Chelsea Greens Verletzung bei SmackDown: So kam es dazu – WWE steht zugleich vor einer wichtigen Titelentscheidung

Chelsea Green hat einen erstaunten Gesichtsausdruck
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Chelsea Green erlebt derzeit eine der ungewöhnlichsten Phasen ihrer WWE-Karriere. Nur wenige Tage nach ihrem bislang größten Erfolg rückte die 35-Jährige erneut in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, allerdings unter völlig anderen Vorzeichen.

Inzwischen liegen neue Informationen zu den Ereignissen bei SmackDown vor. Gleichzeitig verdichten sich die Hinweise darauf, dass WWE rund um Greens Championship bereits eine bedeutende Veränderung vorbereitet hatte. Ihre aktuelle gesundheitliche Situation könnte dabei nun eine zusätzliche Rolle spielen.

Neue Details zur Entstehung von Chelsea Greens Verletzung

Chelsea Green hatte nach der SmackDown-Ausgabe vom 7. August bestätigt, dass sie eine Orbitalfraktur erlitten hatte und deshalb in der Notaufnahme behandelt werden musste – wir berichteten. Wie genau es zu der Verletzung gekommen war, ließ sie zunächst offen.

Bryan Alvarez lieferte inzwischen bei Wrestling Observer Radio weitere Einzelheiten. Demnach entstand die Verletzung während der Schlussphase des Tag Team Matches, in dem Green gemeinsam mit Tiffany Stratton gegen Fallon Henley und Lainey Reid antrat. Bei der entscheidenden Aktion soll Reid auf Greens Kopf gelandet sein.

Das Bemerkenswerte daran: Im Fernsehen wirkte die Sequenz zunächst keineswegs so, als sei etwas Gravierendes schiefgegangen. Erst später wurde deutlich, dass Green dabei tatsächlich einen Knochen der Augenhöhle gebrochen hatte.

Bei der Bezeichnung der Aktion gibt es unterschiedliche Angaben

Bei der genauen Benennung des Moves sollte allerdings vorsichtig formuliert werden. In Berichten über Alvarez’ Aussagen wurde die verletzungsverursachende Aktion teilweise mit dem Rolling Encore in Verbindung gebracht. WWE beschreibt den offiziellen Matchverlauf jedoch etwas anders.

Demnach setzte Jacy Jayne zunächst den Rolling Encore gegen Green ein, während Fallon Henley und Lainey Reid anschließend ihre gemeinsame Abschlussaktion ausführten. Entscheidend ist daher weniger der Name des Moves als Alvarez’ konkrete Information: Die Verletzung soll bei der abschließenden Sequenz entstanden sein, als Reid mit ihrem Körper auf Greens Kopf landete.

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Innerhalb des Wrestlings soll es Kritik an der Abschlussaktion geben

Alvarez berichtete außerdem, dass er inzwischen Stimmen aus dem Wrestling gehört habe, die die betreffende Abschlussaktion grundsätzlich kritisch sehen. Nach Greens Verletzung soll deshalb darüber gesprochen worden sein, ob der Move überhaupt eine gute Wahl als Finisher sei.

Ob WWE tatsächlich reagieren und Fatal Influence künftig eine andere Abschlussaktion verwenden wird, ist bislang allerdings nicht bekannt. Eine entsprechende Entscheidung wurde weder vom Unternehmen noch von den beteiligten Wrestlerinnen bestätigt. Auch Greens Ausfallzeit bleibt weiterhin offen.

WWE hatte offenbar größere Pläne mit Chelsea Green

Parallel zu den neuen Verletzungsdetails gibt es weitere Informationen über Greens Position innerhalb der Women’s Division. Laut einem Bericht von TRNBCKL beziehungsweise False Finish war Chelsea Green vor dem SummerSlam nicht die einzige Kandidatin für den Gewinn der Interim WWE Women’s Championship.

Auch Charlotte Flair soll innerhalb des Kreativteams als mögliche Siegerin des Ladder Matches diskutiert worden sein. Im weiteren Verlauf habe sich die WWE jedoch stärker auf Green konzentriert. Dabei soll auch die Geschichte rund um Michael Hayes eine Rolle gespielt haben.

Öffentlich wurde thematisiert, dass Green lange eher als Wrestlerin betrachtet wurde, die andere Talente stärker machen sollte. Ihre wachsende Unterstützung bei den Fans habe anschließend dazu beigetragen, dass mehrere einflussreiche Personen hinter den Kulissen Green den großen Moment beim SummerSlam zutrauten.

Aus dem Interimstitel könnte die reguläre Championship werden

Noch interessanter ist die Entwicklung rund um den Titel selbst. Die Interim WWE Women’s Championship wurde eingeführt, weil die reguläre Championesse Rhea Ripley aufgrund ihrer Knieverletzung ausfiel. Ursprünglich lag deshalb die Erwartung nahe, beide Titel nach Ripleys Rückkehr wieder zusammenzuführen.

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Durch Ripleys inzwischen erfolgte Knieoperation könnte ihre Pause jedoch deutlich länger dauern als zunächst erhofft. Der Wrestling Observer berichtete zuletzt, dass WWE deshalb offenbar dazu tendiert, Greens Championship nicht länger lediglich als Interimstitel zu behandeln. Dafür gibt es inzwischen auch Hinweise in der offiziellen Präsentation.

WWE lässt den „Interim“-Zusatz zunehmend verschwinden

Bei der jüngsten SmackDown-Ausgabe wurde Green teilweise bereits schlicht als WWE Women’s Championesse bezeichnet. Auch auf WWE.com taucht sie inzwischen an mehreren Stellen ohne den Zusatz „Interim“ auf.

Ganz eindeutig ist die Situation allerdings noch nicht. Auf anderen offiziellen WWE-Seiten wird die bisherige Bezeichnung weiterhin verwendet. Eine separate Mitteilung, in der WWE ausdrücklich bestätigt, dass Green nun dauerhaft die reguläre WWE Women’s Championesse ist, wurde bislang nicht veröffentlicht. Die derzeitige Darstellung spricht jedoch dafür, dass der Interim-Status zumindest zunehmend in den Hintergrund rückt.

Greens Verletzung könnte die Titelplanung nun erneut verändern

Doch ausgerechnet diese Entwicklung fällt nun mit Greens Verletzung zusammen. Wie lange sie tatsächlich pausieren muss, ist derzeit nicht bekannt. Alvarez brachte unter anderem die Möglichkeit ins Spiel, dass Green möglicherweise mit einer Schutzmaske zurückkehren könnte, sollte ihre medizinische Situation dies erlauben.

Eine solche Rückkehr wurde allerdings noch nicht angekündigt. Ebenso gibt es bislang keinen Bericht darüber, dass WWE Green aufgrund der Orbitalfraktur die Championship abnehmen möchte.

Entscheidend dürfte daher sein, welche Einschätzung die Ärzte in den kommenden Tagen abgeben. Sollte Green nur vergleichsweise kurz ausfallen, könnten die bisherigen Pläne möglicherweise bestehen bleiben. Bei einer längeren Pause müsste WWE dagegen erneut über die Situation rund um die Women’s Championship nachdenken.

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