WWE-TV-Quoten und Streaming-Zahlen: Das erreichten SmackDown (17.04.2026), RAW (20.04.2026) & NXT (21.04.2026)

WWE TV- und Streaming-Ratings Grafik

Die Ausgabe von WWE SmackDown vom 17. April war die letzte Etappe der WWE vor WrestleMania 42 und verzeichnete einen deutlichen Anstieg der Zuschauerzahlen und Einschaltquoten. Die Show fand in der T-Mobile Arena in Las Vegas statt und lieferte als „Go-Home-Show” zum Großereignis den passenden Auftakt der Quoten-Bilanz.

Laut Programming Insider stieg die durchschnittliche Zuschauerzahl von SmackDown auf 1,580 Millionen Zuschauer. Damit liegt die Folge mehr als zehn Prozent über den 1.412 Mio. Zuschauern der Vorwoche und ebenfalls deutlich über dem Vier-Wochen-Durchschnitt von 1.417.000, wie Wrestlenomics berichtet. Es handelt sich um den höchsten Wert des Jahres 2026. Der bisherige Bestwert lag bei der Folge vom 3. April mit knapp über 1,5 Millionen Zuschauern.

Auch in der wichtigen Zielgruppe der 18- bis 49-Jährigen sprang die Show nach oben. Mit einem Marktanteil von 0,42 lag SmackDown deutlich über dem Wert der Vorwoche von 0,36 und nur knapp unter dem Jahresbestwert von 0,43 vom 3. April. In dieser Demo war SmackDown an dem Abend die Nummer eins im Kabelfernsehen.

Inhaltliche Highlights des SmackDown-Abends

Sportlich liefert die Folge die nötige Substanz, um den Quoten-Sprung zu erklären. Den Auftakt machte ein Segment mit Randy Orton, der seinen WrestleMania-42-Kampf gegen Cody Rhodes ankündigte. Cody Rhodes und CM Punk, die beiden WWE Champions vor Mania, schlossen die Show mit einem gemeinsamen Auftritt ab. R-Truth und Damian Priest verteidigten die WWE Tag Team Championship gegen The New Day. Tiffany Stratton sicherte sich nach einem Sieg über Jordynne Grace den Status als Nr. 1 Herausforderin auf die Women’s United States Championship. Den Abschluss vor dem Punk-Rhodes-Segment bildete die Andre the Giant Memorial Battle Royal, die Royce Keys gewann.

Raw nach WrestleMania mit Jahres-Bestwert

Den nächsten Quoten-Höhepunkt lieferte die Raw-Ausgabe vom 20. April nach WrestleMania 42. Die Erwartungen waren hoch, weil die wöchentliche Show in den Wochen vor Mania kontinuierlich an Reichweite gewonnen hatte. Tatsächlich übertraf die Folge nach Mania die bisherige Jahres-Bestmarke deutlich.

Wrestlenomics berichtet, dass die Raw-Episode im Verlauf der Woche insgesamt 3,3 Millionen Zuschauer verzeichnete. Dies ist nicht nur ein Plus gegenüber den 2,9 Millionen Zuschauern der Folge vom 13. April, sondern reicht auch aus, um die bisher meistgesehene Raw-Folge des Jahres 2026 zu werden. Damit übertraf die Sendung die 3,2 Millionen Zuschauer der ersten Raw-Folge vom 5. Januar. Auch bei den Sehstunden lieferte die Show einen neuen Bestwert. Mit 6,5 Millionen Sehstunden gegenüber 5,6 Millionen in der Vorwoche und 5,9 Millionen am 5. Januar markiert die Folge den Jahres-Höchstwert in dieser Kategorie.

Netflix-Rankings: Aufstieg auf Platz 4

Die starken Werte spiegelten sich auch in den Netflix-Rankings wider. Weltweit kletterte Raw auf den vierten Platz und schob sich damit eine Position nach oben. Bemerkenswert ist, dass die Show damit sogar die neue Netflix-Dokumentation über Hulk Hogan überholte, die in der gleichen Woche Premiere feierte, weltweit 3,0 Millionen Aufrufe verzeichnete und auf Platz fünf landete. Auch in den US-Charts erreichte Raw Platz vier und damit erneut einen Sprung um eine Position. In beiden Fällen handelt es sich um die höchste globale Netflix-Platzierung der Sendung im laufenden Jahr und die zweithöchste US-Platzierung nach mehreren dritten Plätzen am 2., 16. und 23. März.

Inhaltliche Highlights der Raw-Ausgabe

Auch sportlich liefert die Folge die passenden Erzählachsen. Roman Reigns absolvierte seinen ersten Auftritt nach dem Sieg über CM Punk um die WWE World Heavyweight Championship und nutzte den Abend für eine Konfrontation mit seinem Cousin und Backlash-Gegner Jacob Fatu. An anderer Stelle hatte Undisputed WWE Champion Cody Rhodes einen gemeinsamen Auftritt mit CM Punk, in dem ein künftiges Match zwischen den beiden angedeutet wurde.

NXT Revenge mit gemischten Werten

Etwas verhaltener fiel das Quoten-Bild bei NXT aus. Am 21. April lief die zweite Woche von NXT Revenge mit mehreren Title-Matches, einem Casket Match und einem Last Woman Standing Match, das gleich zwei wichtige Storylines der Frauen-Division beendete. Trotz dieses dichten Programms blieb der Quoten-Effekt vergleichsweise gering.

Laut Wrestlenomics und Programming Insider erreichte NXT durchschnittlich 591.000 Zuschauer und einen Marktanteil von 0,09 in der Zielgruppe der 18- bis 49-Jährigen. Gegenüber der Vorwoche legte die Gesamtzuschauerzahl nur um ein Prozent zu, im Demo-Segment dagegen um elf Prozent. Bemerkenswert ist, dass NXT seine Werte trotz starker sportlicher Konkurrenz halten konnte. Im gleichen Sendeplatz liefen mehrere Spiele der NHL- und NBA-Playoffs, von denen die meisten siebenstellige Zuschauerzahlen erzielten. Es war zudem die zweithöchste NXT-Zuschauerzahl der vergangenen zwei Monate.

Sorgenfaktor Vorjahres-Vergleich

Im Jahresvergleich zeichnet sich allerdings ein kritischer Trend ab. Die Gesamtzuschauerzahl von NXT ist gegenüber dem Frühjahr 2025 um zwölf Prozent gesunken. Im Demo-Segment fällt der Rückgang sogar auf 44 Prozent, was im Markt der wichtigsten Werbe-Zielgruppe deutliche Spuren hinterlässt. Zwar sind die Werte seit Jahresbeginn nur minimal zurückgegangen, doch mit den Beförderungen mehrerer Top-Stars wie Sol Ruca, Ethan Page und Joe Hendry ins Main Roster steht NXT vor einer entscheidenden Phase.

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