Zwei Situationen aus den jüngsten WWE-Shows werfen Fragen zum Gesundheitszustand der Beteiligten auf. Zu R-Truth und Stephanie Vaquer liegen inzwischen Berichte vor, die zusätzliche Hintergründe liefern.
R-Truths Match bei SmackDown endet vorzeitig
Das Match zwischen R-Truth und Damian Priest bei SmackDown am 16. Oktober 2026 musste nach einer auffälligen Landung von Truth abgebrochen werden. Nach einem Missile Dropkick blieb er auf der Matte liegen. Der Ringrichter überprüfte seinen Zustand und beendete anschließend die Begegnung. Priest wurde zum Sieger erklärt.
Laut dem Bericht von F4W war Truth nach der Aktion bei Bewusstsein und bewegte sich. Der Ringrichter zeigte das X-Zeichen. Welche Verletzung Truth möglicherweise erlitten hat und ob daraus eine längere Pause entsteht, ging aus den zunächst veröffentlichten Berichten nicht hervor.
False Finish meldete nach der Szene, dass der Abbruch legitim gewesen sei und nicht dem vorgesehenen Matchende entsprochen habe. Demnach handelte es sich um eine ungeplante Unterbrechung und nicht lediglich um einen inszenierten Bestandteil der Auseinandersetzung zwischen den früheren Tag Team Partnern. Eine konkrete medizinische Diagnose wurde dabei jedoch nicht genannt.
Fightful nennt die ursprünglichen Pläne für das Match
Nach dem Abbruch holte Priest einen Stahlstuhl und machte Anstalten, weiter gegen Truth vorzugehen. Dazu kam es nicht: Axiom und Nathan Frazer erschienen und eilten Truth zu Hilfe. Priest ließ den Stuhl schließlich fallen und zog sich zurück.
Zu diesem Ablauf lieferte Fightful eine zusätzliche Information. Nach dem ursprünglich bei Fightful Select veröffentlichten Plan sollte Priest das Match gewinnen. Anschließend war ein weiterer Angriff auf Truth vorgesehen, den Fraxiom mit seinem Eingreifen stoppen sollte.
Das Auftauchen von Axiom und Nathan Frazer war somit bereits vor dem Zwischenfall eingeplant. Es lässt sich deshalb nicht als spontane Reaktion auf die mögliche Verletzung einordnen. Welche Einzelheiten der Szene nach dem Abbruch angepasst wurden und wie das ursprünglich vorgesehene Finish im Ring ausgesehen hätte, bleibt offen.
Parece que la caída de R-Truth con la Missile Dropkick le ha causado o un dolor muy serio en la espalda o incluso que su cabeza haya rebotado sobre el ring, lo que obliga al árbitro a hacer la señal X y acabar el combate.
Lo que pasa después es el final original de la lucha,…
— LuigiWrestling (@LuigiWrestling) October 17, 2026
Stephanie Vaquers Verletzung ist laut Meltzer real
Unterdessen gibt es bei Stephanie Vaquer eine vorsichtig positive Einschätzung. Dave Meltzer berichtet im „Wrestling Observer Newsletter”, dass ihre Verletzung aus dem Match bei „Money in the Bank” real war und nicht nur Teil der Storyline. Gleichzeitig wird derzeit nicht damit gerechnet, dass sie für längere Zeit ausfällt.
Vaquer hatte am 10. Oktober ihre Women’s World Championship in einem Triple Threat Match gegen Liv Morgan und Becky Lynch verloren. Morgan verließ die Veranstaltung als neue Championesse. Nach dem Match verbreiteten sich Aufnahmen, auf denen Vaquer beim Verlassen des Ringbereichs deutlich eingeschränkt wirkte.
Sie humpelte und benötigte Unterstützung von Ringrichterin Jessika Carr. Zwischenzeitlich setzte sie sich auf die Ringtreppe, bevor sie ihren Weg in den Backstagebereich mit Hilfe fortsetzte. Bereits während des Matches war eine unglückliche Landung nach einem Crossbody nach draußen aufgefallen. Ob die Verletzung genau bei dieser Aktion entstand, ist allerdings nicht bestätigt.
Knöchelprobleme wurden bereits bei Raw angesprochen
In der Raw-Ausgabe vom 12. Oktober griff die WWE die Beschwerden von Vaquer in einem Backstage-Segment auf. Darin wurde ihre Knöchelverletzung thematisiert, wegen der sie behandelt wurde. Vaquer spielte das Problem herunter und erklärte, dass es ihr in wenigen Tagen wieder gut gehen werde. Diese Aussage fiel im Rahmen der TV-Storyline.
Bei Raw geriet Vaquer außerdem mit Becky Lynch aneinander. Beide machten einander wegen des Ausgangs des Titelmatches bei Money in the Bank Vorwürfe. Ihre Auseinandersetzung wurde somit im Fernsehen fortgesetzt, während die Frage nach Vaquers nächstem Einsatz im Ring zunächst offen bleibt.
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