Die Zuschauerzahlen von WWE entwickelten sich Anfang Mai 2026 je nach Show sehr unterschiedlich. Während SmackDown einen weiteren deutlichen Rückgang hinnehmen musste, verlor auch RAW nach dem starken WrestleMania-Schub leicht an Reichweite. NXT konnte sich dagegen nach der schwachen Vorwoche spürbar erholen.
SmackDown fällt auf niedrigsten Wert seit Januar
SmackDown erreichte am 1. Mai durchschnittlich 1,153 Millionen Zuschauer und kam in der Zielgruppe der 18 bis 49-Jährigen auf ein Rating von 0,25. Im Vergleich zur Vorwoche bedeutete das einen Rückgang der Gesamtzuschauerzahl um neun Prozent, während die Zielgruppe sogar um 22 Prozent einbrach. Trotz der schwächeren Werte belegte die Show im US-Kabelfernsehen dennoch Platz drei in der werberelevanten Zielgruppe. Vor allem die NHL-Playoffs auf ESPN und ESPN2 lagen vor der WWE-Sendung. Zusätzlich stand SmackDown in direkter Konkurrenz zu mehreren NBA-Playoff-Partien.
Bereits in den vergangenen Wochen hatte sich abgezeichnet, dass SmackDown nach WrestleMania deutlich an Momentum verloren hat. Noch zwei Wochen zuvor hatte die Show mit 1,58 Millionen Zuschauern den besten Wert der vergangenen Monate erzielt. Inzwischen liegen die Zahlen jedoch auf dem niedrigsten Stand seit Ende Januar. Im Jahresvergleich verlor SmackDown rund 17 Prozent der Zuschauer und sogar 31 Prozent in der Zielgruppe der 18 bis 49-Jährigen. Hoffnung setzt WWE offenbar auf die geplante Rückkehr zum zweistündigen Format im Juni, da besonders die dritte Stunde zuletzt regelmäßig starke Zuschauereinbußen verursachte.
RAW bleibt stark, verliert aber leicht an Reichweite
RAW blieb am 4. Mai weiterhin auf hohem Niveau, musste im Vergleich zur Vorwoche aber ebenfalls leichte Verluste hinnehmen. Laut Netflix-Daten und Wrestlenomics erreichte die rote Show innerhalb von sieben Tagen weltweit durchschnittlich 2,7 Millionen Zuschauer bei insgesamt 4,6 Millionen gestreamten Stunden. In der Vorwoche hatte RAW noch 2,8 Millionen Zuschauer und 5,2 Millionen Stunden erzielt, wobei die Ausgabe damals rund elf Minuten länger lief.
International platzierte sich RAW auf Rang sieben der englischsprachigen Netflix-TV-Charts, in den USA belegte die Show Platz acht. Inhaltlich stand vor allem der Aufbau des World Heavyweight Championship Matches zwischen Roman Reigns und Jacob Fatu im Mittelpunkt. Die Ausgabe endete damit, dass Reigns durch einen Tisch befördert wurde und Fatu den Tongan Death Grip ausführte.
Zudem setzte WWE mehrere Entwicklungen für das Main Roster fort. Oba Femi besiegte Otis in einer Open Challenge, Sol Ruca wurde nach einer Konfrontation mit Women’s Intercontinental Champion Becky Lynch offiziell Teil von RAW und JD McDonagh gewann gegen Finn BBálor Joe Hendry sicherte sich durch eine Einmischung von Logan Paul einen DQ-Sieg gegen Austin Theory.
NXT legt nach schwacher Vorwoche deutlich zu
NXT konnte sich am 5. Mai dagegen deutlich steigern. Die Show erreichte 641.000 Zuschauer und verbesserte sich damit um 18 Prozent gegenüber der Vorwoche. In der Zielgruppe der 118-bis 49-Jährigen stieg das Rating von 0,07 auf 0,11, was einem Plus von 57 Prozent entsprach.
Trotz der positiven Entwicklung lagen die Werte weiterhin leicht unter dem Vorjahresniveau. Im Vergleich zum Mai 2025 verlor NXT rund vier Prozent bei den Gesamtzuschauern und 21 Prozent in der Zielgruppe. Gegenüber dem Durchschnitt der vergangenen vier Wochen schnitt die Show jedoch klar besser ab.
Inhaltlich sorgte vor allem die Präsentation des früheren IWGP Heavyweight Champions EVIL für Aufmerksamkeit, der nun unter dem Namen Naraku auftritt. Außerdem entwickelte WWE mehrere Storylines weiter. Zaria stellte eine Herausforderung an North American Women’s Champion Tatum Paxley, ehe Lizzy Rain und Nikkita Lyons die Szene unterbrachen.
Im Main Event setzte sich NXT Champion Tony D’Angelo in einem Non-Title-Match gegen Tavion Heights durch. Hintergrund war ein Angriff D’Angelos zu Beginn der Show als Reaktion auf die Ereignisse der Vorwoche. North American Champion Myles Borne griff unbeabsichtigt ins Matchgeschehen ein und kostete Heights den möglichen Sieg. Nach dem Match wurde D’Angelo schließlich von Mason Rook attackiert, der früher unter dem Namen Will Kroos bekannt war.

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