Die WWE hat laut einem aktuellen Bericht den AEW „Revolution“ Pay-per-View genau verfolgt. Während einer Fragerunde wurde bekannt, dass sowohl Talente als auch Mitarbeiter der WWE den Pay-per-View beobachtet haben. Die Entwicklungen sind relevant, da sie Einblicke in die interne Wahrnehmung des Konkurrenzprodukts geben.
WWE verfolgt AEW-Shows regelmäßig im Hintergrund
Im Rahmen der Fragerunde wurde WrestleVotes konkret danach gefragt, ob WWE-Personal den AEW-Pay-per-View vom Vorabend verfolgt habe. In der Antwort wurde deutlich gemacht, dass die WWE die Programme von AEW aufmerksam beobachtet. Laut dem Bericht handelt es sich dabei nicht um Einzelfälle, sondern um einen regelmäßigen Vorgang innerhalb der Company.
Demzufolge wird AEW intern immer wieder thematisiert. Ein Grund dafür ist die enge Verbindung vieler Wrestler beider Promotions. Zahlreiche Talente haben in der Vergangenheit gemeinsam gearbeitet und pflegen bis heute persönliche Kontakte. Diese Beziehungen führen dazu, dass aktuelle Ereignisse aus AEW-Shows auch innerhalb der WWE diskutiert werden.
Persönliche Verbindungen fördern Austausch zwischen Wrestlern
Ein konkretes Beispiel aus dem Bericht betrifft Mitglieder von FTR, die früher mit mehreren aktuellen WWE-Raw-Stars zusammengearbeitet haben. Zusätzlich wird erwähnt, dass sie unter anderem eine enge Freundschaft mit Bayley pflegen. Solche Verbindungen sorgen dafür, dass Wrestler auch über Promotions hinweg miteinander in Kontakt bleiben.
Durch diesen Austausch entstehen Gespräche über aktuelle Entwicklungen in den jeweiligen Shows. Wrestler informieren sich gegenseitig über Geschehnisse und behalten so im Blick, was ihre ehemaligen Kollegen aktuell im Ring leisten. Diese Dynamik trägt dazu bei, dass AEW auch innerhalb der WWE präsent bleibt.
Eigene Mitarbeiter analysieren AEW-Shows für WWE
Über den informellen Austausch hinaus geht der Bericht noch einen Schritt weiter. Demnach verfolgt die WWE AEW nicht nur beiläufig, sondern auch strukturiert. Innerhalb der Company soll es Mitarbeiter geben, deren Aufgabe es ist, AEW-Shows gezielt anzusehen und darüber interne Berichte zu erstellen.
Diese Analysen werden laut Bericht an verschiedene Abteilungen innerhalb der WWE weitergeleitet. Dazu gehören unter anderem auch Analytics-Teams. Die gesammelten Informationen dienen offenbar dazu, das Geschehen bei AEW genau auszuwerten und intern nutzbar zu machen. Laut WrestleVotes handelt es sich dabei um keinen geheimen Prozess innerhalb des Unternehmens.
Locker Room Verhältnis deutlich entspannter als Online-Debatten
Während die Rivalität zwischen WWE- und AEW-Fans in sozialen Medien häufig sehr emotional geführt wird, zeichnet der Bericht ein anderes Bild aus dem Backstagebereich. Hinter den Kulissen scheint das Verhältnis deutlich entspannter zu sein.
Da viele Wrestler im Laufe ihrer Karriere bereits in verschiedenen Promotions aktiv waren, bestehen weiterhin Verbindungen über Unternehmensgrenzen hinweg. Es ist daher wenig überraschend, dass Talente verfolgen, wie sich ihre ehemaligen Kollegen in anderen Ligen entwickeln und welche Leistungen sie aktuell im Ring zeigen.
Sherilyn Guerrero plant Wrestling-Debüt: Tochter von Eddie Guerrero nennt Zeitrahmen
Sherilyn Guerrero, die Tochter der verstorbenen Wrestling-Legende Eddie Guerrero, bereitet sich aktiv auf ihr Debüt im Ring vor. In einem Interview sprach sie über ihren Trainingsfortschritt, eine zwischenzeitliche Verletzung und ihre aktuellen Pläne.
Training bei Booker T und erste Rückschläge
Im Gespräch mit „The Magic of Wrestling“ erklärte die 30-Jährige, dass sie aktuell bei Booker T trainiert, um ihr In-Ring-Debüt vorzubereiten. Sie begann eigenen Angaben zufolge etwa im Oktober mit dem Training und arbeitet seither gezielt auf ihren ersten Auftritt hin.
Im Dezember wurde sie jedoch vorübergehend durch eine Knöchelverletzung ausgebremst. Diese zwang sie zu einer Pause, wodurch sich ihr Trainingsplan zunächst verzögerte. Inzwischen hat Guerrero das Training wieder aufgenommen und setzt ihre Vorbereitung fort.
Verletzung sorgt für neue Motivation
Rückblickend beschrieb Guerrero die verletzungsbedingte Pause als hilfreiche Phase. Die Zeit der Erholung habe es ihr ermöglicht, ihre Ziele und ihre Motivation neu zu reflektieren. Nach ihrer Rückkehr nehme sie das Training intensiver und gleichzeitig positiver wahr als zuvor.
Diese Erfahrung habe ihre Einstellung zum Wrestling weiter gefestigt. Sie empfindet den Prozess seitdem bewusster und konzentrierter, was sich auch auf ihre Trainingsleistung auswirkt.
Lob für Trainerteam bei Reality of Wrestling
Besonders positiv äußerte sich Guerrero über die Trainer an Booker Ts Wrestling-Schule. Ihrer Einschätzung nach handelt es sich um ein engagiertes Team, das sich sowohl im Ring als auch außerhalb intensiv um die Entwicklung seiner Schüler kümmert.
Sie betonte, dass die Coaches viel Zeit und Energie investieren und eine Umgebung schaffen, in der sich die Schüler wohlfühlen. Diese Atmosphäre ermögliche es, Fragen zu stellen und Dinge mehrfach auszuprobieren. Für Guerrero ist genau diese offene und unterstützende Struktur ein entscheidender Faktor für die Entwicklung angehender Wrestler.
Debüt noch für 2026 geplant
Im Hinblick auf ihr erstes Match zeigte sich Guerrero zuversichtlich. Sie geht aktuell davon aus, noch im Laufe des Jahres 2026 ihr Debüt zu geben. Auf die Frage nach einem konkreten Zeitplan erklärte sie, dass sie fest damit rechne, noch in diesem Jahr erstmals in den Ring zu steigen.
Damit befindet sie sich weiterhin im geplanten Rahmen ihrer Entwicklung, auch wenn die Verletzung kurzfristig zu einer Unterbrechung geführt hatte.
Weitere Projekte neben dem Wrestling
Guerrero trainiert bei „Reality of Wrestling“, der Wrestling-Schule von Booker T. Diese Einrichtung ist Teil des WWE-ID-Programms und hat bereits mehrere bekannte Talente hervorgebracht. Dazu gehört unter anderem WWE-Raw-Star Roxanne Perez.
Neben ihrer Ausbildung im Wrestling ist Guerrero auch online aktiv. Sie betreibt einen eigenen YouTube-Kanal, auf dem sie regelmäßig Vlogs veröffentlicht. Vor kurzem erschien dort zudem ein Interview mit Mick Foley, in dem sie unter anderem über Erinnerungen an ihren Vater Eddie Guerrero sprach.
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