WWE verfolgt mit der Summer Tour 2026 offenbar einen klaren Plan – SmackDown Vorschau

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WWE bringt im Sommer 2026 die klassischen House Shows in den USA zurück, und für Fans könnte das gleich in doppelter Hinsicht erfreulich sein. Das Unternehmen kündigte zehn nicht im Fernsehen übertragene Live-Events für Juli und August an. Einem Bericht zufolge sollen die Tickets für diese Shows zudem deutlich günstiger ausfallen als für die regulären TV-Veranstaltungen.

Die Summer Tour 2026 und die zehn US-Termine

Am Donnerstag gab WWE offiziell die Summer Tour 2026 bekannt, eine Reihe von zehn Main-Roster-House-Shows in den USA. Anders als die Bezeichnung Tour vermuten lassen könnte, handelt es sich nicht um eine zusammenhängende Reise, sondern um zehn einzelne Termine, die sich von Mitte Juli bis Ende August über rund sieben Wochen verteilen, allesamt an Donnerstagen oder Wochenenden.

Den Auftakt macht der 11. Juli in Las Cruces, New Mexico, im Pan American Center. Es folgen der 12. Juli in Albuquerque (The Pit), der 16. Juli in Allentown (PPL Center), der 25. Juli in Stockton (Adventist Health Arena), der 26. Juli in Bakersfield (Dignity Health Arena), der 30. Juli in Springfield (Bank of Springfield Center), der 6. August in Fairfax (EagleBank Arena), der 13. August in Manchester (SNHU Arena), der 29. August in Savannah (Enmarket Arena) und zum Abschluss der 30. August in Charleston (North Charleston Coliseum).

Beworben werden Stars von Raw und SmackDown wie Cody Rhodes, Oba Femi, Rhea Ripley, Seth Rollins, Jade Cargill, Trick Williams und Drew McIntyre, wobei die Card jederzeit Änderungen unterliegt.

Deutlich günstigere Tickets als bei den TV-Shows

Der für Fans womöglich wichtigste Aspekt betrifft die Preise. Bryan Alvarez berichtete seinen Abonnenten gegenüber auf X, dass die Tickets für die Summer-Tour-Shows wesentlich erschwinglicher angeboten werden sollen als die TV-Veranstaltungen des Unternehmens.

Alvarez räumte ein, dass dies wenig überraschend sei, betonte aber zugleich, wie relevant es für viele Fans ist. In der aktuellen Ausgabe von Wrestling Observer Live verwies er darauf, dass gerade jene Anhänger profitieren könnten, die sich bislang über die hohen Preise der TV-Shows beschwert hätten und etwa ihre Familie gerne zu Raw mitnehmen würden, sich die Tickets dafür aber kaum leisten können.

Diese Einordnung passt in ein größeres Bild. Bereits Anfang April hatte Alvarez berichtet, dass WWE die Ticketpreise über den Sommer hinweg senken wolle, ausgelöst auch durch eine viel beachtete CM-Punk-Promo zu genau diesem Thema.

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Die Bedeutung von House Shows für die Wrestler

Über die Preisfrage hinaus hob Alvarez die generelle Bedeutung von House Shows hervor. Sie seien ein wichtiger Bestandteil des Pro Wrestlings, weil sie den Talenten mehr Gelegenheiten geben, Ring-Erfahrung zu sammeln. Jede größere Organisation solle solche Touren durchführen, weshalb er es begrüße, dass WWE wieder verstärkt auf House Shows setze.

Ähnlich hatten sich zuletzt mehrere Stars geäußert. Cody Rhodes machte in seinem Podcast „What Do You Wanna Talk About?“ deutlich, dass er den WWE-Verantwortlichen seit Längerem House-Show-Ideen vorschlägt.

Sein Vorschlag laufe darauf hinaus, an einem Wochenende pro Monat solche Shows anzusetzen, die zwar die gegenwärtigen Storylines berücksichtigen, aber bewusst etwas freier und gemischter angelegt sind als das streng durchgetaktete TV-Programm. Das Hauptargument bleibt dabei stets dasselbe, nämlich die regelmäßige Möglichkeit, vor Publikum neues Material auszuprobieren, bevor Dinge im Fernsehen präsentiert werden.

CM-Punk nicht dabei

Ein bemerkenswertes Detail gibt es rund um CM Punk. Ausgerechnet einer der bekanntesten Befürworter von House Shows taucht in den beworbenen Sommer-Auftritten nicht auf. Die WWE hat Punk aus dem entsprechenden Werbematerial entfernt. Aktuellen Berichten zufolge legt er derzeit eine Auszeit ein.

Bezeichnend ist das auch deshalb, weil es gerade eine CM-Punk-Promo zu den hohen Ticketpreisen war, die die Debatte über günstigere Karten mit angestoßen hatte. Während WWE nun also bei den House Shows preislich nachgibt, ist der Wrestler, der das Thema öffentlich gemacht hatte, bei der Tour selbst zunächst nicht dabei.

Einordnung in den WWE-Sommerkalender

Die zehn House Shows kommen zu einem ohnehin dichten Sommer hinzu. WWE hatte bereits 16 Raw- und SmackDown-TV-Tapings angekündigt, dazu kommen die europäische Summer Tour, drei Kanada-Termine im August und SummerSlam am 1. und 2. August im U.S. Bank Stadium in Minneapolis.

Der europäische Abschnitt startet am 28. Mai in Liverpool, umfasst TV-Tapings in der Londoner O2-Arena und endet am 24. Juni in Sheffield. Untelevisierte US-House-Shows waren zuletzt selten geworden, weshalb die Rückkehr in diesem Umfang durchaus als bewusste Richtungsentscheidung gewertet werden kann.

Ob WWE die Zahl solcher Termine dauerhaft erhöht, ist damit allerdings noch nicht gesagt. Für den Sommer 2026 ist die Linie aber klar, mehr Live-Events und, zumindest bei den House Shows, niedrigere Preise.

WWE SmackDown geht am heutigen Freitagabend in seine erste Ausgabe nach Backlash. Die Show kommt aus der Colonial Life Arena in Columbia, South Carolina, und dürfte vor allem zwei Stränge in den Mittelpunkt rücken, den Aufbau des Title Matches zwischen Cody Rhodes und Gunther bei Clash in Italy sowie die ungeklärte Lage rund um Jacob Fatu nach seinem Backlash-Angriff auf Roman Reigns.

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SmackDown Vorschau: Schauplatz Columbia und der Trick-Williams-Heimspiel-Faktor

Die heutige Ausgabe von SmackDown findet in der Colonial Life Arena in Columbia, South Carolina, statt. Das ist insofern bemerkenswert, als der amtierende United States Champion Trick Williams aus Columbia stammt. Ein Heimspiel-Auftritt des Titelträgers liegt damit auf der Hand, auch wenn die WWE Trick Williams nicht offiziell auf der Werbe-Card führt. Generell hat die WWE für heute Abend keine Matches vorab angekündigt.

Cody Rhodes gegen Gunther: Der Weg nach Clash in Italy

Im Mittelpunkt steht das Titelmatch zwischen Cody Rhodes und Gunther bei „Clash in Italy”. Das Match um die Undisputed WWE Championship soll am 31. Mai 2026 in der Inalpi Arena in Turin stattfinden.

Möglich wurde diese Paarung in der vergangenen Woche durch Paul Heyman, der Gunther noch einen Gefallen schuldete, da dieser vor WrestleMania 42 Seth Rollins ausgeschaltet hatte. Heyman betonte jedoch, dass er nicht Gunthers neuer Manager sei, sondern lediglich diesen einen Gefallen eingelöst habe.

Im selben Segment versuchte Gunther erneut, Rhodes in den Sleeperhold zu nehmen, der Champion wehrte jedoch ab und konterte verbal. Er habe keine Angst vor jemandem, der Goldberg, John Cena und AJ Styles in den Ruhestand geschickt habe, und stichelte gegen Heyman mit dem Hinweis, dass Brock Lesnar bei ihm aufgehört habe, Roman Reigns nichts mit ihm zu tun haben wolle und CM Punk ihn verstoßen habe.

Für heute Abend ist offiziell ein Auftritt von Cody Rhodes  beworben, Gunther ist nach laufenden Storylines ebenfalls zu erwarten. Eine direkte Konfrontation liegt also nahe.

Alle Highlights im Überblick

Segment
GUNTHER entscheidet, ob er zu SmackDown wechselt und Cody Rhodes bei „Clash in Italy“ herausfordert

Segment
Der United States Champion Trick Williams wird an der University of South Carolina mit einer Willkommensfeier empfangen

Segment
Jade Cargill äußert sich zu ihrem Angriff auf Rhea Ripley

Segment
Cody Rhodes tritt auf