CM Punk blickt auf 20 Jahre WWE zurück: Seine größten Einflüsse und warum kein Match selbstverständlich ist

CM Punk steht in Ringnähe und grinst
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Für CM Punk fiel der diesjährige WWE SummerSlam mit einem persönlichen Jubiläum zusammen. Vor wenigen Wochen feierte er sein 20-jähriges Debütjubiläum im regulären WWE-TV und verteidigte dabei die Undisputed WWE Championship gegen Cody Rhodes.

Anlässlich dieses Meilensteins blickte Punk auf seine bisherige Laufbahn zurück, richtete sich mit einer persönlichen Botschaft an die Fans und erklärte, weshalb er auch heute noch jeden Auftritt mit besonderer Wertschätzung behandelt. Zudem sprach er über die Menschen, die ihn im Laufe seiner Karriere entscheidend geprägt haben.

20 Jahre seit seinem offiziellen WWE-TV-Debüt

Bereits am 1. August 2006 trat Punk bei ECW gegen Justin Credible an und gewann die Begegnung mit dem „Anaconda Vise”. Dieses Match gilt als sein offizielles Debüt im regulären WWE-TV und bildete den Ausgangspunkt für eine Karriere, die ihn später mehrfach an die Spitze des Unternehmens führen sollte.

Genau zwei Jahrzehnte später stand Punk erneut auf einer der größten Bühnen von WWE. In der ersten Nacht des SummerSlam setzte er sich gegen Cody Rhodes durch und verteidigte damit erfolgreich die Undisputed WWE Championship.

WWE würdigte das Jubiläum mit einem neuen T-Shirt, das sich auf die 20 Jahre seit seinem Fernsehdebüt bezog. Punk nahm die Veröffentlichung zum Anlass, sich über die sozialen Medien ausführlich an seine Unterstützer zu wenden.

Dabei stellte er klar, dass dieser besondere Tag für ihn nicht allein mit den eigenen Erfolgen verbunden sei. Vielmehr betrachtete er das Jubiläum als gemeinsamen Moment mit den Fans, die ihn über viele Jahre hinweg begleitet hätten.

Warum Punk weiterhin bei Houseshows antritt

In seiner Botschaft erklärte Punk auch, weshalb er trotz seines Status weiterhin bei nicht im Fernsehen ausgestrahlten Live-Events auftritt. Für ihn sei jede Gelegenheit, vor einem Publikum in den Ring zu steigen, ein Privileg. Er wolle keinen Auftritt als selbstverständlich betrachten und jeden einzelnen Moment bewusst genießen. Die Teilnahme an Houseshows sei deshalb keine nebensächliche Verpflichtung, sondern ein wichtiger Teil seiner Beziehung zu den Zuschauern.

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Punk betonte, dass Wrestler nie sicher wissen könnten, welches Match tatsächlich ihr letztes sein werde. Angesichts dessen gehe er in jede Begegnung mit dem Anspruch, sie mit derselben Ernsthaftigkeit und Hingabe zu bestreiten.

Mehrere Wrestling-Legenden prägten seine Karriere

Im Gespräch mit Dave LaGreca bei „Busted Open Radio“ wurde Punk außerdem nach den wichtigsten Ratgebern seiner Karriere gefragt. Einen einzelnen Namen wollte er dabei nicht hervorheben.

Nach seiner Einschätzung sei es kaum möglich, die vielen Einflüsse auf nur eine Person zu reduzieren. Punk habe im Laufe der Jahre von einigen der brillantesten Persönlichkeiten der Wrestling-Geschichte lernen dürfen.

Zu den verstorbenen Wegbegleitern, die seine Entwicklung entscheidend beeinflusst hätten, zählte er Terry Funk, Harley Race, Tracy Smothers und Eddie Guerrero. Sie hätten ihm auf unterschiedliche Weise geholfen, Wrestling besser zu verstehen und seine eigene Herangehensweise an den Beruf weiterzuentwickeln.

Punk machte zugleich deutlich, dass diese Einflüsse nicht ausschließlich aus direkten Anweisungen bestanden. Häufig gehe es auch darum, Erfahrungen zu beobachten, Geschichten zu hören und daraus eigene Schlüsse für die Arbeit im Ring und außerhalb der Shows zu ziehen.

Bret Hart und Shawn Michaels bleiben wichtige Ansprechpartner

Besonders dankbar zeigte sich Punk dafür, dass er sich bis heute an Bret Hart und Shawn Michaels wenden könne. Beide stünden ihm weiterhin als erfahrene Ratgeber zur Verfügung. Dabei beschränkten sich die Gespräche nicht nur auf aktuelle WWE-Ideen. Punk könne ihnen ebenso Fragen zu Entwicklungen stellen, die bereits Jahrzehnte zurückliegen, oder eigene Gedanken zu einem Match beziehungsweise einer Geschichte mit ihnen teilen.

Für ihn sei es ein großer Vorteil, weiterhin direkten Zugang zu zwei Wrestlern zu besitzen, die unterschiedliche Stile, Epochen und Sichtweisen auf das Geschäft verkörpern. Ihre Einschätzungen könnten ihm helfen, Situationen aus einer anderen Perspektive zu betrachten und eigene Ideen weiterzuentwickeln.

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Drew McIntyre gehört zu seinen prägendsten Rivalen

Im selben Gespräch blickte Punk auch auf die Rivalitäten zurück, die seine Karriere geprägt haben. Eine einzige Fehde wollte er ebenfalls nicht eindeutig über alle anderen stellen. Er verwies darauf, dass seine Laufbahn zahlreiche bedeutende Geschichten hervorgebracht habe, von denen einige heute seltener erwähnt würden. Dennoch hob Punk besonders seine Auseinandersetzung mit Drew McIntyre hervor.

Die intensive persönliche Abneigung innerhalb dieser Geschichte habe der Rivalität eine besondere Glaubwürdigkeit verliehen. Punk könne sich deshalb vorstellen, dass sie auch Jahre später noch mit seiner Karriere verbunden werde.