AEW erreicht 2-Milliarden-Marke: Das drittgrößte Kampfsportunternehmen der Welt, Ricochet über Samantha Irvin: Sie möchte keine Ringsprecherin mehr sein

– Die professionelle Wrestling-Branche setzt neue Maßstäbe in der Unterhaltungswelt und erntet Anerkennung in der renommierten „Dealmakers“-Liste von Variety. Tony Khan, CEO von AEW, sowie Nick Khan und die TKO-Führungskräfte von WWE wurden für ihre wegweisenden Verhandlungen in der Sport- und Unterhaltungsbranche hervorgehoben.

AEW: 2 Milliarden US-Dollar Bewertung und zukunftsweisender Medienvertrag

Tony Khan sicherte sich den ersten Platz auf der Liste, dank des neuen mehrjährigen Medienrechtevertrags zwischen AEW und Warner Bros. Discovery (WBD). Dieser Vertrag, der Berichten zufolge einen Wert von 185 Millionen US-Dollar pro Jahr hat, garantiert die Fortsetzung der Ausstrahlung der AEW-Flaggschiff-Shows „Dynamite“ und „Collision“ auf TBS und TNT sowie deren gleichzeitige Verfügbarkeit auf der Streaming-Plattform Max.

Laut Variety ist AEW damit die erste professionelle Wrestling-Promotion, die wöchentlich Shows sowohl auf Top-Kabelsendern als auch auf einer Top-Streaming-Plattform simultan ausstrahlt. Die Bewertung von AEW wird mittlerweile auf über 2 Milliarden US-Dollar geschätzt, was das Unternehmen zum drittwertvollsten Kampfsportunternehmen der Welt macht – hinter WWE und UFC.

WWE: Revolutionärer Netflix-Deal im Wert von 5,2 Milliarden US-Dollar

Nick Khan von WWE und die TKO-Führungskräfte Ari Emanuel, Mark Shapiro und Andrew Schleimer wurden für den Abschluss des 5,2 Milliarden US-Dollar schweren Medienvertrags mit Netflix ausgezeichnet. Der Vertrag, der sich über zehn Jahre erstreckt, ermöglicht es der WWE, ihre Inhalte exklusiv auf der weltweit führenden Streaming-Plattform bereitzustellen.

Andrew Schleimer betonte das immense Potenzial dieser Vereinbarung: „Die Zusammenarbeit mit Netflix bietet uns nicht nur Zugriff auf knapp 300 Millionen Haushalte weltweit, sondern eröffnet auch zusätzliche Vorteile und nachgelagerte Chancen für WWE.“

Wrestling: Ein wachsender Gigant in der Unterhaltungsindustrie

Die Aufnahme von AEW- und WWE-Führungskräften in die „Dealmakers“-Liste verdeutlicht den wachsenden Einfluss der professionellen Wrestling-Branche. Mit milliardenschweren Bewertungen und wegweisenden Medienverträgen etabliert sich Wrestling als bedeutender Player in der globalen Unterhaltungslandschaft.

Während WWE mit ihrer strategischen Partnerschaft mit Netflix einen Meilenstein setzt, zeigt AEW mit innovativen Verträgen, wie Wrestling im digitalen Zeitalter neue Wege geht. Die Zukunft der Branche könnte kaum spannender sein.

– Samantha Irvins überraschender Abschied von der WWE sorgte für Spekulationen über ihre mögliche Rückkehr in die Wrestling-Branche. Nun äußerte sich ihr Partner Ricochet zu ihrer Zukunft und machte deutlich, dass Irvin keine Pläne hat, erneut als Ringsprecherin zu arbeiten und das weder im Wrestling noch in anderen Sportarten.

Kein Interesse an Ringsprecher-Rollen

In einem Interview mit The Wrestling Classic wurde Ricochet gefragt, ob Samantha Irvin möglicherweise in besonderen Momenten, etwa bei einem großen Match als Ringsprecherin auftreten könnte. Ricochet schloss dies aus und erklärte, dass Irvin kein Interesse daran habe, als Ansagerin zurückzukehren.

„Sie möchte keine Namen oder Heimatstädte ansagen, egal ob für Boxen, UFC, NFL oder Basketball“, sagte Ricochet. „Das bereitet ihr keinen Spaß mehr. Sie liebt es jedoch, eine Persönlichkeit zu sein und Teil emotionaler Geschichten zu werden, die die Fans mitreißen. Aber die reine Ansage von Gewicht oder Heimatstadt ist etwas, was sie nicht mehr machen möchte.“

Ein Schritt zurück aus der Branche

Ricochet erklärte weiter, dass Irvin im Moment lieber ein Wrestling-Fan sei, als aktiv in der Branche mitzuwirken. Sie empfinde die toxische Seite der Wrestling-Welt als belastend und habe bewusst entschieden, sich zurückzuziehen.

„Ich glaube, sie genießt es gerade, einfach Fan zu sein, statt ein Teil des Ganzen“, fügte Ricochet hinzu.

Fokus auf Musik und Schauspiel

Samantha Irvin hat ihren Rückzug aus der WWE offenbar lange geplant. Derzeit konzentriert sie sich auf ihre Musikkarriere und arbeitet an der zweiten Staffel der Serie „Churchy“. Ihre kreativen Projekte zeigen, dass sie eine klare Richtung eingeschlagen hat, um sich auf ihre Leidenschaften abseits des Rings zu fokussieren.

Obwohl Samantha Irvin derzeit keine Pläne hat, ins Wrestling zurückzukehren, bleibt die Tür in der Welt des professionellen Wrestlings immer offen. Fans können gespannt sein, ob sie eines Tages in einer neuen Rolle oder als Teil einer besonderen Geschichte zurückkehren wird.

15 Kommentare

  1. Seltsame Bewertung. Zumal es ja klar und auch bekannt ist das AEW nach wie vor keine schwarzen Zahlen schreibt. Tony muss Geld in AEW pumpen damit es existieren kann. Wird aber wohl irgendwie…. ignoriert? Wie gesagt… seltsame Bewertung wo ich mich frag was da so hineinfließt. Ne echte Bilanz jedenfalls nicht.

  2. Das drittgrößte Kampfsportunternehmen der Welt … mit insgesamt 5 Fans, die zu allem ja sagen, außer zu konstruktiver Kritik. ^^

    • „Damit belaufen sich die geschätzten Gesamtausgaben auf etwas mehr als 188 Millionen US-Dollar.

      Die einfache Abzug von Aufwendungen (188 Millionen US-Dollar) vom Umsatz (154 Millionen US-Dollar) ergibt ein EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen) von 34 Millionen US-Dollar an Verlusten für das Jahr 2023.“

      Hier war der TV Deal noch ca 44 Millionen im Jahr Wert zu aktuell im neuen Jahr 174 Millionen. Dank dem TV Deal sollten Sie also ab 2025 schwarze Zahlen schreiben!

      • Extrem unwahrscheinlich wenn man bedenkt das jede Liveveranstaltung außer den PPVs nen Verlust ist und das Roster immer teurer wurde, zumal große Posten wie Ospreay, Mone oder Okada in der Abrechnung für 2023 gar nicht mit drin sind. Und noch einige mehr die deutlich höher im GEhalt liegen als der Durchschnitt.

        Und nicht zu vergessen die sinkenden Zahlen im allgemeinen. Das AEW Roster ist teurer als das von WWE. Die TV Verträge alleine reichen nicht um das Unternehmen zu refinanzieren. Bei weitem nicht. Man braucht vor allem auch Verträge außerhalb der USA und schlichtweg eine bessere Auslastung der gebuchten Liveveranstaltungen wenn man irgendwann mal auf einen grünen Zweig kommen will. Dabei hinkt AEW auch extrem beim Merchandise hinterher und allgemein im Marketing im Vergleich zur WWE. Mit den Verträgen alleine könnte sich auch WWE nicht über Wasser halten, und deren Verträge sind noch um einiges dicker und das bei einem Roster der wirtschaftlicher gestaltet ist als der von AEW.

        Es ist naiv zu glauben das die neuen Verträge AEW in die schwarzen Zahlen bringen. Natürlich sind es gute Verträge (für das was man an Zuschauern hat sogar viel zu gut eigentlich) aber um wirklich schwarze Zahlen zu schreiben müssen die Hallen deutlich voller werden und das Roster eigentlich etwas geringer im Gehaltsbudget.

        • Wieder eine AEW, wieder eine TK NEWS, wieder ein Kommentar von HUHN. Und zwar negativer Art!
          Natürlich weißt du wieder besser bescheid, als das AEW Management. Ginge es nach dir oder Duncan, dann ist das ganze Produkt sowieso besser gestern als heute gescheitert und „deine“ heilige WWE regiert bis zum Ende der Zeit.

          Mich freut so eine News, da Wrestling allgemein so immer mehr und mehr in den Vordergrund rückt.
          Aber dazu müsste man FAN sein.

  3. Geld verdienen ohne Fans in den Hallen geht also. Wer braucht schon Einschaltquote?

    Ich habe eh das Gefühl, es ist weniger ein Wrestlingunternehmen als eine reine Investition.

  4. Respekt. Und das ohne wirkliche Wrestlingshows zu liefern, die sich die Leute laut Quoten und deutlichen Bildern aus den Hallen gar nicht anschauen. Geld machen kann er. Eine Wrestlingfirma leiten eher nicht so.

    Leider ist AEW zu einem Investitionsobjekt geworden, in das viel Geld gesteckt wird, aber kaum mehr Erlebnis bei raus kommt.

    • ohne wirkliche Wrestlingshow? Du verwechselst da was, WWE ist das ohne, denn es ist ja Entertainment. AEW bietet Wrestling allerdings ohne das große Showzeug drumherum.

      • Setz mal die Fanbrille ab. Wrestling ist eben nicht nur Bodenturnen mit Anspucken und literweise Blut, aber mehr liefert AEW seit geraumer Zeit leider(!) nicht mehr.

        AEW hat in den ersten beiden Jahren gutes Wrestling geboten, davon ist leider kaum noch etwas übrig.

        • Nun ja die WWE ist schon ein bisschen zur sehr eine lächerliche Soap Oper, viele Stories sind hohl, lahm und in meinen Augen muss man schon beschränkt sein um über deren „Comedy“ Inhalte zu lachen.
          Kämpfe und Inszenierung sind top, der Entertainment Bereich ist oft peinlich.

          Das Niveau ist teils so unterirdisch das man denken könnte es wären RTL Schreiberlinge am Werk die für AssiTV schreiben

          Und bevor wer mit der Masse kommt, die Masse lief auf Addi hinterher.

  5. Das ist für AEW auf jeden Fall krass gut. Eigentlich wäre es die Nr. 2 Liga, weil WWE und UFC ja unter TKO laufen und das gleiche Unternehmen sind. Im Grunde behandelt das Thema viele gleiche Inhalte, wie Streaming etc. die gestern von Tony kamen und bestätigt diese nochmals. Die WWE Zahlen scheinen hier wiederum niemanden zu interessieren und zeigt einmal mehr, dass viele hier ein tiefgehendes psychisches Problem mit einer Person haben, die sie nicht mal kennen. Hey X und Y in einer News. Wieso für X freuen, wenn ich Y niedermachen kann? Ich empfehle euch wirklich Hilfe zu suchen. Also ernsthaft.

  6. Tony muss Geld in AEW pumpen damit es existieren kann.

    Wo kommt denn schon wieder dieser Schwachsinn her? Auf welcher These wird sowas gestützt?
    Genau das Gegenteil ist der Fall. AEW schreibt schwarze Zahlen. Ist schon mehrfach in verschiedenen Berichten und Seiten erwähnt worden.

    • AEW schreibt seit Existenz bislang keine schwarzen Zahlen. Man erwartet dank des neuen Deals nun erstmals überhaupt für 2025, dass sich ein Profit im zweistelligen Millionenbetrag ergibt.

      Da waren entweder die verschiedenen Berichte und Seiten falsch oder es wurde falsch interpretiert.

      Meltzer schrieb im Oktober, dass 2023 für AEW noch ein Verlust von 20-34 Mio Dollar war und man für 2024 mit ungefähr derselben Summe rechnet und nun 2025 möglicherweise ein Gewinn von 61-76 Mio Dollar erzielt werden könnte. Natürlich alles mit Schätzungen und unter der Voraussetzung, dass die Ticketverkäufe und sonstige Einnahmen nicht sinken oder teure neue Verträge geschlossen werden.

  7. Lustig, die eine Hälfte der Hater glaubt immer noch das die gar kein Gewinn machen und die andere Hälfte glaubt mittlerweile das AEW soviel Gewinn macht, das sie nur für Profit gegründet wurde.

    Ich bin auch immer wieder erstaunt, wie ein postiver AEW Artikel innerhalb kürzester Zeit mehr Kommentare sammelt, als die letzten 5 RAW Berichte zusammen.

  8. 2 Milliarden Umsatz wegen der neuen TV Verträge. Dem gegenüber stehen mieserable Einschaltquoten und halbleere Hallen. Irgendwie mutet AEW mittlerweile an, als würde diese Firma nur noch zum Geld waschen genutzt werden. Ähnlichkeiten zu DAZN sind unverkennbar.

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