AJ Styles: Überraschender Rückblick auf seine größten Momente

AJ Styles macht sich auf den Weg zum Ring

AJ Styles hat in einem Karriere-Rückblick gleich mehrere prägende Stationen seiner Laufbahn beleuchtet. Im „The Phenomenally Retro Podcast“ sprach er über sein aus seiner Sicht bestes WrestleMania-Match, den besonderen Zusammenhalt des Bullet Club und die Krankheit, die sein denkwürdiges Tokyo-Dome-Duell gegen Shinsuke Nakamura beinahe verhindert hätte.

Ein Rückblick auf die Matches, die AJ Styles bis heute geprägt haben

Zu Beginn des Gesprächs blickte Styles zunächst auf mehrere Begegnungen zurück, die aus seiner Sicht bis heute zu den wichtigsten seiner Karriere zählen. Dabei nannte er einige der Matches, über die Fans noch immer sprechen, und machte deutlich, dass seine Laufbahn weit mehr umfasst als nur seine Zeit bei WWE. Im Zusammenhang mit den Klassikern aus früheren Jahren erinnerte er unter anderem an Unbreakable sowie an weitere Gegner, mit denen ihn besonders starke Auftritte verbinden.

Styles erinnerte zunächst an mehrere Begegnungen aus seiner Karriere, die bei den Fans bis heute einen besonderen Stellenwert genießen. Dabei nannte er unter anderem das Unbreakable-Match mit Christopher Daniels und Samoa Joe sowie starke Aufeinandertreffen mit Chris Jericho und Jerry Lynn. Aus seiner Sicht gibt es in seinem Karriereverlauf gleich mehrere solcher Matches, die sich ohne Mühe als besondere Highlights herausheben lassen.

Später sprach Styles auch über seine WWE-Zeit und lenkte den Blick auf eine Rivalität, die nach seinem Empfinden nicht immer die Anerkennung bekommt, die sie verdient. Vor allem seine Matches gegen Roman Reigns gehören für ihn zu den Auftritten, die rückblickend womöglich höher einzuschätzen sind, als viele zunächst annehmen.

Warum für Styles ausgerechnet Shane McMahon an der Spitze steht

Die überraschendste Aussage des Rückblicks folgte, als Styles direkt nach seinem besten WrestleMania-Match gefragt wurde. Statt eines der auf dem Papier größeren Namen oder eines späteren WWE-Großmatches nannte er sein WrestleMania-33-Match gegen Shane McMahon.

Ausschlaggebend war für ihn dabei nicht nur der Gegner selbst, sondern vor allem die Art, wie die gesamte Geschichte aufgebaut und im Match umgesetzt wurde:

„Und noch etwas: Mein bestes Match bei WrestleMania war das gegen Shane McMahon. Ja, das war es wirklich. Da ist Shane, der ein Perfektionist ist. Er will, dass alles perfekt ist, und das kann ich total nachvollziehen. Es hat sich einfach so ergeben, dass wir die Dinge genau dort einbauen konnten, wo sie in die Handlung, die wir uns ausgedacht hatten, gehörten, und dadurch passte alles perfekt zusammen.“

Bullet Club funktionierte für AJ Styles wegen echter Freundschaften

Neben seinen Erinnerungen an einzelne Matches sprach Styles auch ausführlich über seine Zeit im Bullet Club. Dabei erklärte er, dass der Erfolg der Gruppierung aus seiner Sicht nicht nur auf kreativen Ideen oder einer besonderen Chemie vor der Kamera beruhte. Vielmehr sei die Verbindung innerhalb der Gruppe deshalb so glaubwürdig gewesen, weil die Beteiligten auch außerhalb des Rings tatsächlich gern Zeit miteinander verbrachten:

„Der Bullet Club war in Japan ein riesiger Erfolg. Ich glaube, viele Fans im Westen wissen gar nicht, wie groß die Gruppe dort wirklich war. Damals war ich mit den Young Bucks, Gallows, Anderson, Tama und Fale unterwegs, und wir hatten zusammen einfach eine großartige Zeit. Es hat uns wirklich Spaß gemacht. Ich habe das schon einmal gesagt und sage es gern noch einmal: Wir haben es tatsächlich genossen, auch abseits des Rings Zeit miteinander zu verbringen.“

Styles machte deutlich, dass der Bullet Club für die Fans vor allem deshalb so glaubwürdig wirkte, weil die Verbindung innerhalb der Gruppe echt war. Die Mitglieder verbrachten auch außerhalb des Rings viel Zeit miteinander, gingen gemeinsam aus und genossen ihre Zeit in Japan. Genau aus diesen echten Freundschaften entstand laut Styles die besondere Chemie der Gruppierung ganz natürlich.

Das Tokyo-Dome-Match gegen Nakamura stand kurz auf der Kippe

Ein weiterer Teil des Rückblicks drehte sich um das viel beachtete Match gegen Shinsuke Nakamura im Tokyo Dome. Styles verriet, dass dieses Duell beinahe gar nicht zustande gekommen wäre, weil er kurz vor der Reise nach Japan schwer erkrankt war. Nach seinen eigenen Schilderungen setzte ihm eine Streptokokken-Halsentzündung massiv zu, sodass er zeitweise ernsthaft befürchtete, den Termin nicht wahrnehmen zu können. NJPW ordnet das Aufeinandertreffen zwischen Styles und Nakamura selbst als großes Match aus jener Phase ein:

„Das hat Spaß gemacht, Mann! Ich hatte gerade erst eine Streptokokken-Halsentzündung hinter mir – im wahrsten Sinne des Wortes. Ich dachte wirklich, ich liege im Sterben. Ich weiß nicht, ob du als Erwachsener schon einmal eine Streptokokken-Halsentzündung hattest, aber das ist wirklich furchtbar. Aber ich erinnere mich, dass es ein paar Tage nach Weihnachten war. Es war schlimm.“

Styles schilderte weiter, dass die erste Behandlung keine Wirkung gezeigt habe. Erst nach einem weiteren Arztbesuch habe sich sein Zustand so verbessert, dass der Flug nach Japan schließlich doch möglich wurde. Gerade weil der Zeitpunkt so knapp war, blieb ihm diese Phase offenbar besonders präsent.

„Ich bin dann zum Arzt gegangen und habe mir eine Spritze geben lassen, die bei meiner Halsentzündung aber überhaupt nicht geholfen hat. Dann haben sie mir Tabletten verschrieben. Am nächsten Tag bin ich zu einem anderen Arzt gegangen. Der hat mir etwas verschrieben und buchstäblich war die Entzündung weg. Zwei Tage später bin ich nach Japan geflogen. Ich hatte echt Angst, dass ich es nicht schaffen würde.“

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