damit verknüpfte AEW die Videospiel-Präsentation mit der Geschichte rund um seinen Gegner Jon Moxley.

Ospreay setzte sich anschließend im Main Event durch und behielt seinen World Title. Der besondere Einzug bildete damit den Auftakt zu einer erfolgreichen Titelverteidigung, bei der auch die Auseinandersetzung mit den Death Riders eine Rolle spielte.

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Einen Black-Flag-Hinweis gab es bereits im Sommer

Zusätzlichen Kontext liefert ein älteres Interview mit GAMINGbible. Bereits im Juli hatte Ospreay erklärt, dass er eine Idee mit Bezug zu Black Flag für einen späteren Zeitpunkt zurückhalte. Gleichzeitig wollte er seine von Assassin’s Creed inspirierten Auftritte nicht zu häufig wiederholen.

Dragunovs erwartetes Debüt bleibt nach All Out offen

Während Ospreay bei All Out im Mittelpunkt stand, blieb Ilja Dragunovs erwarteter erster AEW-Auftritt aus. Nach der Veranstaltung stellt sich deshalb weiterhin die Frage, wann die Berichte über seinen Wechsel in einem tatsächlichen Debüt münden.

Ein am 26. September veröffentlichter Bericht griff dazu Informationen von Fightful Select auf. Demnach hatte AEW bereits Materialien für Dragunov vorbereitet, während gleichzeitig Visa-Angelegenheiten bearbeitet wurden. Selbst befragte Topstars der Promotion hätten keinen genauen Termin für seinen ersten Auftritt vor der Kamera nennen können.

Diese Informationen ergänzen frühere Meldungen. Wrestling Inc. hatte ebenfalls unter Berufung auf Fightful über vorbereitete Grafiken und weitere Materialien sowie die zu klärende Visa-Situation berichtet. F4W/WON veröffentlichte am 18. September einen weiteren Bericht zu Dragunovs AEW-Status. Die Quellenlage deutet damit auf konkrete Vorbereitungen hin, liefert aber weiterhin keinen öffentlich bestätigten Debüttermin.

Kein bestätigter Plan für ein All-Out-Debüt

Für die Einordnung nach „All Out” bleibt eine Unterscheidung entscheidend: Die berichteten Visa-Fragen können erklären, weshalb der Zeitpunkt von Dragunovs erwartetem Debüt unklar ist. Sie belegen jedoch nicht, dass sein Debüt ursprünglich fest eingeplant war und anschließend gestrichen wurde. Auch ein möglicher Auftritt bei „Grand Slam: France” ist bislang nicht bestätigt. Aus den vorbereiteten Materialien lässt sich ebenfalls kein bestimmter Veranstaltungsort ableiten.

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In einem Interview mit Sports Illustrated äußerte sich Ospreay unterdessen positiv über ein mögliches Duell gegen Dragunov. Bei entsprechendem Aufbau traue er einer solchen Begegnung einen Main Event auf großer Bühne zu. Er hob besonders Dragunovs Intensität und dessen Fähigkeit hervor, auch seine Gegner zu einer ähnlich intensiven Leistung zu bringen.

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