Mercedes Moné hat ihre Regentschaft als Champion beendet und sich vorerst vollständig aus dem Titelgeschehen zurückgezogen. In einem am 4. April 2026 veröffentlichten Update bestätigte sie, dass sie auch den APAC Women’s Championship abgegeben hat. Damit steht sie aktuell ohne aktive Championship da, nachdem sie zuvor über einen längeren Zeitraum mehrere Titel gleichzeitig gehalten hatte.
Entscheidung in London getroffen
Mercedes Moné erklärte, dass sie während ihres Aufenthalts in London vor einer schwierigen Entscheidung stand und sich letztlich dazu entschloss, den Titel zurückzugeben. Sie machte deutlich, dass dieser Schritt nicht leichtfertig getroffen wurde, sondern das Ergebnis besonderer Umstände war.
Finanzielle und organisatorische Probleme als Auslöser
Moné führte aus, dass ihr Team intensiv daran gearbeitet habe, eine Lösung zu finden. Trotz zahlreicher Gespräche und Bemühungen sei jedoch keine Einigung zustande gekommen. Vor allem wirtschaftliche Rahmenbedingungen und fehlende Kooperationsmöglichkeiten hätten letztlich den Ausschlag gegeben.
„Mein Team und ich haben wirklich versucht, eine Lösung zu finden. Wir haben uns Mühe gegeben, Gespräche geführt und alle Möglichkeiten geprüft. Letztendlich teilten sie uns jedoch mit, dass sie nicht über das nötige Budget verfügten, um mich einfliegen zu lassen, und auch nicht bereit waren, mit anderen Veranstaltern zusammenzuarbeiten. Das passte einfach nicht zu meiner Vision. Also habe ich mich entschieden, den Titel niederzulegen.“
Damit bestätigte sie, dass finanzielle Einschränkungen der Promotion sowie fehlende Zusammenarbeit mit anderen Veranstaltern eine zentrale Rolle spielten.
Moné aktuell ohne regulären Titel
Mit der Aufgabe des APAC Women’s Championships ist Mercedes Moné nun offiziell ohne aktive Championship. Zwar befindet sich weiterhin der Owen Hart Foundation Titel in ihrem Besitz, dieser wird jedoch lediglich einmal jährlich verteidigt und gilt daher nicht als klassischer, regelmäßig verteidigter Titel.
Diese Entwicklung ist besonders bemerkenswert, da Moné zuvor eine außergewöhnliche Phase erlebte, in der sie zeitweise bis zu 13 Titel gleichzeitig hielt. Dazu zählten unter anderem die AEW TBS Championship, die CMLL Women’s Championship sowie die ROH Women’s Television Championship.
Titelverluste markieren das Ende einer dominanten Phase
Noch vor wenigen Wochen hielt Moné gleichzeitig mehrere Championships in verschiedenen Promotions und Ländern und zählte damit zu den präsentesten Titelträgerinnen im internationalen Wrestling. Diese Phase stellte den Höhepunkt ihrer globalen Aktivitäten dar.
Bereits gegen Ende des Jahres 2025 begann jedoch ein Wandel. Unter anderem verlor sie die TBS Championship an Willow Nightingale. Es folgte eine vorübergehende Abwesenheit aus dem AEW-TV, bevor sie im März zurückkehrte und in den darauffolgenden Wochen nach und nach ihre verbleibenden Titel abgab oder verlor.
Damit endet vorerst eine Phase, in der Moné weltweit eine außergewöhnlich dominante Rolle im Titelgeschehen einnahm.
Persönliche Haltung und Selbstverständnis
Moné machte deutlich, dass sie die Situation nicht nur als organisatorisches Problem betrachtet, sondern auch als eine Frage der eigenen Haltung. Aus ihrer Sicht gehört es zum Wrestling-Geschäft dazu, dass nicht jede Zusammenarbeit den eigenen Erwartungen entspricht.
Gleichzeitig betonte sie, dass sie aus solchen Erfahrungen gelernt habe, den eigenen Wert klarer zu definieren und konsequent für ihre Vorstellungen einzustehen. Ihre Entscheidung versteht sie daher auch als Ausdruck ihres persönlichen Anspruchs.
Bewusste Entscheidungen trotz Verzicht
Im weiteren Verlauf ihres Statements unterstrich Moné, dass alle Schritte ihrer Karriere bewusst getroffen werden. Auch der Verzicht auf einen Titel sei Teil eines größeren Plans.
„Jeder Titel, den ich trage, hat eine Bedeutung. Jeder Schritt, den ich mache, hat einen Sinn. Auch wenn es nicht leicht war, war es doch notwendig. Denn Wachstum bedeutet manchmal, loszulassen.“
Widerspruch von APAC-Gründer sorgt für Diskussionen
Nach Monés Aussagen meldete sich auch APAC Wrestling-Gründer Ayez Shaukat zu Wort und stellte Teile ihrer Darstellung infrage. Zwar äußerte er Respekt gegenüber Moné und zeigte Verständnis für ihre terminlichen Herausforderungen, betonte jedoch, dass die öffentliche Darstellung aus seiner Sicht nicht vollständig den tatsächlichen Ablauf widerspiegele.
Shaukat erklärte, dass die Promotion sehr wohl versucht habe, Lösungen zu finden. Demnach habe man aktiv Gespräche mit anderen Veranstaltern geführt und verschiedene Möglichkeiten geprüft, um einen Einsatz von Moné zu realisieren. Gleichzeitig stellte er klar, dass er nie verlangt habe, dass andere Promotions Flugkosten übernehmen sollten.
Darüber hinaus sei man bereit gewesen, zusätzliche finanzielle Mittel zu organisieren, unter anderem über Sponsoren, um Monés Reise nach Malaysia zu ermöglichen. Letztlich sei dies jedoch wirtschaftlich nicht umsetzbar gewesen.
Gespräche mit internationalen Promotions ohne Ergebnis
Laut Shaukat habe es auch konkrete Gespräche mit Promotions in Europa gegeben, darunter Organisationen in Polen und Frankreich. Diese Gespräche seien zwar konstruktiv verlaufen, hätten jedoch keinen tragfähigen wirtschaftlichen Weg ergeben.
Kontakte zu Winnipeg Pro Wrestling hätten hingegen nur eine untergeordnete Rolle gespielt und seien nicht über erste Gespräche hinausgegangen.
Er verwies zudem auf die generellen Herausforderungen kleiner Promotions. APAC arbeite ohne große Investoren oder umfangreiche Sponsorenstrukturen und nehme teilweise sogar finanzielle Verluste in Kauf. Unter diesen Voraussetzungen seien internationale Verpflichtungen nur schwer realisierbar.
Versöhnliche Worte trotz unterschiedlicher Darstellung
Zum Abschluss richtete Shaukat versöhnliche Worte an Moné und entschuldigte sich für mögliche Unannehmlichkeiten. Gleichzeitig machte er deutlich, dass er seine eigene Darstellung der Ereignisse vertreten werde, insbesondere wenn es um den Schutz seiner Reputation gehe.
AEW Dynamite (01.04.2026) in voller Länge und mit deutschem Kommentar
Hier gibt es die komplette Ausgabe von AEW Dynamite vom vergangenen Mittwoch in voller Länge und mit deutschem Kommentar.
Die deutschsprachige Kommentierung übernehmen Mike Ritter und Oliver Copp, die die Ereignisse der Show begleiten und einordnen. Die deutsche TV-Erstausstrahlung erfolgte am 4. April 2026 auf DMAX.
All Elite Wrestling ist in Deutschland exklusiv im Free-TV auf DMAX zu sehen. AEW Dynamite läuft dort immer sonntags um 00:20 Uhr, während die aktuelle Folge bereits zuvor ab Freitag um 22 Uhr auf discovery+ verfügbar ist. Zusätzlich wird AEW Collision montags um 00:20 Uhr ausgestrahlt.
Die ganze Titelgeschichte um Moné war dermaßen lächerlich und hat halt am Ende nur ihr, finanziell, genutzt. Ernst nehmen kann man sie auch nicht mehr.
Es war halt von Anfang an Quatsch und ich weiß auch nicht wieso die ganzen verschiedenen Promotions da mitgezogen sind.
Es war ja auch gar nicht Möglich das Moné die Titel adäquat verteidigen konnte. Die meisten hat sie jetzt nicht mal mehr „verloren“, nein sie hat sie einfach abgelegt ohne sie ein einziges mal aktiv zu verteidigen… blub.
Das Sie jetzt ohne Gürtel dasteht ist natürlich sowieso nur vorrübergehend. Mit dem Ausfall von Toni Storm und dem schwachen Thekla booking zu Zeit (unfassbar wie schlecht AEW ihre champions bookt,erst Statlanders Run völlig verbookt, und jetzt Theklas) ist es nur ne Frage der Zeit bis man Moné den Haupttitel gibt… vermutlich sogar noch vor All-In.
Finde es auch etwas seltsam das sie meint das die Promotions hier die Flugkosten ect übernehmen müssten und was weiß ich… Moné hat doch sicher sehr viel mehr Geld zu ihrer Verfügung als all die kleinen Promotions zusammen von denen sie die Titel trug. Wird ihr schon kein all zu großes Loch in die Tasche brennen den Flug selbst zu bezahlen. So ist das eben mit kleinen Indy Promotions, da fließt nur wenig Geld und selbst bei einer großen Company wie WWE müssen die meisten Wrestler den großteil der Reisekosten zahlen, aber das ist ja unter ihrer Würde. Nein die Wahrheit ist wohl eher die das sie nicht all zu viel Lust hatte durch die Welt zu jetten um vor 100 Leuten ein Match zu worken für eine Promotion die kaum einer kennt.
Was solls, bin froh das dieses Kapitel vorbei ist, es war einfach totaler Mist mit den ganzen Gürteln.
Wenn ihre Matches die Qualität haben wie es einige hatten zuletzt bei AEW, kann ich mir ihr leben… als TBS Champ war da sProblem das die ganze Frauendivison praktisch begraben worden ist. So sehr das der „Haupttitel“ gar keine Rolle mehr spielte. Das man alles unter Moné begräbt darf nicht wieder passieren. Es kann nicht sein das die Aufmerksamkeit sich komplett nur auf sie beschränkt. Doch das war der Fall.
Ich mag die Storyline vom Millionär (viele Titel) zum Tellerwäscher (kein Titel)