Vor Blood & Guts: Steven Borden berichtet von Bewusstlosigkeit – AEW Führungsmitarbeiter wechselt

Steven Borden mit geöffneter schwarzer Lederjacke vor einem blau beleuchteten Hintergrund.

Steven Borden blickte vor AEW Blood & Guts auf seine Verletzung bei All Out zurück und schilderte, wie er die anschließende Zwangspause erlebte. Unterdessen berichtet PWInsider über eine personelle Veränderung in der AEW-Führung, die Justin Street zurück zu seinem früheren Arbeitgeber führt.

Steven Borden bestätigt Gehirnerschütterung und Bewusstlosigkeit

Im Interview mit First Coast News blickte Steven Borden auf den Zwischenfall bei AEW All Out am 26. September 2026 zurück. Bei der Veranstaltung trat er gemeinsam mit Darby Allin gegen Kevin Knight und Kyle Fletcher an. Nach einer missglückten Aktion mit Knight konnte Borden das Match nicht fortsetzen, woraufhin der Ringrichter den Kampf abbrach.

Borden bestätigte nun, dass er dabei eine Gehirnerschütterung erlitten und vorübergehend das Bewusstsein verloren habe. „Es fühlt sich großartig an, zurück zu sein. Ich hatte eine Gehirnerschütterung und war eine Weile bewusstlos“, erklärte er.

Besonders ungewohnt sei für ihn die anschließende Erholungsphase gewesen. Bei anderen Verletzungen merke man normalerweise deutlich, weshalb ein Einsatz noch nicht möglich sei. Als Beispiel nannte er eine Knieverletzung: Selbst wenn man unbedingt zurückkehren wolle, erinnerten einen die körperlichen Beschwerden daran, dass man noch nicht so weit sei.

Bei ihm sei das anders gewesen. Er habe sich gut gefühlt und wieder antreten wollen, durfte aber noch nicht zurück in den Ring. Gerade dieser Unterschied zwischen seinem eigenen Empfinden und der notwendigen Pause habe ihm das Warten schwer gemacht. Umso mehr freue er sich darüber, wieder dabei zu sein.

Tony Schiavone berichtete von Bordens Sorge um die Veranstaltung

Bereits wenige Tage nach All Out sprach Tony Schiavone in seinem Podcast „What Happened When“ über ein Telefonat mit Borden. Dieser habe ihm erklärt, dass er sich gut fühle und weder unter Kopfschmerzen noch unter Schwindel leide.

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Die Erfahrung war für Borden neu. Obwohl er zuvor Football an der University of Kentucky gespielt hatte, sei ihm nach eigener Aussage nie eine Gehirnerschütterung widerfahren. Nach dem Match habe ihn besonders die Befürchtung beschäftigt, durch den Zwischenfall das Pay-per-View-Event verdorben zu haben.

Schiavone widersprach ihm und verwies auf die Reaktionen des Publikums. AEW hatte die Zuschauer über Bordens Zustand informiert. Die Nachricht, dass es ihm den Umständen entsprechend gut ging, sei mit großer Erleichterung aufgenommen worden.

Auch Tony Khan äußerte sich bei der Pressekonferenz nach All Out bereits zu den Untersuchungen. Laut dem AEW-Präsidenten war Borden im Krankenhaus wach und ansprechbar. Es sei eine Computertomografie durchgeführt worden, und die bis dahin vorliegenden Untersuchungsergebnisse seien gut ausgefallen. Khan äußerte damals die Hoffnung, Borden könne am folgenden Tag zu seiner Familie nach Hause fliegen.

Borden kehrte bereits am 21. Oktober ins AEW-TV zurück

Seine Rückkehr vor die AEW-Kameras erfolgte bereits am 21. Oktober bei Dynamite. Nachdem Kevin Knight und Kyle Fletcher gegen Adam Copeland und Will Ospreay gewonnen hatten, setzte die Don Callis Family ihren Angriff fort. Daraufhin erschien Darby Allin gemeinsam mit Borden, der einen Baseballschläger mitbrachte.

Zusammen mit ihren Verbündeten vertrieben sie die Gruppierung aus dem Ring. Anschließend ergriff Borden das Mikrofon und forderte die Don Callis Family zu Blood & Guts heraus. Die Herausforderung wurde im weiteren Verlauf der Show angenommen.

Für die Dynamite Ausgabe am 4. November in der VyStar Veterans Memorial Arena in Jacksonville ist Borden für das Men’s Blood & Guts Match angekündigt, das nach dem WarGames-Prinzip ausgetragen wird. Gemeinsam mit Darby Allin, Will Ospreay, Adam Copeland und den Young Bucks trifft er auf Kazuchika Okada, Kyle Fletcher, Kevin Knight, Wardlow, Mark Davis und Jake Doyle – siehe auch AEW Dynamite Blood & Guts Vorschau

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Justin Street verlässt AEW laut Bericht und kehrt zu PBR zurück

AEW soll auf der geschäftlichen Seite einen leitenden Mitarbeiter verloren haben. Laut Informationen von PWInsider hat Justin Street das Unternehmen bereits im Oktober verlassen. Er war dort als Senior Vice President of Corporate Partnerships and Sales tätig und arbeitete somit im Bereich Unternehmenspartnerschaften und Vertrieb.

Dem Bericht zufolge kehrte Street zu Professional Bull Riders, kurz PBR, zurück. Für die Organisation war er bereits vor seinem Wechsel zu AEW mehrere Jahre tätig gewesen. Zuletzt bekleidete er dort die Position des Senior Vice President of Corporate Partnerships and Media Sales.

PBR gehört zur TKO Group Holdings, unter deren Dach auch WWE und UFC angesiedelt sind. TKO schloss die Übernahme der Bullriding-Organisation von Endeavor am 28. Februar 2025 ab. Bestandteil derselben Transaktion waren zudem IMG und On Location.

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