AJ Styles: Neue Einblicke zu WWE-Plänen, Karriereende und Hall of Fame

AJ Styles erhebt seinen Finger

AJ Styles hat in seinem „Phenomenally Retro Podcast“ mehrere Einblicke in bislang unbekannte WWE-Pläne, seine Karriere nach dem Rücktritt sowie seine bevorstehende Aufnahme in die WWE Hall of Fame gegeben. Dabei thematisierte er unter anderem eine verworfene Idee rund um Abyss, persönliche Gedanken zu seinem Look nach der Karriere und seine Herangehensweise an die große Ehrung im Rahmen von WrestleMania 42 in Las Vegas.

Geplanter Royal-Rumble-Auftritt von Abyss kam nie zustande

Im Rückblick auf seine gemeinsame Vergangenheit mit Abyss sprach AJ Styles über konkrete Pläne der WWE, den langjährigen TNA-Star im Rahmen des Royal Rumble Matches auftreten zu lassen. Diese Idee wurde letztlich jedoch nicht umgesetzt: „Es gab einen Moment, in dem wir dachten, er würde beim Royal Rumble dabei sein. Doch daraus wurde nichts, und das tut mir für ihn wirklich leid. Das wäre die Krönung für Abyss gewesen. Er hätte es endlich in die WWE geschafft. Das hätte mir sehr gefallen, aber anscheinend war da jemand anderer Meinung.“

Darüber hinaus würdigte Styles seinen früheren Weggefährten und hob dessen Fähigkeiten im Ring hervor. Er ordnete Abyss unter den besten großen Wrestlern ein, mit denen er im Laufe seiner Karriere zusammengearbeitet hat: „Er gehört definitiv zu meinen Top 5, die alles konnten und auch bereit waren, es zu tun. Er war schnell, hatte großartige Moves und einen ganz eigenen Charakter. Er war einfach großartig.“

Erinnerungen an brutale TNA-Duelle im Steel Cage

Im Rückblick auf ihre gemeinsamen TNA-Matches, insbesondere das Aufeinandertreffen bei Lockdown 2005, erklärte AJ Styles, dass die besonderen Bedingungen des Events kreative Ansätze erforderten, um sich von anderen Matches abzuheben. Dabei habe die Action bereits lange vor dem offiziellen Start eingesetzt und sich zunächst außerhalb des Rings abgespielt, bevor das Match im Ring begann. Styles betonte zudem, dass die Begegnung von intensiven und chaotischen Elementen geprägt war, darunter der Einsatz von Reißzwecken, Ketten sowie Aktionen am und auf dem Steel Cage.

Abyss, der mit bürgerlichem Namen Chris Park heißt, war nie aktiv als Wrestler bei WWE im Einsatz, ist jedoch seit 2019 als Produzent im Backstagebereich tätig. Zudem trat er Anfang des Jahres in einem Tribut-Segment für AJ Styles nach dessen Karriereende im WWE-TV auf.

Karriereende und neue Perspektiven nach dem Rücktritt

AJ Styles beendete im Januar seine aktive Karriere im Ring und steht nun vor neuen Lebensabschnitten. Im Zuge dessen sprach er auch über mögliche Veränderungen seines äußeren Erscheinungsbildes, insbesondere über frühere Überlegungen, sich die Haare zu rasieren.

Inzwischen hat sich seine Sichtweise darauf jedoch verändert. Er stellte klar, dass seine Haare für ihn heute eine andere Bedeutung haben als zu seiner aktiven Zeit: „Es ist seltsam, denn jetzt sind es einfach nur meine Haare.“

Gleichzeitig machte Styles deutlich, dass er aktuell keine endgültige Entscheidung getroffen hat und weiterhin unsicher ist, ob er eine größere Veränderung vornehmen möchte: „Ich weiß nicht – ich bin mir da noch nicht ganz sicher. Ich weiß nicht, welche Frisur ich mir machen lassen soll. Und zugegebenermaßen ist es irgendwie ganz schön, nicht alle zwei Wochen zum Friseur gehen zu müssen.“

Damit relativierte er frühere Aussagen, wonach sein Rücktritt möglicherweise auch das Ende seines langjährigen Looks bedeuten könnte. Nach dem Karriereende scheint dieser Schritt für ihn derzeit keine Priorität mehr zu haben.

Hall of Fame: Styles plant kurze und persönliche Rede

AJ Styles ging auch auf seine bevorstehende Aufnahme in die WWE Hall of Fame ein und machte deutlich, dass er diesen besonderen Moment bewusst gelassen angeht. Er erklärte, dass er sich keinen unnötigen Druck machen wolle, und verwies dabei augenzwinkernd darauf, dass er sich seine Rede nicht vollständig einprägen müsse, da ihm ein Teleprompter dabei helfen werde.

Trotz dieser lockeren Herangehensweise unterstrich Styles, dass ihm die Wirkung seiner Ansprache sehr wichtig ist. Er wolle sicherstellen, dass seine Rede gut beim Publikum ankommt, ohne zu lang zu werden oder die Zuschauer zu ermüden. Sein Ziel sei es, die richtige Balance zwischen Inhalt und Länge zu finden, um dem Anlass gerecht zu werden: „Ich werde versuchen, nicht alle zu verärgern, die gekommen sind, um die anderen Aufnahmen zu sehen. Ich werde versuchen, nicht einer von denen zu sein, bei denen man zuschaut und denkt: ‚Meine Güte, mach mal Schluss.‘“

Daraus leitet sich für ihn ein klarer Ansatz ab, der auf Kürze und Prägnanz setzt. Gleichzeitig sei er sich bewusst, dass viele Redner versuchen, ihre Beiträge mit Humor zu gestalten, während er selbst noch an der finalen Ausrichtung arbeite: „Ich werde also darauf achten, dass ich mich an die Vorgaben halte und die Leute AJ Styles nicht wegen seiner Rede in der Hall of Fame hassen. Kurz und bündig ist wahrscheinlich der beste Weg. Ich weiß, dass es Leute gibt, die versuchen, ein bisschen mehr Humor in ihre Reden einzubauen, was toll ist. Ich weiß noch nicht genau, wie es laufen wird oder was ich sagen werde …“

Zum Abschluss unterstrich Styles, dass ihm vor allem eines wichtig ist: den Menschen zu danken, die ihn auf seinem Weg begleitet haben. Besonders hob er dabei die Bedeutung der Fans hervor: „Ich weiß, dass es viele Menschen gibt, denen ich danken muss. Ich möchte den Fans sagen, wie sehr ich es schätze, dass sie mich so weit gebracht haben, denn ich habe nie an mich selbst gedacht und geglaubt, ich hätte es schaffen müssen. Dass ich es geschafft habe – das spricht für die Fans, die es da draußen gibt.“

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