Die geplanten WWE-Shows in Saudi-Arabien könnten aufgrund der aktuellen Lage im Nahen Osten unter Druck geraten. Über diese Situation hatten wir bereits am Sonntag berichtet – siehe hier.
In einem neuen Bericht erklärt Dave Meltzer nun, dass besonders eine Veranstaltung, die für Juli geplant ist, derzeit als unsicher gilt. Gleichzeitig wird innerhalb der WWE über den Status der noch geplanten Events gesprochen. Eine offizielle Entscheidung dazu wurde bislang jedoch noch nicht getroffen.
Die Situation ist für das Unternehmen von großer Bedeutung, da die Veranstaltungen in Saudi-Arabien ein zentraler Bestandteil der langfristigen Partnerschaft zwischen der WWE und der saudischen General Entertainment Authority sind.
Bericht über mögliche Auswirkungen auf geplante Shows
Laut Dave Meltzer stehen mehrere geplante WWE-Veranstaltungen in Saudi-Arabien derzeit unter Beobachtung. In seinem täglichen Update erklärte der Wrestling-Journalist, dass die für Juli vorgesehene Show angesichts der aktuellen geopolitischen Lage wahrscheinlich nicht stattfinden könnte.
Darüber hinaus sind für das Jahr 2026 zwei weitere Veranstaltungen im Land vorgesehen. Zusätzlich plant die WWE, WrestleMania 43 im Jahr 2027 in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad auszurichten. Meltzer stellte jedoch klar, dass diese Pläne davon abhängen, wie sich die Situation in der Region weiterentwickelt: „Für dieses Jahr waren noch zwei weitere Veranstaltungen geplant, dazu kommt Mania im nächsten Jahr“, schrieb Meltzer.
„Ob die Veranstaltungen stattfinden können, hängt davon ab, wie sich die Situation weiterentwickelt. Aktuell werden in dem Land keine großen Events ausgetragen, darunter die Formel 1, UFC-Veranstaltungen, Boxkämpfe oder auch WWE-Shows. Für die WWE würde das einen spürbaren Verlust der eingeplanten Einnahmen bedeuten.“
Interne Gespräche innerhalb der WWE
Auch Bryan Alvarez von F4Wonline berichtete zuvor über interne Diskussionen innerhalb der WWE bezüglich der geplanten Veranstaltungen. Dabei betonte er, dass es derzeit keine endgültige Entscheidung über mögliche Absagen gebe.
Alvarez erklärte, dass seine Informationen sich ausschließlich auf Gespräche innerhalb des Unternehmens beziehen und nicht auf eine bereits getroffene Entscheidung.
Er stellte klar, dass er nicht von einer Absage berichte, sondern lediglich darüber, dass innerhalb der WWE Gespräche über den aktuellen Status der Veranstaltungen geführt werden.
Aktuelle Saudi-Arabien-Pläne der WWE
Die WWE veranstaltete am 31. Januar 2026 in Riad bereits den Royal Rumble. Diese Show war die erste von insgesamt drei Premium-Live-Events, die für das Jahr 2026 in Saudi-Arabien geplant sind. Nach dem Royal Rumble sind derzeit zwei weitere Veranstaltungen vorgesehen.
Große finanzielle Bedeutung der Partnerschaft
Die Veranstaltungen in Saudi-Arabien haben für die WWE eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Im Rahmen der Kooperation mit der saudischen General Entertainment Authority erhält das Unternehmen pro Veranstaltung rund 55 Millionen US-Dollar.
Laut Berichten könnte der Royal Rumble sogar noch höhere Einnahmen generiert haben. Sollte es 2026 zu Ausfällen der geplanten Shows kommen oder WrestleMania 43 nicht im Wüstenstaat stattfinden, würde dies einen erheblichen Verlust der erwarteten Einnahmen bedeuten.
Langjährige Kooperation mit Saudi-Arabien
Die Partnerschaft zwischen der WWE und der saudischen General Entertainment Authority besteht seit dem Jahr 2018 und läuft nach aktuellem Stand mindestens bis 2027. Seit Beginn dieser Zusammenarbeit hat die WWE insgesamt 14 Veranstaltungen im Land durchgeführt.
Auch der Royal Rumble im Januar 2026 zählt zu diesen Events. Die Vereinbarung gilt als einer der finanziell bedeutendsten Verträge in der Geschichte des Unternehmens. Die Einnahmen aus diesen Veranstaltungen wurden in den Finanzprognosen der WWE bereits berücksichtigt, nachdem das Unternehmen Teil der TKO Group Holdings geworden ist.
Update zur Struktur im WWE-Creative-Team von RAW
Hinter den Kulissen der WWE hat es rund um das Kreativteam von Monday Night Raw zuletzt mehrere personelle Entwicklungen gegeben. Während einige Berichte nach der Raw-Ausgabe vom 9. März 2026 in Seattle eine größere Umstrukturierung vermuten ließen, zeigen neue Informationen ein differenzierteres Bild. Gleichzeitig wurden weitere Beförderungen innerhalb der Kreativabteilung bestätigt, während die WWE ihre Storylines im Vorfeld von WrestleMania 42 weiter ausrichtet.
Klarstellung zur Rolle von Alexandra Williams im Raw-Writing Team
Bei der Ausgabe von WWE Raw am 9. März in Seattle kam es hinter den Kulissen nach aktuellen Informationen zu keiner grundlegenden Veränderung innerhalb des kreativen Teams der Show. Alexandra Williams ist bereits seit Januar eine von drei Head Writerinnen der Show und arbeitet in dieser Funktion gemeinsam mit Ryan Ward und Jonathan Baekstrom.
Berichte, wonach Williams erst kurz zuvor zur alleinigen Head Writerin von Raw ernannt worden sei, beruhten auf einer Mitteilung von ihr selbst, wurden jedoch missverstanden. Tatsächlich bezog sich ihre Nachricht auf eine andere Veränderung innerhalb des Unternehmens. Williams wurde zur Vice President befördert, während ihre Rolle im Writing-Team von Raw unverändert blieb.
Die derzeitige interne Struktur sieht vor, dass Williams, Ward und Baekstrom als Head Writer gemeinsam für die kreative Ausrichtung der Show verantwortlich sind. Sie berichten in dieser Funktion an Ed Koskey. Koskey wiederum untersteht Bruce Prichard, der seinerseits an Paul Levesque berichtet.
Da die Beförderung von Williams zeitlich nahe an der Raw-Ausgabe in Seattle bekannt wurde, entstand in einigen Darstellungen der Eindruck, dass in dieser Woche eine umfassende Umstrukturierung im kreativen Bereich stattgefunden habe.
Kreative Verantwortung für das Usos- und CM-Punk-Segment
In diesem Zusammenhang wurde insbesondere das viel diskutierte Segment mit The Usos und CM Punk am Ende der Show mit der vermeintlichen Veränderung im Writing-Team in Verbindung gebracht. Nach den nun vorliegenden Informationen trifft diese Annahme jedoch nicht zu.
Es wurde ausdrücklich betont, dass für die betreffende Raw-Ausgabe dieselben Verantwortlichen tätig waren wie bereits seit Januar. Die kreative Idee für das Segment entstand demnach unabhängig von den Berichten über personelle Veränderungen.
Laut den vorliegenden Informationen geht die Konzeption des Segments direkt auf Paul Levesque zurück. Der Abschnitt sollte die laufende Storyline überbrücken, während Roman Reigns in dieser Woche nicht bei der Show anwesend war. Gleichzeitig sollte das Interesse an seiner Rückkehr in der darauffolgenden Woche gesteigert werden.
Weitere Beförderung im Kreativteam von Monday Night Raw
Die WWE hat ihre interne Neuordnung im kreativen Bereich zudem mit einer weiteren Beförderung fortgesetzt. Kirsten Koedding wurde zur Writerin und Produzentin von Monday Night Raw befördert.
Koedding bestätigte diese Entwicklung selbst über LinkedIn. Dort erklärte sie, dass sie im August 2023 zunächst als Assistentin der Writer bei WWE begonnen habe und nun nach zweieinhalb Jahren innerhalb des Unternehmens in eine erweiterte Position aufgestiegen sei. Sie äußerte dabei auch ihren Stolz über den Weg, der zu dieser Beförderung geführt habe.
Koedding schloss im Jahr 2020 ihr Studium an der Quinnipiac University ab. Bevor sie in die Welt des professionellen Wrestlings wechselte, arbeitete sie bereits für verschiedene Medienstudios.
Ihre Beförderung erfolgte kurz nachdem Alexandra Williams am 5. März zur Vizepräsidentin und Chefautorin von Monday Night Raw ernannt worden war. Williams gehört seit 2020 zur WWE und war zuvor als leitende Autorin sowie Produzentin tätig, bevor sie diese Führungsposition übernahm.
In ihrer neuen Rolle verantwortet Williams die kreative Gesamtausrichtung von Raw, das inzwischen wöchentlich auf Netflix ausgestrahlt wird. Dabei arbeitet sie eng mit der WWE-Führung zusammen, um langfristige Storylines sowie Charakterentwicklungen zu planen, die auf Großveranstaltungen wie WrestleMania 42 ausgerichtet sind.
Veränderungen auch im Kreativteam von SmackDown
Die aktuellen Entwicklungen erfolgen parallel zu Veränderungen im kreativen Bereich von WWE SmackDown. Brian „Road Dogg“ James hat sein Amt als Co-Chefautor der Show kürzlich niedergelegt.
Berichten zufolge entschied sich James zu diesem Schritt, nachdem er mit dem Feedback im Rahmen seiner jährlichen Leistungsbeurteilung unzufrieden gewesen sein soll. James arbeitete rund zehn Jahre lang im kreativen Bereich der WWE. Trotz seines Rücktritts aus dieser Funktion soll er weiterhin über einen WWE Legends-Vertrag mit dem Unternehmen verbunden sein.
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