Liv Morgan über Stalker-Vorfall mit FBI-Einsatz, erstes Gehalt für Mutters Haus und teuerste Fehlinvestition

Liv Morgan ist sichtlich verärgert

Liv Morgan hat in einem ausführlichen Auftritt beim Podcast „You Wish“ im Rahmen von WrestleMania 42 so offen wie selten über ihr Privatleben gesprochen. Die Unterhaltung lieferte gleich drei bemerkenswert persönliche Einblicke: einen erschreckenden Stalker-Vorfall aus den vergangenen Monaten, die Geschichte hinter ihrem ersten großen Kauf nach Beginn ihrer WWE-Karriere und ein selbstironisches Bekenntnis zu ihrer schlechtesten finanziellen Entscheidung.

Stalker drang in bewachte Wohnanlage ein

Wie mehrfach berichtet, war Morgan bereits 2025 mit einem Stalker-Vorfall vor dem WWE Performance Center konfrontiert worden. Nun berichtet sie von einem weitaus bedrohlicheren Ereignis, das sich einige Monate später ereignete. Während Morgan beruflich abwesend war, befanden sich ihre Mutter und weitere Familienangehörige in ihrem Zuhause. Eine Person hatte sich Zutritt zu ihrer bewachten Wohnanlage verschafft und hielt sich über einen langen Zeitraum vor dem Haus auf:

„Vor ein paar Monaten war ich beruflich unterwegs, und wenn ich weg bin, passt meine Mutter auf meine Familie auf. Anscheinend hatte sich ein ‚Fan‘ Zugang zur bewachten Wohnanlage verschafft und klingelte zwei Stunden lang an der Tür, erkundete das Grundstück, versuchte, ins Haus zu gelangen, und suchte unter der Fußmatte nach Schlüsseln. Das ging zwei Stunden lang so.“

Brief mit verdrehter Realitätswahrnehmung

Als Morgan nach Hause zurückkehrte, wartete ein zweiseitiger Brief auf sie. Sein Inhalt verdeutlichte das Ausmaß der verzerrten Wahrnehmung des Mannes: „Als ich nach Hause kam, fand ich einen zweiseitigen Brief vor, aus dem ich den Eindruck gewann, dass dieser Mann offensichtlich glaubte, er würde mit mir sprechen und in einer Beziehung mit mir stehen. Er hinterließ mir diesen Brief, in dem er mir im Grunde vorwarf, ich sei eine Stalkerin – und nicht er. Es war bizarr.“

FBI eingeschaltet, Täter verhaftet

Morgan wandte sich umgehend an die WWE, die den Vorfall sofort als ernsthafte Bedrohung einstuften und die Bundesbehörden einschalteten: „Niemand wurde verletzt, aber ich habe mich an die WWE gewandt und gesagt: ‚Hey, ich möchte euch nur darauf aufmerksam machen.‘ Und sie haben das ernst genommen – sie sagten: ‚Nein, wir leiten das an das FBI weiter. Das geht so nicht. Das ist kein Fan, der bei euch zu Hause vorbeischaut.'“

Die Person wurde am folgenden Tag verhaftet. Der Rechtsprozess ist noch nicht abgeschlossen, die betroffene Person sitzt jedoch seit rund drei Monaten in Untersuchungshaft: „Er war zwei Stunden lang draußen und hat versucht, einzubrechen und hineinzukommen. Am nächsten Tag wurde er verhaftet, und seit drei Monaten sitzt er im Gefängnis. Wir müssen vor Gericht gehen und uns um die ganze Sache kümmern.“

Morgan: „Ich habe keine Angst“

Trotz der Schwere des Vorfalls zeigte sich Morgan gefasst und betonte, sich sicher zu fühlen. Gleichzeitig räumte sie ein, dass die Situation alles andere als normal war: „Das war also eine wilde Begegnung – aber eigentlich gar keine richtige Begegnung. Das war ziemlich verrückt. Aber mir geht es gut. Ich habe keine Angst. Ich fühle mich gut. Er tut mir leid. Sie haben ihn gefunden, und er wird immer noch festgehalten, und ich schätze, wir werden sehen, wie es weitergeht.“

Erstes großes Gehalt: Ein Haus für die Mutter

Deutlich leichter fiel ihr die Erinnerung an ihre erste große finanzielle Entscheidung zu Beginn ihrer WWE-Karriere. Statt das Geld für sich selbst auszugeben, fasste Morgan sofort einen anderen Plan: „Ich habe sofort angefangen, zu sparen und zu planen. Und mein erster großer Kauf war … ich habe meiner Mutter ein Haus gekauft … und das war sozusagen mein erster Kauf.“

Stabilität für die Familie als oberstes Ziel

Die Entscheidung, ihrer Mutter ein Eigenheim zu ermöglichen, war für Morgan keine spontane Geste, sondern das Ergebnis eines langgehegten Versprechens. Sie wollte, dass ihre Mutter nach Jahren voller Unsicherheit etwas Dauerhaftes besitzt: „Ich wollte einfach, dass sie sich zur Ruhe setzt und etwas für sich selbst hat, das ganz ihr gehört.“

Erst im Anschluss daran kaufte Morgan sich selbst ein Haus, auch dabei mit einer Disziplin, die sie bis heute beibehält: „Und das war also das Erste, was ich tat, und dann habe ich mir ein Haus gekauft … aber nein, ich war eigentlich ziemlich pedantisch. Ich habe gespart und geplant.“

Die teuerste Fehlentscheidung

Mit ebenso viel Offenheit sprach Morgan über die schlechteste Investition ihrer Karriere: ihren Tesla Cybertruck. Angeschafft 2024 nach einem Hurrikan in Florida, der die Benzinversorgung unterbrach, entpuppte sich das Fahrzeug schnell als Fehlinvestition: „Die schlechteste Investition, die ich je getätigt habe, und die größte Geldverschwendung überhaupt. Mein Cybertruck. Ich fahre ihn einfach nicht. Ich glaube, ich habe ihn gekauft, weil mir die Vorstellung gefiel, dass er umweltfreundlich ist, und in Florida ging uns gerade das Benzin aus. Wir hatten einen heftigen Hurrikan und an den Tankstellen gab es kein Benzin mehr.“

Heimlicher Krisenvorbereiterin mit Jeep-Herz

Morgan beschrieb sich in jenem Moment als heimliche Weltuntergangsvorbereiterin, die Vorräte und Wasser in ihrer Scheune hortete. Der Cybertruck erschien in dieser Stimmung als konsequenter Schritt. Die Realität des Alltags holte sie jedoch schnell ein: Das Laden des Fahrzeugs ist ihr ein Graus, und ihr geliebter Jeep steht nach wie vor an erster Stelle: „Damals war ich sozusagen ein heimlicher Prepper – ich habe Vorräte und Wasser besorgt und sie in meiner Scheune versteckt. Also dachte ich mir: ‚Oh wow, es gibt kein Benzin mehr – dann hole ich mir eben diesen Cybertruck.‘ Aber ich fahre ihn nie. Es ist ein supercooles Auto, aber ich benutze es nie. Ich hasse es, ihn aufzuladen, und ich liebe einfach meinen knallgelben Jeep Rubicon von 2015 – ich liebe ihn so sehr.“

Siehe auch: WWE WrestleMania 42 Sonntag – Night 2: Alle Ergebnisse & Videos aus Las Vegas, Nevada (19.04.2026)

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*