Randy Orton wäre bei WrestleMania fast Champion geworden, ursprüngliche Storyline-Idee und wie Cody Rhodes sein Auge verletzte

Randy Orton teilt Cody Rhodes etwas im Ring mit

WrestleMania 42 ist Geschichte, und mit dem Ende des Großereignisses kommen nun die Hintergründe ans Licht, die zeigen, wie anders die Nacht hätte verlaufen können. Gleich drei Details sorgen für Gesprächsstoff: Berichten zufolge wäre Randy Orton beinahe als neuer Undisputed WWE Champion aus der Show gegangen, Pat McAfee übernahm eine Rolle, die ursprünglich für jemand anderen gedacht war, und Cody Rhodes‘ Augenverletzung geht auf einen konkreten Moment im Kampfverlauf zurück.

Orton sollte ursprünglich Titelträger werden

Laut Berichten von Fightful Select hatte die WWE ursprünglich geplant, Randy Orton bei WrestleMania 42 zum neuen Undisputed WWE Champion zu krönen. Dieser Plan hätte Orton zu seinem 15. World Champion Titel verholfen und wäre ein historischer Moment gewesen. Die Entscheidung, Rhodes den Titel behalten zu lassen, fiel jedoch erst in den letzten Wochen vor der Veranstaltung.
Intern wurden laut Fightful Select zuletzt aktiv beide Szenarien diskutiert, ehe die WWE die endgültige Weichenstellung vornahm. Die kurzfristige Planänderung zeigt, wie knapp die Entscheidung war.

Fehde soll nach WrestleMania weitergehen

Die Entscheidung, den Titel bei Rhodes zu belassen, hängt offenbar direkt mit den langfristigen Planungen der WWE zusammen. Laut Berichten ist die Rivalität zwischen Rhodes und Orton noch nicht abgeschlossen, was sich auch am Ende der Show widerspiegelte. Orton schlug Rhodes nach dem Match mit dem Titel und setzte ihn anschließend mit einem Punt-Kick außer Gefecht. Am Ende des Events lag Rhodes bewusstlos im Ring, während Orton die Arena verließ. Diese Szene war bewusst so gestaltet, um die Geschichte über WrestleMania hinaus fortzuführen.

Aleister Black als ursprünglicher Storyline-Träger

Noch interessanter sind die Details zur ursprünglich geplanten Ausrichtung der Orton-Storyline, die PWInsider liefert. Demnach war Pat McAfees Rolle gar nicht die erste kreative Idee für den Weg in den Main Event. Ein früherer Entwurf aus dem Januar sah vor, dass SmackDown-Star Aleister Black Orton psychologisch unter Druck setzt, um die alte, gefährlichere Version des Apex Predators zum Vorschein zu bringen.

Punt-Kick als entscheidendes Storyline-Element

Ursprünglich war für das WrestleMania-Wochenende ein Match zwischen Aleister Black und Randy Orton geplant. Der entscheidende Handlungsstrang darin wäre Ortons innerer Konflikt gewesen. In dem Moment, in dem er seinen charakteristischen Punt-Kick hätte einsetzen können und müssen, hätte er gezögert und sich zurückgehalten. Dieses Zögern wäre ihm zum Verhängnis geworden und hätte seine Niederlage besiegelt.

Inhaltlich hätte diese Niederlage Blacks zentraler Aussage über Orton recht gegeben. Black hätte damit bewiesen, dass Orton sich trotz aller äußerlicher Veränderungen nie wirklich weiterentwickelt hatte und im Kern noch immer dieselbe Person geblieben war, die er schon immer gewesen war. Der Sieg hätte also nicht nur sportliche, sondern vor allem erzählerische Bedeutung gehabt und Ortons vermeintlichen Wandel als Illusion entlarvt.

McAfee übernahm Blacks Rolle

Der Angriff auf Cody Rhodes mittels Punt-Kick war ebenfalls Teil dieses früheren Konzepts, wäre aber im Kontext der Black-Storyline eingesetzt worden, um den Wandel zu beweisen: „Später sollte Cody Rhodes dann im Rahmen eines WrestleMania-Storyline-Elements angegriffen werden, wobei der Punt genutzt werden sollte, um den alten ‚Apex Predator‘ zurückzubringen und zu beweisen, dass Black die ganze Zeit Unrecht hatte. Es ist unklar, wie weit dieser Vorschlag im kreativen Prozess der WWE vorangekommen ist, doch Anklänge an den ursprünglichen Plan finden sich in Pat McAfees Rolle wieder, darunter die Rückkehr des ‚Apex Predator‘ und Ortons Punt gegen Cody bei WrestleMania.“

Letztendlich ersetzte McAfees Beteiligung die Black-Storyline vollständig: „Irgendwann hat McAfees Rolle also praktisch die Version mit Black abgelöst.“

Die Kernidee blieb dabei dieselbe: Orton kehrt zur gefährlichsten Version seiner Karriere zurück. Nur der Weg dorthin änderte sich komplett, von einem langsamen psychologischen Zusammenbruch, ausgelöst durch Black hin zu dem chaotischen McAfee-Spektakel, das die Fans bei WrestleMania 42 verfolgten.

So entstand Rhodes‘ Augenverletzung

Abseits der Storyline-Hintergründe gibt es nun auch Klarheit über die genaue Entstehung von Rhodes‘ auffälliger Augenverletzung. Während des Main Event Matches landete Orton einen Schlag, der Rhodes unmittelbar vor der Sequenz traf, in der Orton Referee Charles Robinson in die Augen stach. Das Auge schwoll nach dem Match stark an und war in der Post-Show deutlich sichtbar.

Diese Verletzung ist der Grund, warum Rhodes am Folgetag von seinem geplanten Auftritt bei WWE World zurückgezogen wurde, wo ihn Fans bei Fotoshootings und Autogrammstunden hätten treffen sollen. Zudem wurde er dem Gehirnerschütterungsprotokoll unterzogen. Wie schwer die Verletzung tatsächlich ist und welche Auswirkungen sie auf seine weiteren Auftritte haben könnte, ist derzeit noch offen.

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