Sports Illustrated führte kürzlich ein Interview mit dem WWE Hall of Famer Bret Hart. Während des Gesprächs äußerte sich der Hitman über den derzeitigen WWE Status von Roman Reigns, welchen er mit dem damaligen von Kevin Nash vergleicht. Bret erinnerte sich noch ganz genau an sein Match gegen Kevin Nash beim King of the Ring 1994 und wie WWE Nash schon im August 1994 als neuen WWE World Heavyweight Champion sehen wollte. Der Hitman merkte zu jener Zeit an, dass Nash dafür noch nicht bereit sei und man ihm einfach noch etwas Zeit geben solle. Gleiches lässt sich gegenwärtig mit Roman Reigns vergleichen, denn dieser war eine ganze Zeitlang Over bei den Fans, bis man sich entschloss aus ihm einen Babyface zu machen. Dies kam bei den Fans überhaupt nicht an. Somit trägt Roman Reigns keine Mitschuld, denn er ist ein hervorragender Worker und sein Stil ist wirklich ausgezeichnet. Roman Reigns müsse laut Bret Hart nur er selbst bleiben.
Der Hitman sagte dazu: „Sie (WWE) neigen dazu die Kerle früher zu pushen, da fällt mir Steve Austin ein. Vince wollte ihn vorzeitig zum Babyface turnen lassen und das weitaus eher als er wollte. Ich kann mich noch daran erinnern, wie Steve Austin das Vorhaben stoppte. Austin sagte: ‚Nein, jetzt noch nicht, lasst mir noch etwas Zeit um Over zu werden. Und es hat sich gelohnt, manchmal zahlt es sich aus, wenn man es nicht überstürzt. Einige dieser erfolgten Fehler führen somit auf die Booker zurück und nicht auf die Wrestler. Reigns ist ein Opfer vom schlechten Booking.“
Ebenfalls sprach Bret Hart Stellung über das kontroverse Raw Segment zwischen Charlotte und Paige. Es sei laut dem Hitman äußerst taktlos gegenüber Ric Flair und dessen Familie gewesen. Er kann den Nature Boy absolut verstehen. Bret war sehr verblüfft, dass dies wirklich durchgezogen wurde und hält es für völlig falsch.