John Cena hat seine aktive Wrestling-Karriere zwar beendet, doch ganz aus dem WWE-Universum verschwunden ist der 17-fache World Champion keineswegs. Hinter den Kulissen nimmt seine Zukunft inzwischen deutlichere Formen an.
Gleichzeitig gibt es neue Informationen darüber, welche Möglichkeiten Cena nach seinem Rücktritt überhaupt noch offenstehen und wann eines seiner angekündigten Projekte umgesetzt werden könnte.
John Cena offenbar langfristig an WWE gebunden
Nach Informationen von Fightful Select steht John Cena weiterhin unter einem langfristigen Vertrag mit WWE. Dieser wurde dem Bericht zufolge bereits vor seinem letzten Match abgeschlossen und sieht für ihn künftig vor allem eine Rolle als Botschafter des Unternehmens vor.
Cena hatte selbst schon Ende 2025 öffentlich gemacht, dass er einen neuen Vertrag mit WWE unterschrieben habe. In einem Interview mit Tom Rinaldi erklärte er damals, dass die Vereinbarung über fünf Jahre laufe und er das Unternehmen während dieser Zeit als Ambassador repräsentieren werde.
Zu seinen möglichen Aufgaben zählen demnach öffentliche Auftritte, die Repräsentation von WWE sowie die Unterstützung jüngerer Talente. Cena hatte unter anderem erklärt, dass er seine Erfahrung künftig nutzen wolle, um anderen Wrestlern bei ihrer Entwicklung zu helfen.
Sein letztes Match bestritt Cena im Dezember 2025 bei „Saturday Night’s Main Event“ gegen Gunther. Anschließend beendete er wie angekündigt seine aktive Wrestling-Karriere.
Vertrag soll Auftritte für andere Promotions ausschließen
Der aktuelle Fightful-Bericht liefert nun ein weiteres interessantes Detail zu Cenas Vertragssituation. Innerhalb von WWE soll die Auffassung bestehen, dass sein derzeitiger Vertrag es ihm nicht erlauben würde, für eine andere Wrestling-Promotion in den Ring zu steigen.
Damit dürfte auch ein theoretisches Szenario ausgeschlossen sein, in dem Cena eines Tages überraschend für AEW oder eine andere Liga antreten könnte. Berichte über entsprechende Gespräche oder konkrete Angebote gibt es ohnehin nicht.
Cena selbst hat in den vergangenen Monaten mehrfach deutlich gemacht, dass er seine aktive Karriere als beendet betrachtet. Allerdings sorgte eine Aussage aus einem Interview mit „Us Weekly“ im Juni noch einmal für Aufmerksamkeit.
Auf die Frage, ob er sich tatsächlich unter keinen Umständen zu einem weiteren Match bewegen lassen würde, formulierte Cena seine Antwort etwas weniger endgültig als zuvor. Ein Interessent müsste seiner Darstellung nach finanziell ausgesprochen unvernünftig handeln, um ihn noch einmal in den Ring zu bekommen.
Cena bleibt auch nach dem Rücktritt Teil der WWE-Zukunft
Dass Cena WWE nach seinem Karriereende weiterhin eng verbunden bleibt, hatte sich bereits während seiner Abschiedstour abgezeichnet. Seine neue Rolle soll sich dabei nicht lediglich auf gelegentliche Auftritte beschränken. Cena hatte Ende 2025 erklärt, dass er WWE auch künftig unterstützen wolle. Dabei sprach er unter anderem darüber, jüngeren Talenten bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit und ihrer Präsentation helfen zu können.
WWE peilt Dezember für den John Cena Classic an
Eines der ersten größeren Projekte, bei denen Cena auch nach seinem In-Ring-Rücktritt eine wichtige Rolle spielen dürfte, ist inzwischen ebenfalls in Planung. Dabei handelt es sich um den sogenannten „John Cena Classic“, den Cena während WWE Backlash im Mai 2026 erstmals öffentlich angekündigt hatte.
Fightful Select berichtet nun, dass WWE derzeit einen Termin im Dezember 2026 für die Veranstaltung anvisiert. Eine endgültige Entscheidung soll jedoch noch nicht gefallen sein, sodass sich der Zeitraum weiterhin ändern könnte. Cena selbst hatte Ende Juli bei der San Diego Comic-Con bereits angedeutet, dass das Projekt gegen Ende des Kalenderjahres stattfinden solle. Zu diesem Zeitpunkt erklärte er, dass weiterhin intensiv an der Umsetzung gearbeitet werde.
Die neue Information über einen möglichen Termin im Dezember passt somit zu Cenas eigener zeitlicher Einschätzung.
Cena bezeichnet Event als „All-Star Game“ von WWE
Mittlerweile ist auch etwas genauer bekannt, wie Cena sich die Veranstaltung vorstellt. In einem früheren Interview mit Sports Illustrated beschrieb er den John Cena Classic als eine Art „All-Star Game“ für WWE. Geplant ist demnach eine eigenständige Veranstaltung, bei der etablierte WWE-Stars und Talente aus NXT aufeinandertreffen sollen.
Cena möchte die Teilnehmer offenbar teilweise selbst auswählen beziehungsweise einladen. Dabei soll es nicht ausschließlich darum gehen, die größten Namen des Rosters in den Mittelpunkt zu stellen. Vielmehr soll die Veranstaltung auch Wrestlern eine Bühne bieten, die bislang noch nicht regelmäßig im großen Rampenlicht stehen. Cena erklärte, dass ein Talent innerhalb eines einzigen Abends die Möglichkeit bekommen könne, besonders auf sich aufmerksam zu machen.
Nach seinen bisherigen Aussagen sind sowohl Einzelmatches als auch andere Konstellationen denkbar. Cena brachte unter anderem die Möglichkeit ins Spiel, Talente aus unterschiedlichen Bereichen miteinander zu kombinieren.
Fans sollen beim John Cena Classic mitentscheiden
Auch die Zuschauer sollen bei dem Event eine besondere Rolle erhalten. Cena hatte bereits bei der ursprünglichen Ankündigung erklärt, dass die Fans Einfluss darauf nehmen sollen, wer am Ende besonders ausgezeichnet wird. Dabei muss es sich offenbar nicht zwangsläufig um den Wrestler handeln, der sein Match gewinnt.
So könnte beispielsweise auch ein Teilnehmer, der trotz einer Niederlage besonders überzeugt, durch die Zuschauer hervorgehoben werden. Cena betonte allerdings, dass Siege und Niederlagen weiterhin Bedeutung besitzen sollen. WWE arbeitet daher offenbar an einem Konzept, das klassische Matchresultate mit der Beteiligung der Fans verbindet.
Ferner stellte Cena bereits die Einführung einer speziell für die Veranstaltung geschaffenen Championship beziehungsweise eines eigenen Titeldesigns in Aussicht.

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