Rhea Ripleys Einsatz beim SummerSlam 2026 steht weiterhin auf der Kippe. Die WWE Women’s Champion zog sich Anfang Juni eine Knieverletzung zu, deren Heilungsverlauf bislang ungewiss ist. Hinter den Kulissen arbeitet WWE deshalb bereits an mehreren Alternativplänen, die Auswirkungen auf die gesamte Womens Division von SmackDown haben könnten.
Rhea Ripley verletzte sich beim Clash in Italy
Die Verletzung erlitt Rhea Ripley am 7. Juni während ihrer erfolgreichen Titelverteidigung gegen Jade Cargill beim Clash in Italy in Turin. Das Match dauerte knapp 17 Minuten und endete zwar mit einem Sieg für Ripley, doch anschließend machten sich die Folgen der Verletzung schnell bemerkbar.
Bereits bei der folgenden SmackDown-Ausgabe in Bologna trat sie mit einer Knieschiene auf. Am 12. Juni bestätigten die Kommentatoren Wade Barrett und Joe Tessitore schließlich offiziell, dass sich Ripley am Knie verletzt hat. Gleichzeitig erklärten sie, dass ihre Rückkehr vollständig vom Heilungsverlauf abhänge. Einen konkreten Zeitraum für ihre Pause nannte WWE bislang nicht.
WWE muss die SummerSlam-Pläne neu bewerten
Laut Informationen von Dave Meltzer im „Wrestling Observer Newsletter“ war Rhea Ripley ursprünglich fest für den „SummerSlam“ eingeplant. Als mögliche Gegnerinnen für ihren Women’s Championship Titel galten intern Alexa Bliss und Jacy Jayne.
Laut False Finish war innerhalb der WWE bereits konkret ein Titelmatch zwischen Ripley und Jacy Jayne für den SummerSlam vorgeschlagen worden.
Ob diese Pläne noch umgesetzt werden können, ist derzeit allerdings völlig offen. Alles hängt davon ab, ob Ripley rechtzeitig wieder fit wird.
Ripleys Verletzung betrifft die gesamte Womens Division
Nach Angaben von WrestleVotes Radio auf Fightful Select weiß WWE derzeit selbst noch nicht, wie lange Rhea Ripley ausfallen wird und ob sie beim SummerSlam antreten kann.
Diese Unsicherheit wirkt sich inzwischen auf die komplette Planung der SmackDown Womens Division aus. Ursprünglich war unter anderem ein Match zwischen Charlotte Flair und Jade Cargill für den SummerSlam vorgesehen.
Sollte Ripley jedoch nicht rechtzeitig zurückkehren, müsste WWE stattdessen ein Championship Match auf die Card setzen. Dadurch könnten auch andere bereits geplante Begegnungen kurzfristig verändert werden.
Als mögliche Alternativen werden intern unter anderem ein Turnier oder ein Fatal Four Way Match diskutiert. Dabei könnten Jacy Jayne, Charlotte Flair, Tiffany Stratton und Jade Cargill um einen möglicherweise vakant erklärten Women’s Title antreten.
Charlotte Flair könnte eine wichtige Rolle spielen
Während Rhea Ripley verletzungsbedingt ausfällt, baut WWE die Situation gleichzeitig in die laufenden Storylines ein. Bei Night of Champions griff Charlotte Flair in das Women’s United States Championship Match ein, schlug Jade Cargill mit dem Titelgürtel nieder und verhalf Tiffany Stratton dadurch zur erfolgreichen Titelverteidigung.
Im Anschluss sorgte Flair auch in den sozialen Medien für Gesprächsstoff. Auf X veröffentlichte sie ein GIF von sich am Mikrofon mit den Worten „You’re welcome“ („Gern geschehen“) und stellte ihre Aktion damit bewusst als Heel-Moment dar.
Interessant ist zudem, dass bei SmackDown ausgerechnet Jade Cargill behauptete, für Rhea Ripleys Verletzung verantwortlich zu sein. WWE greift die Verletzung damit nicht nur außerhalb des Rings auf, sondern bindet sie auch aktiv in die aktuellen Storylines der Women’s-Division ein.
Poster sorgte früh für Spekulationen
Ein erstes öffentliches Anzeichen für mögliche Änderungen gab es bereits rund um Night of Champions. Auf einem Werbeposter war Rhea Ripley ursprünglich gemeinsam mit Cody Rhodes, Liv Morgan und Trick Williams zu sehen.
Später ersetzte WWE sie auf dem Motiv durch Tiffany Stratton. Vielen Fans fiel diese Änderung schon auf, bevor die Knieverletzung offiziell bestätigt wurde. Entsprechend begannen bereits damals erste Spekulationen über Ripleys Gesundheitszustand.
Erinnerungen an ihre lange Verletzungspause 2024
Für Rhea Ripley wäre eine längere Pause nicht die erste ihrer Karriere. Bereits im April 2024 musste sie ihre Women’s World Championship abgeben, nachdem sie sich bei einer Storyline-Attacke von Liv Morgan an der Schulter verletzt hatte.
Damals endete ihre 380 Tage lange Titelregentschaft vorzeitig. Erst nach dem SummerSlam 2024 kehrte Ripley wieder ins WWE-TV zurück.
Eine ähnliche Entwicklung möchte WWE dieses Mal möglichst vermeiden. Nach Informationen von False Finish plant das Unternehmen derzeit weiterhin damit, Rhea Ripley als amtierende Women’s Champion beim SummerSlam einzusetzen. Solange jedoch keine endgültige medizinische Entwarnung vorliegt, stehen sämtliche Planungen unter Vorbehalt.

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