Danhausens Erfolgsgeschichte geht weiter: WWE baut ihn aus und Bully Ray sieht eine verpasste Chance

Danhausen winkt den Zuschauern zu
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Inzwischen hat die WWE zwei neue Markenanmeldungen rund um Danhausens populären „Human Monies“-Charakter eingereicht und damit deutlich gemacht, welches Potenzial das Unternehmen in dem Gimmick sieht. Gleichzeitig sprach Danhausen in einem Interview mit ESPN über seine ungewöhnliche Verbindung zu den NBA-Champions New York Knicks. WWE Hall of Famer Bully Ray bewertete derweil die frühere Nutzung des Charakters bei AEW kritisch.

WWE sichert sich weitere Rechte an „Human Monies“

Am 16. Juni 2026 reichte WWE beim United States Patent and Trademark Office (USPTO) zwei neue Markenanmeldungen für den Begriff „Human Monies“ ein. Die Anträge decken ein breites Spektrum an Produkten ab, darunter Bekleidung, Halloween-Kostüme und Championship-Belts sowie zahlreiche Fanartikel wie Poster, Sammelkarten, Bücher, Kalender, Sticker und weitere Druckerzeugnisse.

Beide Anmeldungen befinden sich derzeit noch im Prüfungsverfahren. Sollte WWE die Markenrechte erhalten, könnte das Unternehmen die Vermarktung von Danhausen und seinem „Human Monies“-Charakter künftig deutlich ausweiten. Die große Anzahl an abgedeckten Produktkategorien zeigt, welchen wirtschaftlichen Wert WWE mittlerweile in dem Charakter sieht.

Danhausen und die unglaubliche Knicks-Geschichte

Danhausen, mit bürgerlichem Namen Donovan Danhausen, debütierte im Februar 2026 bei WWE Elimination Chamber in Chicago. Die ersten Reaktionen der Fans fielen damals noch gemischt aus. In den Monaten danach entwickelte sich jedoch eine der ungewöhnlichsten Geschichten des Wrestling-Jahres.

Während der NBA-Playoffs behauptete Danhausen öffentlich, die New York Knicks verflucht zu haben. Kurz darauf geriet das Team tatsächlich mit 1:2 gegen die Atlanta Hawks in Rückstand. Die Geschichte nahm weiter Fahrt auf, als ESPN-Moderator Stephen A. Smith Teil der Unterhaltung wurde. Im Rahmen der laufenden Story bezahlte Smith angeblich „Human Monies“, woraufhin Danhausen den Fluch aufhob.

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Anschließend starteten die Knicks einen beeindruckenden Lauf und gewannen schließlich ihre erste NBA-Meisterschaft seit mehr als fünf Jahrzehnten. Im Gespräch mit ESPN erklärte Danhausen, dass die Knicks nach seiner „Entfluchung“ praktisch nicht mehr zu stoppen gewesen seien. Nach seiner Darstellung habe das Team anschließend 13 Spiele in Folge gewonnen.

Auf die Frage nach der einzigen Niederlage während dieses Zeitraums präsentierte Danhausen eine gewohnt skurrile Erklärung. Verantwortlich sei seiner Meinung nach US-Präsident Donald Trump gewesen. Trump habe eines der Spiele besucht und sei dort von Teilen des Publikums ausgebuht worden. Dadurch seien seine Kräfte blockiert worden, behauptete Danhausen scherzhaft.

Als Stephen A. Smith nachfragte, ob der „allmächtige Danhausen“ etwa Angst vor dem Präsidenten habe, widersprach dieser. Angst habe er nicht, erklärte Danhausen. Seine Kräfte hätten an diesem Abend jedoch ihre Grenzen erreicht. Da die Knicks am Ende trotzdem Meister wurden, sei die Niederlage letztlich nicht mehr von Bedeutung gewesen.

Am Donnerstag findet in New York die große Meisterschaftsparade statt. Der Radiosender WFAN hat Danhausen bereits als Gast eingeladen. Darüber hinaus werden WWE-Kameras bei der Veranstaltung erwartet. Auch TKO soll in die Planungen eingebunden sein.

Passend dazu hat WWE bereits mehrere Knicks-Crossover-Produkte veröffentlicht. Nach starken Merchandise-Verkäufen rund um WrestleMania hatte Cody Rhodes Danhausen sogar einen eigenen Spitznamen verpasst.

Bully Ray sieht Parallelen zu einem der größten Fehler der WCW

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgten Aussagen von Bully Ray in der Sendung „Busted Open Radio“. Dort wurde diskutiert, ob AEW möglicherweise eine große Chance verpasst habe, indem Danhausen dort nie die Bedeutung erhielt, die er inzwischen bei WWE besitzt.

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Bully Ray zog dabei einen bemerkenswerten Vergleich. Er fragte, ob die Situation ähnlich sei wie einst bei Steve Austin in der WCW. Austin galt dort zwar als talentiert, wurde jedoch nie als Topstar aufgebaut. Erst nach seinem Wechsel zur WWE entwickelte er sich zu „Stone Cold“ Steve Austin und wurde zu einem der größten Stars der Wrestling-Geschichte.

Bully Ray stellte klar, dass es bei Danhausen längst nicht mehr nur um Wrestling-Matches oder Merchandise-Verkäufe gehe. Seiner Meinung nach habe Danhausen mittlerweile eine Reichweite und Aufmerksamkeit erreicht, die normalerweise nur den größten WWE-Stars vorbehalten sei.

Tony Khan lobte er zwar ausdrücklich als Matchmaker, insbesondere für Begegnungen wie Will Ospreay gegen Kenny Omega. Gleichzeitig erklärte er jedoch, dass ein Charakter wie Danhausen offenbar nicht zu den Figuren gehöre, die Khan am besten einzusetzen wisse.

Co-Moderator Dave LaGreca ergänzte, dass die Geschichte rund um Danhausen und die New York Knicks kaum planbar gewesen sei. Kein Writign Team hätte ein solches Szenario bewusst schreiben können.

Bully Ray fasste seine Sichtweise schließlich in einem Satz zusammen. Danhausen werde vielleicht niemals ein klassisches Fünf-Sterne-Match bestreiten. Für ihn stehe jedoch fest: Danhausen sei längst ein Star.

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