AEW gibt Entwarnung bei Penelope Ford – Hikaru Shida wieder in den USA – Rebel schildert körperliche Rückschläge

Penelope Ford blickt direkt in die Kamera

Die Verletzung von Penelope Ford bei AEW Dynamite am 25. Februar 2026 in Denver, Colorado, sorgte unmittelbar für sichtbare Änderungen im weiteren Verlauf der Show. Während des AEW Women’s World Tag Team Championship Matches trat Ford gemeinsam mit Megan Bayne gegen Willow Nightingale und Harley Cameron an.

Der Vorfall ereignete sich, als Ford einen Moonsault nach draußen zeigte und auf ihren Füßen landete. Kurz darauf waren deutliche Anzeichen von Schmerzen zu erkennen. Obwohl sie zunächst weiter am Match teilnahm, verschlimmerten sich die Beschwerden. Schließlich musste sie das Match vorzeitig verlassen und wurde am Ring vom medizinischen Personal betreut.

Die Situation führte dazu, dass die ursprünglich geplante Schlussphase nicht umgesetzt wurde. Stattdessen kam es zu einem Disqualifikationsende, nachdem Lena Kross eingriff und die Champions mit einem Titelgürtel attackierte. Diese spontane kreative Anpassung verhinderte eine Zwei-gegen-Eins-Situation gegen Megan Bayne und schützte gleichzeitig die laufende Storyline.

Medizinisches Update: Verstauchung statt schwerer Verletzung

Nach der Veranstaltung wurden weitere Details zu Fords Zustand bekannt. Laut Bryan Alvarez vom Wrestling Observer erlitt sie eine „Verstauchung am Knöchel“. Diese Diagnose deutet darauf hin, dass die Verletzung weniger gravierend ist als zunächst vermutet.

Auftritt auf Krücken und klare Worte in Richtung Gegnerinnen

Am 26. Februar 2026 veröffentlichte AEW auf X ein Promo-Video mit Penelope Ford, Megan Bayne und Lena Kross. In dem Video war deutlich zu sehen, dass Ford Krücken benutzte und sich stark auf ihre linke Seite stützte. Trotz der eingeschränkten Mobilität trat Ford verbal offensiv auf.

Das Segment machte deutlich, dass die Ereignisse aus dem Titelmatch unmittelbar in die laufende Storyline integriert werden. Gleichzeitig werfen die sichtbaren Einschränkungen Fragen zur genauen Dauer ihrer Pause auf.

Visa-Verlängerung und gesundheitliche Herausforderungen

Sean Ross Sapp hat in der aktuellen Ausgabe von „Fightful Select Answers“ ein Update zur Situation von Hikaru Shida bei AEW veröffentlicht. Demnach beschäftigte sich die frühere AEW Women’s World Champion in den vergangenen Monaten in erster Linie mit der Verlängerung ihres Visums. Zusätzlich hatte sie mit Schulterproblemen zu kämpfen.

Laut Sapp scheint das Thema rund um ihr Visum inzwischen geklärt zu sein. Konkrete Details zu möglichen weiteren Hindernissen oder internen Planungen wurden jedoch nicht genannt. Die genauen Gründe für ihre anhaltende Abwesenheit aus dem AEW-TV sind derzeit nicht bekannt.

Rückkehr in die USA und Präsenz im Backstagebereich

Shida befindet sich bereits seit einiger Zeit wieder in den Vereinigten Staaten und lebt weiterhin in Orlando, Florida. Bereits im Januar war sie Backstage bei einer Ausgabe von AEW Dynamite anwesend. Trotz dieser Präsenz hinter den Kulissen ist sie seit über einem Jahr nicht mehr in den Shows im Fernsehen aufgetreten.

Dass sie wieder vor Ort war, deutet darauf hin, dass zumindest organisatorische oder rechtliche Hürden keine Rolle mehr spielen. Eine offizielle Ankündigung zu ihrer Rückkehr in den Ring bei AEW steht jedoch weiterhin aus.

Einsätze in Japan während der AEW-Pause

Während ihrer Abwesenheit aus dem AEW-TV stand Hikaru Shida regelmäßig in Japan im Ring. Ihr bislang letzter bekannter Auftritt fand am 23. November 2025 bei der Abschiedsshow von Sonoko Kato für OZ Academy statt.

Krebsdiagnose und stationäre Rehabilitation

Die frühere AEW-Wrestlerin Rebel hatte Ende 2025 öffentlich gemacht, dass bei ihr Krebs diagnostiziert worden war – wir berichteten. In einem neuen Video auf Instagram wandte sie sich nun erneut an ihre Fans und sprach offen über ihren aktuellen Gesundheitszustand. Nach eigenen Angaben befindet sie sich derzeit in einem Reha-Krankenhaus, um gezielt an ihrer Genesung zu arbeiten.

Zuvor hatte sie bereits bestätigt, dass sie offiziell als behindert eingestuft worden sei. Mehrere Versuche ambulanter Rehabilitation hätten nicht die gewünschten Fortschritte gebracht. In ihrem jüngsten Update erklärte sie: „Ich habe schon verschiedene Reha-Maßnahmen ausprobiert, aber keine guten Ergebnisse erzielt. Während ich darauf warte, dass die Ärzte entscheiden, wie es weitergehen soll, konnte ich mich in eine stationäre Reha-Einrichtung einweisen lassen.“

Sie betonte, dass weitere medizinische Entscheidungen noch ausstehen und sie darüber informieren wolle, sobald konkrete Schritte festgelegt seien. Die aktuelle stationäre Behandlung soll ihr helfen, gezielter und intensiver an ihren Einschränkungen zu arbeiten.

Einschränkungen im Alltag und intensive Therapieformen

Rebel schilderte detailliert, wie stark ihr Alltag inzwischen von körperlichen Einschränkungen geprägt ist. Sie erhält derzeit mehrere Therapieformen, darunter Sprachtherapie, Ergotherapie und Physiotherapie.

Über ihre Sprachtherapie sagte sie: „Ich mache eine Sprachtherapie für meine Sprache. Das Kauen und Schlucken fällt mir schwer.“ Zusätzlich erklärte sie zu den ergotherapeutischen Maßnahmen: „Ich bekomme eine Ergotherapie, damit ich meine Hände besser heben kann, weil sie gekrümmt sind. Es fällt mir sehr schwer, einen Ziploc-Beutel zu öffnen, zu kochen, mir die Zähne zu putzen, Deodorant aufzutragen oder mich sogar abzuwischen. Das ist eine Menge, Leute.“

Selbst kleinste Bewegungen empfindet sie als enorme Belastung. Dazu führte sie aus: „Es fühlt sich an, als hätte ich 40-Pfund-Gewichte an meinen Handgelenken hängen, wenn ich versuche, sie anzuheben, sodass alles zu einem Workout wird.“

Auch ihre Mobilität ist eingeschränkt. Sie erklärte: „Ich bekomme auch Physiotherapie, um mein Gehen und meinen Gang zu verbessern. Momentan gehe ich mit einer Gehhilfe. Ich kann zwar auch ohne gehen, aber da ich sehr sturzgefährdet bin, treffen wir Vorsichtsmaßnahmen.“ Nach eigenen Angaben gilt sie als hohes Sturzrisiko, kann jedoch kurze Strecken eigenständig zurücklegen. Sie betonte, dass sie es trotz aller Einschränkungen als Privileg empfinde, überhaupt noch gehen zu können.

Emotionale Belastung und schwierige Tage in der Reha

Besonders erschütternd war ihre Schilderung eines Morgens, an dem sie aufwachte und sich nicht bewegen konnte: „Ich wachte auf und konnte mich nicht bewegen. Als Erstes wollten sie mir Blut abnehmen. Ich fragte: ‚Wissen Sie, wofür Sie mir Blut abnehmen?‘ Sie sagte: ‚Ja, ich werde Ihnen jetzt Blut abnehmen.‘ Aber das war nicht meine Frage.“

Zusätzlich berichtete sie, dass neue Therapeuten eingesetzt worden waren und sie deshalb erneut umfassend untersucht werden musste.

Die ständige Notwendigkeit, ihren Zustand zu erklären, empfindet sie als anstrengend: „Es ist Zeitverschwendung, wenn ich mich erklären muss, vor allem, weil ich kaum sprechen kann. Mich jeden Tag erklären zu müssen, ist anstrengend, wenn ich mich doch nur besser fühlen möchte.“

Auch die Intensität der Übungen kritisierte sie deutlich: „Sie geben dir nur eine Übung und sagen: ‚Okay, bis zur nächsten Sitzung bist du fertig.‘ Das ist doch ein Witz – eine einzige Übung? Wie soll ich denn besser werden? Ich bin verärgert, weil ich eigentlich zwei Wochen hierbleiben sollte, aber nach ihrer gestrigen Beurteilung verkürzen sie meinen Aufenthalt, weil es mir besser geht als allen anderen hier.“

Entschlossenheit trotz Verschlechterung

Rebel machte klar, dass sie dankbar sei, nicht noch schwerer betroffen zu sein, dennoch fühle sie sich überfordert: „Ich bin dankbar, dass es mir nicht so schlecht geht wie anderen Menschen, aber das bedeutet nicht, dass ich keine Behandlung verdiene. Am Ende habe ich laut geweint. Ich war so aufgebracht und gestresst, dass sich mein Körper verkrampfte – mein Kiefer, mein Nacken, mein Rücken, meine Beine – und meine Symptome verschlimmerten sich. Es wird einfach überwältigend.“

Neben einem primären Lungenlymphom kämpft sie weiterhin mit einer funktionellen neurologischen Störung, die Sprache, Motorik und Mobilität erheblich beeinträchtigt. Trotz der geschilderten Verschlechterung und emotionalen Belastung betonte sie mehrfach ihre Entschlossenheit.

Zum Abschluss richtete sie dankbare Worte an ihre Unterstützer: „Vielen Dank für all eure Gebete. Ich bleibe stark und möchte noch stärker werden, um hoffentlich wieder etwas Unabhängigkeit zurückzugewinnen, denn ich kann mir meine Haare nicht selbst waschen. Wenn ich es versuche, ist das wirklich sehr schwer.“

Zudem unterstrich sie ihr Ziel, wieder ins Berufsleben zurückzukehren: „Ich vermisse es definitiv, unterwegs zu sein und im Fernsehen zu erscheinen. Deshalb bin ich hier in der Reha im Krankenhaus – weil ich vorhabe, zurückzukommen und stärker zu werden. Ich weiß, dass ich anders klinge, wenn ich spreche, aber zumindest kann ich noch sprechen.“

 

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Ein Beitrag geteilt von Rebel Tanea Brooks (@rebeltanea)

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