Chris Jericho über AEWs Anziehungskraft – KAIRI erhält neue Buchung bei offener Zukunft

Chris Jericho erhebt während eines Interviews die linke Hand

Was Chris Jericho beim Aufbau von AEW erlebte, prägt noch heute seinen Blick auf die Promotion. Unterdessen wächst das Teilnehmerfeld seiner nächsten Wrestling-Kreuzfahrt um einen Namen, dessen weiterer Karriereweg mit Spannung erwartet wird.

Jericho sieht AEW heute in einer anderen Position als zu Beginn

Nach Einschätzung von Chris Jericho hat sich die Ausgangslage bei der Suche nach neuen Talenten seit der Gründung von AEW verändert. Bei „TMZ’s Inside the Ring“ erklärte er, dass die Promotion inzwischen nicht mehr dieselbe Überzeugungsarbeit leisten müsse wie während des Aufbaus. Wrestler würden heute von sich aus Interesse zeigen, weil sie von AEW und den Möglichkeiten dort gehört hätten.

Jericho stellte dabei einen Vergleich zu seinen eigenen Erfahrungen in der Anfangszeit her. Damals beteiligte er sich persönlich daran, mögliche Verpflichtungen anzusprechen. Neben Tony Khan und den Young Bucks, die ebenfalls Kontakte herstellten, rief er unter anderem Jon Moxley und PAC an.

Über seine frühe Kontaktaufnahme mit PAC hatte Wrestling-Point bereits berichtet. Im aktuellen Interviewausschnitt erläuterte Jericho genauer, weshalb dieser zunächst zögerte: PAC arbeitete zu dieser Zeit für Dragon Gate und wollte die Promotion aus Loyalität nicht sofort verlassen. Jericho habe diese Haltung respektiert und ihm angeboten, sich zu melden, sobald er bereit für den nächsten Schritt sei.

Sein damaliges Argument sei gewesen, dass AEW aus den richtigen Beweggründen entstehe: aus der gemeinsamen Liebe zum Wrestling. Jericho war überzeugt, dass PAC sich dort wohlfühlen würde. Dessen späteren Einstieg und Leistungen beschrieb er entsprechend positiv. Bei einigen anderen Talenten sei die Entwicklung ähnlich verlaufen.

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AEWs Ruf soll inzwischen für sich sprechen

Heute sieht Jericho die Promotion an einem anderen Punkt. „Jetzt müssen wir niemanden mehr anwerben. Die Leute wollen einfach kommen, weil sie davon gehört haben“, erklärte er. Damit beschrieb er seine persönliche Wahrnehmung der Anziehungskraft von AEW.

Er lobte Tony Khan ausdrücklich für die Zusammenstellung eines starken internationalen Rosters. Als die verschiedenen Wrestler zusammengekommen seien, hätten viele von ihnen dieselben Vorstellungen geteilt. Für Jericho gehört diese gemeinsame Grundlage zu den Eigenschaften, die AEW seit der Anfangszeit auszeichnen.

Die Unterschiede zu WWE bewertete er dabei nicht pauschal als Vorteil oder Nachteil. AEW sei anders aufgebaut, was aus seiner Sicht auch notwendig sei. Beide Modelle hätten ihre Stärken und Schwächen. Welche konkreten Strukturen er damit meinte, führte er in der veröffentlichten Passage nicht näher aus.

Entscheidend sei für ihn, dass AEW seiner eigenen Identität und Tony Khans Vorstellung treu geblieben sei. Mit einem humorvollen Zusatz räumte Jericho allerdings ein, dass ihn diese Vorstellung gelegentlich etwas in den Wahnsinn treibe. Die Bemerkung verband er mit seiner grundsätzlich positiven Bewertung der bisherigen Entwicklung.

KAIRI gehört zum Teilnehmerfeld der nächsten Jericho Cruise

Eine neue bestätigte Buchung betrifft unterdessen Jerichos „Rock ’N’ Wrestling Rager at Sea“. KAIRI, bei WWE als Kairi Sane bekannt, wird an der siebten Ausgabe der Kreuzfahrt teilnehmen. Jericho kündigte sie für Meet & Greets, gemeinsame Fotos mit Fans und das weitere Programm an Bord an. Auch die offizielle Teilnehmerliste führt sie inzwischen auf.

Die Reise findet vom 7. bis 11. November 2026 auf der Norwegian Jewel statt und führt von Miami nach Bimini auf den Bahamas. Ein Match für KAIRI wurde mit der Ankündigung nicht bestätigt. Ihre bisher genannten Aufgaben beziehen sich auf Begegnungen mit den Gästen und ihre Teilnahme an den Aktivitäten der Kreuzfahrt.

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Die Buchung ist auch deshalb interessant, weil ihre weitere Wrestling-Zukunft offen bleibt. Fightful hatte am 25. September berichtet, dass die Gespräche mit AEW fortgesetzt würden, zu diesem Zeitpunkt aber noch kein Vertrag unterschrieben gewesen sei. Bei einer Einigung wurde ein möglicher Doppelvertrag mit einer weiteren Promotion erwartet.

Cruise-Buchung bestätigt keinen Auftritt bei Collision

Am ersten Abend wird die bereits angekündigte Collision-Ausgabe live vom Schiff übertragen, während es noch im Hafen von Miami liegt. Aus KAIRIs Teilnahme an der Reise lässt sich jedoch kein Einsatz in dieser Show ableiten. Zum Cruise-Programm gehören auch Wrestler anderer Promotions, darunter Matt und Jeff Hardy von TNA.

 

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