Brie Bella hat in der neuesten Ausgabe ihres Podcasts „The Nikki & Brie Show“ offen über ihre Rückkehr in den WWE-Ring gesprochen. Dabei machte die WWE Hall of Famer keinen Hehl daraus, dass sie sich ihr erstes Singles Match seit vielen Jahren anders vorgestellt hatte. Gleichzeitig erklärte sie jedoch, warum sie WWE trotz ihrer Enttäuschung keinen Vorwurf macht und weshalb sie ihre Einstellung kurz vor der Show noch einmal bewusst änderte.
Brie Bella wollte schon lange wieder ein Singles Match
In der aktuellen Podcast-Ausgabe verriet Brie Bella, dass sie bereits seit längerer Zeit den Wunsch geäußert hatte, wieder ein Singles Match bei WWE zu bestreiten. Entsprechend groß sei ihre Freude gewesen, als sie schließlich die Zusage für ein Match gegen Lainey Reid bei der SmackDown-Ausgabe vom 3. Juli erhielt.
Die Begeisterung hielt allerdings nicht lange an. Kurz nachdem sie erfuhr, dass ihr Match lediglich etwas mehr als drei Minuten dauern würde, machte sich bei ihr Enttäuschung breit. Brie räumte offen ein, dass sie sich deutlich mehr Zeit im Ring erhofft hatte. Schließlich handelte es sich um ihr erstes Singles Match im WWE-Fernsehen seit dem Jahr 2018.
„Ich war wirklich enttäuscht“
Die ehemalige Divas Champion erklärte, dass sie zunächst frustriert gewesen sei, als sie die geplante Matchzeit erfahren habe. Noch bevor sie überhaupt in der Arena angekommen sei, habe sie sich darüber geärgert.
Gleichzeitig betonte Brie jedoch, dass sie die Hintergründe nachvollziehen könne. Seit Anfang Juli läuft SmackDown wieder als zweistündige TV-Show. Dadurch müsse WWE deutlich mehr Inhalte in kürzerer Zeit unterbringen als zuvor.
Aus ihrer Sicht sei es deshalb verständlich, dass viele laufende Storylines und Matches gekürzt werden müssten. Auch wenn sie persönlich enttäuscht gewesen sei, könne sie diese Entscheidung nachvollziehen.
Brie änderte ihre Einstellung noch vor der Show
Nach eigener Aussage dauerte ihre schlechte Stimmung jedoch nicht lange an. Auf dem Weg zur Halle habe sie sich bewusst vor Augen geführt, wie besonders es überhaupt sei, nach so vielen Jahren wieder regelmäßig für WWE auftreten zu dürfen.
Sie erinnerte sich daran, dass Wrestling für sie nach wie vor ein Privileg sei. Deshalb beschloss sie, sich nicht länger über die kurze Matchzeit zu ärgern, sondern aus den wenigen Minuten das Beste zu machen.
Brie erklärte, dass Hindernisse sie bereits ihre gesamte Karriere begleitet hätten. Sie sehe solche Situationen inzwischen als Herausforderung. Egal welche Vorgaben sie bekomme – ihr Ziel sei es immer, etwas Positives daraus zu machen.
Die Fans sollten Lust auf mehr bekommen
Genau mit dieser Einstellung ging Brie schließlich in ihr Match gegen Lainey Reid. Ihr Ziel sei gewesen, die kurze Zeit so effektiv wie möglich zu nutzen und den Fans das Gefühl zu geben, dass sie mehr von ihr sehen möchten.
Auch hinter den Kulissen nahm sie die Situation mit Humor. Gemeinsam mit ihrer Tag Team Partnerin Paige scherzte sie darüber, dass ausgerechnet sie als Vertreterin der früheren Divas-Generation wieder nur wenige Minuten Ringzeit erhalten habe.
Trotzdem wolle sie sich nicht auf die negativen Aspekte konzentrieren. Stattdessen versuche sie, dankbar für jede Gelegenheit zu sein, wieder vor den WWE-Fans auftreten zu können.
Auch Europa sorgte zuvor für Enttäuschung
Es war nicht das erste Mal in den vergangenen Wochen, dass Brie Bella offen über ihre Frustration sprach. Bereits nach der Europa-Tour hatte sie erzählt, dass sie und Paige enttäuscht gewesen seien, weil geplante Auftritte vor den Fans in Spanien und Italien kurzfristig gestrichen wurden.
Gerade auf die leidenschaftlichen europäischen Wrestling-Fans habe sie sich besonders gefreut. Umso größer sei die Enttäuschung gewesen, als die entsprechenden Segmente kurzfristig aus den Shows genommen wurden.
Brie bleibt optimistisch
Trotz aller Rückschläge blickt Brie Bella weiterhin positiv auf ihre WWE-Rückkehr. Sie betonte, dass sie jede Gelegenheit nutzen wolle, um den Fans zu zeigen, was sie auch heute noch im Ring leisten könne.
Zwar habe sie die kurze Matchzeit gegen Lainey Reid zunächst geärgert, letztlich wolle sie sich jedoch auf die Dinge konzentrieren, die sie selbst beeinflussen könne. Ihr Ziel bleibt unverändert: Sie wolle jede einzelne Minute im WWE-Ring bestmöglich nutzen und den Fans Lust auf mehr machen.

Die sollte sich nicht beschweren, sondern auf ewig dankbar dafür sein das die WWE sie mit ihrem begrenzten Talent wieder reingelassen hat.