MVP äußerte sich in seinem Podcast zu persönlichen Erfahrungen mit gesundheitlichen Untersuchungen und dem Verlust von Weggefährten. Auf X reagierte der AEW-Wrestler außerdem auf Berichte über die Zusammenarbeit von The Hurt Syndicate mit anderen Talenten.
MVP berichtete von einer Untersuchung beim Kardiologen
In der „Marking Out with MVP & Dwayne Swayze Show sprach MVP über seine Herzgesundheit. Anlass war ein Gespräch über die Todesfälle von PAC, Andy „The Butcher“ Williams und dem langjährigen Wrestling-Fan Rick „Sign Guy“ Achberger.
MVP erklärte, er habe vor einiger Zeit erkannt, welche Bedeutung eine CT-Untersuchung für die Überprüfung der Herzgesundheit haben könne. Er habe eine solche Untersuchung durchführen lassen und anschließend mit seinem Kardiologen über die Ergebnisse gesprochen.
Dabei erwähnte er sein bekanntes Wolff-Parkinson-White-Syndrom. Laut seiner Darstellung habe ihm der Arzt hinsichtlich seines Herzens eine beruhigende Rückmeldung gegeben. Der Kardiologe habe zugleich scherzhaft angemerkt, dass er nicht wisse, welche anderen gesundheitlichen Probleme MVP möglicherweise habe. Dafür müsse er gegebenenfalls einen anderen Facharzt konsultieren. Was sein Herz betreffe, sei laut dem Kardiologen alles in Ordnung.
Eine Herzerkrankung wurde bereits 2007 festgestellt
WWE hatte bereits im August 2007 öffentlich über MVPs Diagnose berichtet. Bei einer routinemäßigen Untersuchung im Rahmen des Wellness-Programms war damals eine zusätzliche elektrische Leitungsbahn in seinem Herzen entdeckt worden.
Der behandelnde Kardiologe Dr. Fred Feuerbach erläuterte seinerzeit, dass diese zusätzliche Verbindung einen ungewöhnlich schnellen Herzrhythmus auslösen könne. MVP wurde daraufhin weiter untersucht und mittels einer Ablation behandelt, bei der die betreffende Leitungsbahn verödet wurde.
Feuerbach erklärte gegenüber der WWE, das Untersuchungsprogramm habe MVP möglicherweise das Leben gerettet. Die Diagnose fiel in dessen erste Regentschaft als WWE United States Champion.
MVP appellierte an Wrestler und Bodybuilder, ihre Gesundheit überprüfen zu lassen
Im aktuellen Podcast richtete MVP seinen Appell besonders an Männer in ihren Vierzigern. Frauen sollten ebenfalls aufmerksam zuhören, doch er sprach vor allem Menschen an, die über Jahre einen von Wrestling oder Bodybuilding geprägten Lebensstil geführt hätten.
Dabei nannte er ausdrücklich leistungssteigernde Substanzen, hohen Konsum von rotem Fleisch, starkes Trinken, Rauchen und häufiges Feiern. Wer einen solchen Lebensstil hinter sich habe, solle sich seiner Ansicht nach untersuchen lassen und nicht allein darauf vertrauen, sich gesund zu fühlen.
MVP empfahl diesen Zuhörern konkret, einen Termin für eine CT-Untersuchung zu vereinbaren. Die Kosten schätzte er auf weniger als 100 US-Dollar. Er bezeichnete die Untersuchung als vergleichsweise günstig und ermutigte dazu, einen Termin zu buchen.
Besonders hob er die Verantwortung gegenüber Kindern und anderen Angehörigen hervor. Man solle sich zunächst um seiner selbst willen untersuchen lassen, aber auch an die Menschen denken, die einen brauchen. Herzerkrankungen bezeichnete er als eine Gefahr, die lange unbemerkt bleiben könne. Man könne glauben, dass alles in Ordnung sei, bis plötzlich das Gegenteil eintrete.
MVP wies Vorwürfe gegen The Hurt Syndicate zurück
Am 24. Oktober meldete sich MVP zudem auf X zu Berichten über The Hurt Syndicate zu Wort. Die Vorwürfe betrafen angeblich abgelehnte Niederlagen gegen andere Wrestler, seinen Einfluss auf Bobby Lashley und Shelton Benjamin sowie mögliche Spannungen mit wichtigen Mitgliedern des AEW-Kreativteams.
Auf einen Beitrag, der diese Behauptungen zusammenfasste, reagierte MVP mit einem umfassenden Dementi. Nichts davon sei wahr. Zugleich erklärte er, nun zu wissen, woher die von ihm als Flüsterkampagne bezeichneten Gerüchte kämen.
In einem weiteren Beitrag bezeichnete er die kursierenden Darstellungen als offensichtliche Lügen und fragte nach deren Ursprung. Der Behauptung, die Gruppe wolle andere Wrestler nicht stärken, widersprach er ausdrücklich.
Die Gruppe wollte laut MVP die Titel an Private Party zurückgeben
MVP erklärte, The Hurt Syndicate habe gerade mit jüngeren Talenten zusammenarbeiten wollen. Als konkretes Beispiel nannte er Private Party: Die Gruppe habe die AEW World Tag Team Championships an das Team zurückgeben wollen.
Bobby Lashley und Shelton Benjamin hatten Private Party am 22. Januar 2025 bei Dynamite besiegt und dadurch die Titel gewonnen. MVP bezog sich mit seiner Aussage auf einen gewünschten späteren Titelwechsel zurück an ihre damaligen Gegner.
Den aktuellen Berichten waren Äußerungen von Sean Ross Sapp in „The Hump“ vorausgegangen. Auf die Frage nach der Situation von The Hurt Syndicate hatte der Fightful-Journalist zunächst erklärt, den Grund für die derzeitige Nutzung der Gruppe nicht zu kennen.
Anschließend führte Sapp aus, dass es Situationen gegeben habe, in denen Mitglieder der Gruppierung andere Wrestler nicht hätten stärken wollen. MVP widersprach den gegen die Gruppe erhobenen Vorwürfen und verwies dabei auf die gewünschte Zusammenarbeit mit jüngeren Talenten sowie den von ihm erwähnten Titelwechsel an Private Party.
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